Lena-Maries-Welt

Begleite mich,
wenn ich die Welt entdecke

Jan 232008

Den Tag heute haben wir zu Hause verbracht. Den Vormittag mit spielen (und ich habe auch etwas geschlafen).
Am Nachmittag haben wir dann Besuch bekommen. Sabine und Christian sind zum Quatschen vorbeigekommen.

Christian hat natürlich gleich versucht, mir Blödsinn beizubringen. Das geht momentan recht einfach, da ich zur Zeit einfach alles nachmache, was man mir zeigt. So war der Nachmittag bald rum und schon war auch Papa von der Arbeit wieder da.

Ehe ich ins Bett musste, machte Mami noch eine Entdeckung: mein 9. Zahn ist da!
Das hat sie etwas gewundert, denn ich habe die letzten Nächte eigentlich gut geschlafen. Auch sonst hat nichts auf einen weiteren Zahn hingewiesen (bisher habe ich Mami ja immer merken lassen, dass wieder ein Zahn kommt, da ich dann ziemlich unleidlich wurde).

Da kann sie nur hoffen, dass das so bleibt. Denn Nummer 10,11 und 12 scheinen auch schon knapp vor dem Durchbrechen zu sein.

Jan 222008

Heute einmal mit Sabine im DZ. Nicholas, ihr Neffe, war auch mit dabei. Von ihm hatte ich schon viel gehört, aber heute habe ich ihn zum ersten Mal auch gesehen.

Nachdem ich gefüttert war, zogen wir durch ein paar Geschäfte. Dabei bin ich eingeschlafen (wenn es nichts für mich gibt, ist einkaufen nur halb so interessant). Die Großen haben das ausgenützt und schnell beim Burger King etwas gegessen. Nicholas hat auch sein Obst bekommen, so dass dann alle frisch gestärkt waren.

Am Nachmittag waren wir dann einen Sprung bei Sabine in der Firma. Später wieder zurück ins DZ. Wir bekamen etwas zu trinken, ehe Nicholas und ich uns so richtig ausgetobt haben.

Nicholas

Bei der Gelegenheit habe ich allen gezeigt, wie toll ich schon gehen kann. Sogar eine Pizza hat mir mein neues Talent eingebracht.
Dazu bin ich zu einem älteren Kind hingegangen (wozu kann ich schlieĂźlich gehen). Dieser hat gerade eine Pizza gegessen – und etwas zu essen ist fĂĽr mich immer eine zusätzliche Motivation. Als ich dann dort war, habe ich den Jungen so lange angeschaut, bis er mir ein StĂĽck seiner Pizza abgegeben hat.

Omi meint, dass habe ich von meiner Mama (die hat das einmal mit einem Schnitzel so gemacht). Am späteren Nachmittag hat Papa uns abgeholt und mit einem kleinen Umweg über die Post nach Hause gebracht.

Jan 212008

Heute morgen haben Mama und ich uns auf den Weg zu (m)einem Kindergarten gemacht.
Geplant war, dass Mami mich einmal fĂĽr den Herbst anmeldet. Bei der Gemeinde bin ich auch schon angemeldet, aber es ist besser, mehrere Optionen zu haben.
Wenn wir schon da waren, wollten wir gleich einmal schauen, wie die Krabbelgruppe so aussieht.

Die Leiterin hat uns gleich herzlich begrĂĽĂźt und herumgefĂĽhrt. Probeweise hat sie mich kurz auf die anderen Kinder losgelassen. Ich habe gleich mit denen gespielt. Es hat mir sogar so gut gefallen, dass ich gar nicht mehr gehen wollte.
Während Mama die schriftlichen Sachen geregelt hat, habe ich mich gleich auch noch in die Gruppe mit den größeren Kindern geschlichen.

Die Tanten waren alle ganz begeistert und haben sich gewundert, dass ich so gar nicht schĂĽchtern war. Anscheinend habe ich einen guten Eindruck hinterlassen, denn wir haben gleich eine fixe Zusage bekommen. Der 1. September 2008, 9 Uhr, wird dann mein erster richtiger Tag im Kindergarten.
Nach den heutigen Erfahrungen denkt Mami nicht, dass es dann Probleme geben wird. Ich sage, einmal abwarten. Bis dahin ist es noch eine Weile, da kann sich einiges ändern.

Vom Kindergarten ist es nicht weit zur Elternberatungsstelle. Also gleich hin, um mein Ohr zu checken. War soweit alles in Ordnung.

Wieder zu Hause gab es erstmal Essen. Danach ein Schläfchen. Später brachen wir in den Donaupark auf.

Donaupark

Das war allerdings nur ein kurzer Besuch. Es ist halt doch noch etwas frisch. Also haben wir mit Meli und Yasi Kevin abgeholt. Den Rest des Tages waren wir bei Yasi zu Hause. Das war ein Riesenspass da wir insgesamt vier Kinder waren und jede Menge Spielzeug hatten.

Jan 202008

Heute hat Mama den Tag zu Hause verbracht ein bisschen zusammengeräumt und war eine Runde mit Omi und Opi spazieren.

Ich habe den Tag mit Papa in Zwölfaxing verbracht. Am Abend haben wir uns dann alle wieder bei Oma getroffen um dort gemeinsam zu Abend zu essen und dann war es auch schon wieder bald Zeit fürs Bett.

Jan 192008

Da habe ich Opi aber ĂĽberrascht:
Erst vor kurzem meinte er, dass ich bis zu meinem ersten Geburtstag wohl laufen werde können. Wie es ausschaut bin ich der Prognose über einen Monat voraus.

Von meinen ersten paar ordentlichen Schritten Anfang des Jahres habe ich mich schon ordentlich gesteigert. Ich kann jetzt schon kürzere Strecken völlig selbstständig gehen. Kann zwischendurch stehen bleiben und dann wieder weiter gehen.

Omi und Opi sind auch ganz begeistert, dass ich schon so toll laufen kann (auch wenn Opi sagt, dass man mich nicht dazu drängen soll. Aber ich mache das ganz alleine, da brauche ich keinen Ansporn).

Wir waren bei Roland und Sandra zu Besuch. Da gab es einen leckeren Nudelauflauf. Mich haben aber mehr die Hasen fasziniert, die ich sogar gemeinsam mit Mama füttern durfte (abwechselnd ein Stück Karotte für die Hasen, eines für mich). Auch die Bartagame (eine Echse) gefällt mir sehr gut. Leider durfte ich nicht mit ihr spielen.

Hasen fĂĽttern

Bartagame

Als wir wieder zu Hause waren, hat Mama meine GehkĂĽnste gleich per Handyvideo festgehalten:

Video (3,7 MB):

Laufvideo

Jan 182008

Die Nacht auf heute habe ich ja bei meinen Großeltern verbracht, da Mami heute arbeiten ging. Nach dem Aufstehen habe ich Omi eine Weile beschäftigt, bis dann auch Opi aufgestanden ist.

Nachdem er gefrühstückt hat, wurde ich warm angezogen. Dann ab ins Wagerl und eine kleine Runde durch ein paar Geschäfte.
Zuerst waren wir beim Hofer. Da hat Opi etwas zurückgebracht, das er erst gestern gekauft hatte (hat der Omi nicht gefallen). Weiter ging es dann zum Mömax und zum Lutz. Nicht das Gewünschte gefunden. Also weiter zum Kika (auch wenn Opi da immer noch nicht gerne hingeht, nach der Kinderzimmergeschichte. Aber es gab heute halt keine Alternative).
Dort hat Omi dann auch wirklich passendes GrĂĽnzeug fĂĽr unsere Blumenecke gefunden (diesmal aber keine echte):

Blumenecke

Wieder zurück hieß es erst einmal Mittagessen und dann -Mittagsschlaf. Wieder munter haben mich die beiden gleich wieder eingepackt und sind mit mir zum Bipa gegangen. Das hat mich nicht weiter gestört. Denn zum einen war das Wetter heute wirklich schön und warm und zum anderen wurde jetzt für mich eingekauft. Und zwar gleich auf Vorrat:

Essensvorräte

In der nächsten Zeit werde ich also sicher nicht verhungern. Nach einer kleinen Spielrunde waren auch schon meine Eltern da um mich abzuholen.

Jan 162008

KampfpilotWie gestern schon kurz angedeutet, war heute wieder Waschtag. Mama war aber schon fleiĂźig und hat gestern schon einiges gewaschen.
Also haben wir heute Vormittag dem Opi Gesellschaft geleistet. Einmarschiert bin ich zu FuĂź mit meiner Gehhilfe (Opi meinte, mit der Haube sah ich aus wie ein japanischer Kampfpilot. Findest du das auch?).

Während Mami gebügelt hat, war Opi mit einem Puzzle beschäftigt. Dabei durfte ich ihm aber nicht helfen. Zwischendurch ist er immer wieder in den Keller gegangen. Da ist er dann immer mit einem großen Korb voll Wäsche zurückgekommen.
Ich habe mich mit meinem neuen Spielzeug, das mir Walter gestern gebracht hat, beschäftigt:

Holzspielzeug

TrinkhalmBis zum Mittagessen waren wir mit der Wäsche fertig. Also rauf in die Wohnung, Essen und schon war es Zeit für den Mittagsschlaf.
Vorher musste ich Opi aber zeigen, wie toll ich schon mit dem Trinkhalm trinken kann.

Kaum ausgeschlafen, ging es auch schon ins DZ. Dort haben wir uns mit Meli & Co getroffen.

Geplant war eigentlich ein Ausflug in den Donaupark, da es heute mit rund 10 ° C recht warm war. Daraus ist dann aber leider nichts geworden, da Julias Windel undicht war. Danach benötigte nicht nur Julia, sondern auch Meli ein frisches Gewand.
Heute morgen hätte ich da locker mithalten können: da war auch ich ziemlich angesch… – du weiĂźt schon. DĂĽrfte wohl der Apfelsaft gestern etwas zu konzentriert gewesen sein.

Jedenfalls hätte die ganze Umzieherei und so dann zu lange gedauert. Deshalb sind wir gleich nach Hause gefahren, denn um fünf waren wir bei Omi zum Essen eingeladen.

Opi hat sich beim Kochen, es gab übrigens eine selbstgemachte Lasagne, etwas verschätzt, so dass erst mit einer halben Stunde Verspätung gegessen wurde. Das störte mich aber nicht so, da ich dadurch etwas länger aufbleiben durfte.
Wieder oben bekam ich noch mein Antibiotikum und dann war fĂĽr heute endgĂĽltig Sendepause.

Jan 152008

Beim gemeinsamen Frühstück, Meli und Julia waren zu Besuch gekommen, hat Mami festgestellt, dass ich schon recht ordentlich aus einem Häferl trinken kann. Was lag also näher, einmal unter tags überhaupt auf das Flascherl zu verzichten? Das ständige Nuckeln am Schnuller soll für die Zähne sowieso nicht besonders gesund sein.

Das sie einen kleinen Tetrapack mit Apfelsaft dabei hatte, natĂĽrlich „speziell fĂĽr Kinder”, haben wir gleich einmal probiert, wie das Trinken mit einem Strohhalm (genaugenommen war es ein Plastikröhrl) funktioniert. Und schon nach wenigen Sekunden hatte ich den Trick raus.
Aber mal ehrlich, soo schwer war das auch nicht.

Zum Mittagessen kam ich dann zu Opi. Da habe ich auch fast zwei Stunden Mittagsruhe gehalten (Mami war zwischenzeitlich im Nagelstudio). Als ich frisch ausgeruht war, hat Opi mich gleich zur Arbeit eingeteilt. Ich habe ihm geholfen, die Betten frisch zu überziehen, denn morgen ist schon wieder Waschtag. Und dabei dachte ich immer, Kinderarbeit wäre verboten?

Kinderarbeit

Jan 142008

Bei der Morgentoilette hat Mama, wie schon des Öfteren, mein linkes Ohr von Flüssigkeit befreien müssen. Das kam ihr zwar schon länger etwas spanisch vor, aber bisher hat sie es damit abgetan, dass ich eine sehr starke Produktion von Cerumen hatte. Diese hat sich aber mittlerweile normalisiert.

Auch der Kinderarzt hat erst letzte Woche gemeint, es sei alles in Ordnung. Trotzdem hat sich Mami entschlossen, mit mir heute die Elternberatungsstelle aufzusuchen, da sie ein komisches GefĂĽhl hatte. Und ihr GefĂĽhl hat sie nicht getrogen:
Dort wurde ihr nämlich gesagt dass sie mit mir so schnell wie möglich zum HNO-Arzt gehen soll, da es so aussieht, als hätte ich eine Mittelohrentzündung.

Oma hat nicht lange gefackelt, und einen Termin vereinbart – und zwar gleich fĂĽr heute Nachmittag. Also sind wir, Mami, Omi, Opi und ich, nach dem Mittagsschlaf losgefahren.
Da Mami noch gut in Erinnerung war, wie ich mich beim letzten Arztbesuch (wegen meiner Ohrstecker), aufgefĂĽhrt habe, war sie sehr froh, dass Opi mitgekommen ist. Der hat in solchen Situationen einfach die besseren Nerven und bleibt immer ruhig, auch wenn er einmal fester zupacken muss. Gelernt ist eben gelernt.

Die Wartezeit von einer guten Stunde habe ich sehr gut verbracht. Ich habe alle anderen Patienten im Wartezimmer unterhalten, habe einige Spiele entdeckt, GehĂĽbungen gemacht und so die Wartezeit locker ĂĽberbrĂĽckt. Aber einmal war es dann doch soweit und wir sind dran gekommen. Besser gesagt ich bin dran gekommen.

im Wartezimmer

Opi hat mich festgehalten (ich habe mich ziemlich heftig gewehrt) und der Doktor hat mein Schreien und meine Tränen ignoriert und mir ins Ohr geschaut. Auch wenn die ganze Untersuchung kaum eine Minute gedauert hat, ist sie mir, und wohl auch Mami, viel länger vorgekommen. Der Verdacht wurde bestätigt: ich habe eine Mittelohrentzündung. Auch wenn diese im Abklingen scheint, muss ich jetzt eine gute Woche lang Antibiotika nehmen.
Bevor wir gegangen sind, ich war mittlerweile schon lange wieder beruhigt und gut drauf, haben wir noch einen Kontrolltermin fĂĽr Februar vereinbart.

Mami hat gleich das Medikament besorgt, während ich mit den Großeltern im Donauzentrum gewartet habe. Alle zusammen sind wir noch durch ein paar Geschäfte gezogen. Opi hatte Pech, gegen drei Frauen hatte er keine Chance.

Zwischendurch sind wir auch schnell zum Mc Donalds rein (deshalb heißt es wohl Schnellimbiss), da alle nach der ganzen Aufregung langsam etwas hungrig wurden. Ich habe im Hochstuhl ein paar meiner Kekse verspeist, während die Großen sich über irgendwelche fettigen Dinger hermachten.

Arztbesuch

Danach ging es noch zum C&A, ehe wir dann nach Hause gefahren sind. Da wurde es auch schon langsam Zeit fĂĽr mein Abendessen.

Jan 132008

Den Vormittag haben wir alle zu Hause verbracht. Nach dem Mittagessen hat mich Mama dann zu Oma und Opa gebracht, da es fĂĽr mich Zeit zum Schlafen wurde.
Warum ich nicht zu Hause schlafen konnte? Ganz einfach: meine Eltern haben zu Weihnachten auch Gutscheine fĂĽr einen Brunch (sie sagen dazu „Brantsch”) bekommen. Ich habe zwar keine Ahnung was das ist, aber jedenfalls wurden diese heute eingelöst. Also haben sie sich mit Sandra und Roland zum Brunch im Hillinger getroffen.

Als ich ausgeschlafen hatte, haben mich Omi und Opi dick eingepackt, in ihren Kinderwagen gesetzt (hier fahre ich ja ein anderes Modell) und mit mir eine kleine Runde um den Block gedreht. Kaum unterwegs, waren Mama und Papa auch schon wieder da. Trotzdem wurde die Runde beendet, ehe ich zu Hause abgeliefert wurde.

Spazierfahrt1 Spazierfahrt2

Da haben wir dann alle noch Sing Star gespielt. Neueste Studien besagen ja, dass Singen sehr förderlich sein soll. Das glaubst du nicht?
Dann lies mal diesen Beitrag. Ob das stimmt kann ich nicht beurteilen. Aber es macht jedenfalls viel Spass!

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