Lena-Maries-Welt

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Aug192011

12ter Tag: Verabredung zum Dinner

Abgelegt unter: Urlaub

In der FrĂŒh fiel Mama auf, dass das schöne Tanzkleid dass ich gestern zum Namenstag bekommen habe, schon kaputt war. Dabei hatte ich es kaum einmal an. Das kann wohl nicht wahr sein. Dazu spĂ€ter mehr, jetzt erstmal zum Pool. Hier haben wir den ganzen Vormittag verbracht.

Neben dem verfeinern meines Schwimmstils zeigte Mama mir auch ein paar SprĂŒnge vom Beckenrand. Dazu gehörten der Köpfler, die Kerze und natĂŒrlich die sogenannte (Ar***)Bombe. Ich erfand kurzerhand auch gleich einen: die Teekanne:
die Tekanne

Mama konnte sich vor lachen kaum halten und war wieder einmal beeindruckt, welche Fortschritte ich gemacht habe, seit wir in Ägypten sind. Ich kann immer weiter und weiter schwimmen und auch die verschiedensten SprĂŒnge ins Wasse probiere ich ohne Angst aus.

Am frĂŒhen Nachmittag machten wir uns auf den Weg in die Lobby, Kleid reklamieren. Klar, dass der nicht begeistert war und Mama ordentlich diskusstieren musste damit das Kleid umgetauscht wurde. Das das sind ja nur so StĂ€nde und keinen richtigen GeschĂ€fte wie bei uns – und unter Konsumentenschutz verstehen die eine Sonnencreme. Nach langem hin und her, Mama ließ da einfach nicht locker, wurde das Kleid gegen eine schöne Tasche mit Delphinen aus Perlen drauf getauscht. Zuerst meinte der VerkĂ€ufer noch, das Kleid habe nur 15 Euro gekostet und die Tasche wĂŒrde er normalerweise um 40 Euro verkaufen.Da lernte er Mama erst richtig kennen. Mit ihren Erfahrungen als Kundendienstberaterin hat sie ihm gezeigt wo der Bartl den Most, bzw. der Mustafa die Kamelmilch holt. Wenn sie was kann, dann ist das Diskutieren. Das hat sie wohl vom Opi *gg*.
Gnadenhalber gab sie ihm das Kleid und noch zwei Euro als Beweis ihres guten Willens. So bekamen wir die Tasche anstatt seiner gewĂŒnschten 40,00 um 17,00 Euro. Da hat er sich wohl die falsche Mama ausgesucht um sie ĂŒber den Tisch ziehen. Ich bin mir aber sicher, dass er den Verlust bei den nĂ€chsten drei Taschen wieder wettmachen wird. Aber das ist nicht unser Problem.

Auch Papa war erleichtert das ich noch was gefunden habe das mir gefĂ€llt und das alles gut ausgegangen ist. Das wir unseren Willen durchsetzen werden hat er sowieso nie bezweifetlt. Dzazu kennt er Mami schon lange genug. Jetzt konnten wir uns ganz entspannt fĂŒr die Mittags-, oder schon eher die Nachmittagsruhe, inss Zimmer zurĂŒckziehen. Das Mittagessen ließen wir mangels Hunger ausfallen. SpĂ€ter, als wir wieder am Strand waren, gönnten wir uns dafĂŒrein paar Burger und Hot Dogs mit Pommes. Zubereitet von unserem Lieblingskoch:
unser Lieblingskoch

Der erzĂ€hlte uns dann, dass er nur noch heute da sei und dann zu seiner Familie nach Kairo fĂ€hrt. Wirklich schade, der war sooo lieb und symphatisch. Aber wir gönnen ihm das natĂŒrlich – und wir sind ja auch nicht mehr lange hier, so dass wir ihn nur kurz vermissen. SpĂ€ter holten wir uns was zu trinken. Dabei lief uns (zufĂ€llig) Kevin ĂŒber den Weg. Er sagte mir, dass er am Abend den Kindertisch betreut und lud mich ein, doch bei ihm zu sitzen. Lange musste ich nicht ĂŒberlegen. Ja, ja und nochmal ja ;-)

Den restlichen Nachmittag verbrachte ich am Strand und im Meer. Gemeinam mit Jennifer und anderen Kindern. Das Meer war heute weniger angenehm. Da ich mich am RĂŒcken etwas aufgekrazt hatte brannte das Salzwasser etwas. Ganz schnell war das beim Spielen aber wieder vergessen. SpĂ€ter traf ich Mama und Papa bei der Beachbar wieder. Dann wurde es langsam Zeit fĂŒr die Dusche. Immerhin hatte ich heute schon wieder ein Date. Und diesmal sogar ohne Anstandswauwau.

Schnell hatte ioch mich schick gemacht und war im Laufschritt zum Essen geeilt. Kevin entdeckte ich schon von der Weite. Schnell noch ein Bussi fĂŒr Mama und dann drĂ€ngte ich sie auch schon darauf endlich zu gehen und uns alleine zu lassen. Immer wieder schaute sie zwischendurch aber bei uns vorbei. Was dachte sie was wir da anstellen werden?
Sonst dauert mir das Essen immer zu lange, aber heute war das Abendessen viel zu schnell vorbei.

Mit Mama und Papa saß ich dann noch eine Weile draußen. Danach ein SPrung ins Zimmer. Mama wollte sich noch die Haare glĂ€tten (das musste wegen meines Dates verschoben werden). Frisch geglĂ€ttet ging es auf zum abendlichen Tanz an den Strand. Danach war wieder Showtime im Sahara Tent. Heute spielten und tanzten die Animateure fĂŒr uns Mama Mia (das Abba-Musical) nach. Und das wirklich sehr sehr gut. Es war echt toll anzusehen und machte richtig Spass. Die haben echt was drauf, das muss man schon sagen. Und das bei dem engen Zeitplan den ganzen Tag.
Mamma Mia

Wieder dauerte es nicht lange bis wir alle eingeschlafen sind. Obwohl ich so lange aufbleibe vergehen die Urlaubstage so schnell. Wenn ich den erwische der da immer an der Uhr dreht …

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Freitag, 19. August 2011, 23:08, und wurde abgelegt unter "Urlaub". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

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