Lena-Maries-Welt

Begleite mich,
wenn ich die Welt entdecke

Jul 222008

Dieses Kurzvideo hat Papa heute Abend von mir aufgenommen:

Jul 192008

Heute war es soweit: ich wurde in der Pfarrkirche St. Ruprecht in Klagenfurt/Ktn. getauft!
Obwohl Mami schon seit Wochen mit den Vorbereitungen besch├Ąftigt war, gab es auch heute noch einiges zu erledigen.

Mitte Vormittag haben wir uns bei Hermine getroffen. Wir, das sind: nat├╝rlich Hermine, dann O&O, Walter und Manuela, Helmut, Mami, Papi und ich. Sp├Ąter sind dann noch meine Gro├čeltern aus Zw├Âlfaxing dazugekommen.
Da wurde es zeitweise ganz sch├Ân eng.

Also bin ich zwischendurch in den Garten abgebogen. Da gab es einiges zu entdecken und zu spielen. Ich habe auch einen Kaktus bl├╝hen sehen. Ein nicht so h├Ąufiges Ereignis. Eine Nachbarin meinte, Opi m├╝sse die „K├Ânigin der Nacht” unbedingt fotografieren.
Opi hat das dann auch getan. Allerdings meint er, dass es sich dabei um keine echte „K├Ânigin der Nacht” handeln w├╝rde, sondern vielmehr um einen sog. „Bauernkaktus”.

Kaktusbl├╝te

Nat├╝rlich konnte ich an der Schaukel auch nicht vorbeigehen, ohne sie zu testen. Dann hat Hermine noch Bausteine ausgepackt. Da waren Manuela, Mami und ich eine Weile besch├Ąftigt:

Turmbau

Langsam wurde es dann Zeit, uns ausgehfertig zu machen. W├Ąhrend Omi sich im Badezimmer sch├Ân machte, bekam ich mein Kleidchen und die neuen Schuhe angezogen. Damit sehe ich wirklich s├╝├č aus.
Haben zumindest alle gesagt:

beim H├╝bsch machen

Als dann alle umgezogen, geschminkt, frisiert und eingeduftelt waren, konnte es losgehen. Im Konvoi sind wir zur Kirche gefahren. Das dauerte nur ein paar Minuten.
Auf dem Parkplatz dort haben wir dann die N├Ąchsten aus meiner gro├čen Verwandschaft getroffen.

W├Ąhrend einige Small-Talk pflegten, sind Mami und Omi auf das Grab meiner Uroma gegangen (die ich leider nicht mehr kennengelernt habe).
Dann sind wir zur Kirche hin.

Hier warteten die n├Ąchsten Verwandeten.
Bis alle eingetroffen waren, habe ich mit Opi eine Gruppe der Jungschar beobachtet, die mit dem Bus ins Ferienlager fuhr. Das war recht lustig.

Als die Jungschargruppe abfuhr waren wir auch komplett. Ehe wir aber in die Kirche gingen, hat mir mein Taufpate noch ein Taufketterl umgeh├Ąngt:

mit Taufketterl

Jetzt war wirklich alles komplett!
Mittlerweile war dann auch der Pfarrer eingetroffen. Eine kurze Besprechung, wie der Ablauf sein w├╝rde. Dann hat sich der Pfarrer ein lustiges Kleid angezogen und es konnte losgehen:

In einer langen Prozession sind wir in die Kirche einmarschiert:

Einzug

Nachdem alle einen Platz gefunden hatten, wurden Natalie und Stefanie vom Herrn Pfarrer zur Mithilfe aufgefordert. Dann begann die eigentliche Taufzeremonie.

Davon habe ich nicht viel verstanden. Wenn mir langweilig war, bin ich immer zu meinem Opi. Zwischendurch musste ich aber doch auch mitmachen.

So bekam ich etwas Fettiges auf meine Stirn geschmiert. Das war weniger schlimm als eher l├Ąstig f├╝r mich. Als er mir aber dann auch noch Wasser ├╝ber den Kopf gesch├╝ttet hat, bin ich etwas grantig geworden:

Taufe

Aber das war dann eh schnell vorbei und alle haben sich gefreut und gelacht. Ich weniger, denn meine ganze Frisur war zerst├Ârt:

Ist es jetzt vorbei?

Unbeeindruckt davon hat der Pfarrer die Taufzeremonie fortgesetzt. Walter musste dann meine Taufkerze an einer gro├čen Osterkerze entz├╝nden. Es wurde gebetet und gesungen:

die Taufkerze brennt

Ich bin dann wieder einmal zum Opi gegangen. Mami, Papi und auch alle anderen wurden gesegnet:

Segen

Langsam ging die Taufzeremonie zu Ende. Zum Abschluss hat der Pfarrer noch das Taufzeugnis ├╝berreicht, w├Ąhrend die ersten schon die Kirche verlie├čen:

Taufzeugnis

Vor der Kirche wurde haben sich dann alle versammelt und noch eine Weile getratscht:

Tratsch vor der Kirche

Dann wurde es Zeit, nach P├Ârtschach zu fahren. Dort, im Gasthof Joainig, trafen wir uns alle zum Essen und Feiern.

Obwohl der Gasthof sehr gro├č ist, f├╝hlte man sich individuell betreut. Den Anfang der Feier habe ich verschlafen. Denn schon auf der Hinfahrt ├╝ber die Autobahn konnte ich meine Augen nicht mehr offen halten. War aber auch kein Wunder, denn immerhin war es da schon zwei Stunden ├╝ber meine sonst ├╝bliche Zeit f├╝r den Mittagsschlaf.

Diese habe ich aber jetzt nachgeholt. Ich habe gar nicht bemerkt, wie mich Mami aus dem Auto nahm und ins Kinderwagerl legte.
Die G├Ąste haben ihre Speisenauswahl getroffen und dann gegessen. Das Essen war sehr gut:

Essen

Ich habe davon nichts mitbekommen, da ich noch tief und fest geschlafen habe. Es war aber bisher auch ein anstrengender Tag.

Irgendwann haben mich dann aber der Hunger und der Durst geweckt.
Bevor ich aber etwas bekommen habe, musste meine Windel gewechselt werden. Bei der Gelegenheit wurde ich auch gleich umgezogen. Mami wusste schon warum, denn sie kannte ja den gro├čen Spielplatz.
Dann gab es endlich auch f├╝r mich etwas zu essen:

endlich etwas zu Essen f├╝r mich

Das Essen war echt gut. Aber schon bald zog es mich auf den Spielplatz. Da war ich blo├čf├╝├čig unterwegs, da ich in meinen Taufschuhen schon eine kleine Blase bekommen habe (was nicht so schlimm ist, denn diese Schuhe muss ich sowieso nie wieder anziehen).

Auf dem Spielplatz konnte ich rutschen, klettern und schaukeln:

auf dem Spielplatz

Vom vielen Spielen bekam ich bald wieder Hunger. Da kam es gerade recht, dass die Torten angeschnitten wurden. Drei Torten und ein leckerer Gugelhupf. Das war mehr als genug f├╝r alle. Papa durfte/musste die Tauftorte anschneiden:

beim Tortenanschneiden

Nat├╝rlich musste auch Opi ein St├╝ck Torte probieren. Danach war er so vollgegessen, dass er etwas Bewegung brauchte.
Da bot es sich an, einige Runden auf dem Dreirad zu drehen. Er hat mich auf einer Fahrt sogar mitgenommen:

eine Runde mit Opi

Das war recht lustig, obwohl es mittlerweile sehr hei├č geworden war. Zur Abk├╝hlung bekam ich ein Eis:

Eisessen

Ich durfte aber nicht das ganze Eis essen. Opi meinte, dass ich heute schon mehr als genug S├╝├čes gegessen h├Ątte. Ganz unrecht hatte er da wohl nicht.

Zum Abschluss der Feier habe ich noch meine Geschenke ausgepackt. Da bin ich ja Profi, so dass es nicht sehr lange gedauert hat, bis alles ausgepackt war:

beim Geschenke auspacken

Jetzt war es aber wirklich genug. Langsam verlie├čen die ersten G├Ąste die Feier. Die Rechnungen wurden beglichen, die restlichen Torten aufgeteilt. Wir haben alle verabschiedet.

Vor allem der Abschied vom Opi ist mir schwer gefallen. Er fuhr aber gleich nach der Feier mit Omi wieder zur├╝ck nach Wien. Ich bleibe noch eine Woche in K├Ąrnten.
Ob er eine Woche ohne mich aushalten wird?

Jul 172008

Den Tag habe ich bei O&O verbracht, da Mami gearbeitet hat.

Die meiste Zeit waren wir unterwegs:
Opi brauchte dringend noch einen G├╝rtel f├╝r seine Anzughose. Mich wundert, dass er diesen schon heute besorgt hat. Omi meint, dass er sowas ├╝blicherweise erst wenige Minuten vor der Zeremonie macht (zumindest war es bei seiner Hochzeit so).

Da wir schon unterwegs waren sind wir auch kurz zum Intersport abgebogen. Klar, dass ich mir gleich wieder einen der ausgestellten Tretroller geschnappt habe. Jedesmal wenn ich hier bin versuche ich, damit eine Runde zu fahren. Irgendwann werde ich das schon schaffen!

O&O waren jetzt reif f├╝r einen Kaffee. Ich bekam nur ein Wasser.
Danach ging es nach Hause, wo mich schon bald meine Mami abgeholt hat.

Jul 062008

Der Nachmittag war super:
Nachdem Opi uns direkt vom Spielplatz abgeholt hat, machten wir uns auf den langen Weg zu Walter. Obwohl es sehr hei├č war, hatte Opi die Fenster beim Auto fahren zu. Und das ohne Klimaanlage (er meint, so etwas brauchen nur Weicheier). Mir wars egal, ich habe die Fahrt verpennt, da es sowieso Zeit f├╝r meinen Mittagsschlaf war.

Als ich dann aufgewacht bin, waren wir auch schon da. Zumindest fast. Der richtige Ort war gefunden, aber mit den Hausnummern war es schwer (in so einem Ort auf dem Lande sind die H├Ąuser halt nicht, wie bei uns in der Stadt, der Reihe nach durchnummeriert).
W├Ąhrend ich Auto fahren gespielt habe, hat Opi Walter angerufen, damit der uns den rechten Weg weist.

Orientierungsprobleme

Dann waren wir am Ziel.
Wir freuten uns schon auf leckeres Gegrilltes. Aber bis dahin dauerte es noch etwas. Vorher musste n├Ąmlich erst der Griller angeworfen werden. Das hat dann Opi ├╝bernommen:

Brandmeister

W├Ąhrend Walter und Opi sich um den Griller k├╝mmerten, machte ich den ersten H├╝pfer in den Pool. Herrlich so eine Abk├╝hlung:

Abk├╝hlung

Nach einer Stunde war es dann soweit. Die Kohle gl├╝hte, das Fleisch bruzzelte und wir konnten zu Tisch. Endlich! Ich hatte vom Schwimmen schon einen gro├čen Hunger.
Alle habe es sich schmecken lassen und brav zugelangt:

Mahlzeit

Nach dem Essen bekam ich ordentlich Durst. Da das aber niemanden so recht k├╝mmerte, die waren alle in Gespr├Ąche vertieft, habe ich mich selbst um das Problem gek├╝mmert. Ich habe einfach geschaut was Yuca macht, wenn sie Durst bekommt.
Auch wenn ich nicht so einen langen Hals habe wie Yuca, war mein Durst bald gestillt:

Durst

Jetz war ich f├╝r neue Abenteuer gest├Ąrkt.
Auf einer kleinen Erkundungstour habe ich dann einen Keller, voll mit Spielzeug, entdeckt:

Spielzeugh├Âhle

Unter den skeptischen Blicken von Leonhard habe ich begonnen das Spielzeug nach oben zu schleppen. Zuerst einen Rasenm├Ąher. Nachdem ich damit genug gespielt hatte, kam die Schubkarre dran. Dann die Puppen uswusf.

Sp├Ąter hat dann Manuela noch die Sandkiste abgedeckt. Da war ich ├╝berhaupt in meinem Element:

Sandspiele

Auch die diversen Schaukeln habe ich nicht ausgelassen. Zum Schluss habe ich sogar geschaukelt wie die gro├čen Kinder. Mit selber anhalten und so:

schaukeln wie die Gro├čen

Danach war ich aber erledigt und habe mich ein bisschen ausgeruht:

relaxen

Zum Abschluss gab es noch leckeren, selbstgemachten Kuchen. Auf den Kaffee dazu habe ich verzichtet. O&O nat├╝rlich nicht.

Leider geht auch der sch├Ânste Tag einmal zu Ende.
Langsam wurde es Zeit f├╝r die R├╝ckfahrt. Schade! Es h├Ątte sicher noch einiges f├╝r mich zum Entdecken gegeben.

Jul 042008

Leider war das Wetter beim Aufstehen nicht wirklich sch├Ân. Viele Wolken und Wind.

Nach dem Fr├╝hst├╝ck eine Spielrunde mit Omi. Danach haben wir Stefanie und Anita geholt und mit dem ganzen Gep├Ąck zum Bus gebracht. Steffi f├Ąhrt f├╝r drei Wochen in Urlaub.

Als wir Anita nach Hause gebracht hatten, sie war ein bisschen traurig, weil sie ihre Tochter jetzt l├Ąnger nicht sieht, sind wir auch heim.
Opi war mittlerweile auch auf und hatte schon gefr├╝hst├╝ckt.

Alle zusammen sind wir dann zum Einkaufen gefahren. Zuerst zum Intersport. Leider gab es da keine passende Sattelst├╝tze. Und die Satteltaschen waren Opi zu teuer.
N├Ąchster Versuch beim Experts. Da hat Opi etwas passendes gefunden. Und gleich noch eine Lenkertasche dazu:

Radtaschen

Aber auch f├╝r mich hat er etwas mitgenommen. Und zwar einen lustigen Wimpel:

Wimpel

Nachdem f├╝r das Rad jetzt alles komplett war, konnte der restliche Einkauf erledigt werden. Auf der Heimfahrt sind mir auf den letzten Metern die Augen zugefallen. Aber Omi hat mich schnell wieder aufgeweckt.

W├Ąhrend Opi den Einkauf verr├Ąumt hat, hat Omi mein Mittagessen warm gemacht. Nachdem ich alles verputzt hatte – ein bisschen wurde nat├╝rlich auch gepatzt – musste ich ins Bett.
Mit dem Einschlafen habe ich mir allerdings eine Stunde Zeit lassen. Da musste Opi erst ein ernstes Wort mit mir sprechen.

Aber als ich dann endlich geschlafen habe, hat Opi sein Fahrrad aufgemotzt. Und auch den Wimpel an meinen Kindersitz montiert.

Jetzt warte ich schon auf die n├Ąchste Ausfahrt mit dem Rad.

Jul 032008

Gegen halb f├╝nf bin ich zum Opi gegangen. Zwar etwas fr├╝her als eigentlich vereinbart, aber dem Opi wars egal. Er hat noch schnell staubgesaugt, w├Ąhrend ich noch in der Sandkiste gespielt habe.

Dann hat er mich aufs Rad gepackt und wir sind zu Omi in die 4ma gefahren. Dabei musste Opi manchmal ganz ordentlich in die Pedale treten, da wir zeitweise starken Gegenwind hatten.

Bei der Heimfahrt war der Wind fast weg. Die sonne stand schon tief und es war ein recht milder, angenehmer Abend.

Trotzdem lie├č sich Opi nicht ├╝berreden, mich noch eine Weile in der Sandkiste spielen zu lassen. Ich musste in die Badewanne. Wenn ich ehrlich bin, war es auch h├Âchste Zeit, denn ich war heute wieder besonders schmutzig.

Opi hat in der Zwischenzeit mit meinem Abendflascherl gek├Ąmpft. Mein Aptamil war n├Ąmlich auf Grund der hohen Luftfeuchtigkeit ziemlich klumpig geworden. Aber Opi hatte schnell eine L├Âsung: den M├Ârser.

I
mprovisation

Geschmeckt hat es aber wie immer. Und dann musste ich auch schon ins Bett.

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