Lena-Maries-Welt

Begleite mich,
wenn ich die Welt entdecke

Jul 302010

Heute mussten auch Oma und Opa am eigenen Leib erfahren wie es im Moment ist, wenn ich in den Kindergarten soll. Aber es half alles nichts.

Papa hatte da wohl die bessere Aufgabe erwischt. Er durfte mich nämlich abholen. Da jetzt ganze drei Wochen Urlaub vor mir liegen, war ich dementsprechend gut gelaunt. Endlich war er da, der Tag, den ich schon seit der Reinigungswoche herbeigesehnt habe und den auch Mama, nach dem täglichen Kampf in der Früh, kaum mehr erwarten konnte.

Den Nachmittag habe ich mit Papa beim Spielen verbracht, Mama war in Ungarn. Am Abend kam sie dann mir einer schicken neuen Urlaubsfrisur nach Hause.

Jul 292010

Mama und Papa wollen sich heute einen gemütlichen Kinoabend gönnen und sich Inception ansehen. Also kam ich zu O&O.

Opi hatte am Nachmittag ein Treffen mit einer Schulkollegin aus der Krankenpflegeschule. Da es ziemlich geregnet hat, ist er mit der U-Bahn in die Innenstadt gefahren. Er war so nett und hat auch Omi und mich mitgenommen.

Beim Aussteigen am Stephansplatz wurde der Regen noch heftiger. Wir fanden notdürftig Schutz unter einem Schirm. War ganz schön frisch geworden (nur Opi nicht, der immer noch im Ruderleiberl herumlief). Da ich trotz Jacke zu frösteln begonnen haben hat Opi mich mit Omi zum Mc Donalds geschickt während er auf Sabine gewartet hat. Schon bald sind sie nachgekommen. Mit dabei war auch noch Beatrice, die Nichte von Sabine.

Wir fanden einen trockenen Platz im ersten Stock. Dann wurde es Zeit die Gelegenehiet zu nĂĽtzen und Essen zu ordern. Das mache ich schon wie ein alter Hase: „Eine Junior-TĂĽte mit Chicken-Mc-Nuggets und einen Hamburger ohne das GrĂĽne.” Was soll ich machen, ich mag die warmen Essiggurken halt nicht.
Als alle mit Essen oder Trinken versorgt waren kehrte etwas Ruhe ein und wir konnten nebenbei Tratschen.

Auf dem Heimweg war ich nicht die Bravste. Das fĂĽhrte erst einmal zu einer Streichung der Wassermelone.
Da ich nach dem Ausflug ziemlich schmutzig war (ich bin unter anderem auf dem Boden beim Mäci herumgekrochen und habe meine hinuntergefallenen Pommes aufgegessen – ganz ohne Hände!) wurde ich in die Badewanne verfrachtet. Das war lustig. Vor allem das Knisterpulver. Beim Baden habe ich dann meinen Charm spielen lassen und Omi auf meine Seite gezogen. Gemeinsam konnten wir Opi dazu ĂĽberreden, dass es doch noch ein Melonenessen gab (das Ăśberreden war aber gar nicht sooo schwer gewesen).

Hinterher Zähne putzen und ins Bett. Noch eine Gute-Nacht-Geschichte von Omi und schon bald war ich eingeschlafen. War ja auch viel los heute.

Jul 282010

Gleich nach der Arbeit haben wir uns mit Oma und Opa getroffen. War ja so ausgemacht.

Gemeinsam sind wir zum Ludwig zum Schnitzel essen gefahren. Das Schnitzerl war recht groĂź aber wirklich sehr gut. Nicht so gut war mein Benehemen.
Wieder einmal wollte ich gar nicht hören und war die meiste Zeit nur am Rumzicken. Da sich das auch auf dem Heimweg nicht geändert hat – im Gegenteil, ich begann lauthals zu brĂĽllen , dass ich Hunger habe (obwohl ich ja gerade ein groĂźes Schnitzel mit Pommes verdrĂĽckt hatte) – hieĂź es daheim erst einmal ab ins Bett.

Nach einer kleinen AbkĂĽhlphase ging es wieder. Leider nur fĂĽr kurze Zeit, so dass ich schon bald wieder ins Bett musste. Der Abend war somit fast gelaufen. Dann habe ich es aber doch noch geschafft mich zusammenzureiĂźen, so dass ich noch ein bisschen raus durfte.

Jul 272010

Heute war ich etwas länger im Kindergarten. Mama musste nach der Arbeit erst zu Hause noch ein paar Dinge erledigen. Als sie mich dann abgeholt hatte war ich ziemlich grantig.

Auf dem Heimweg trafen wir Oma und Opa. Opi hat meinen Grant erkannt und uns spontan zu einem Melonen essen eingeladen.
Da ging es mir gleich besser. Nachdem wir auf der Terrasse gekĂĽhlte Melone verspeist hatten habe ich mir noch ein Video angesehen und nebenbei mit Opi gekuschelt:
Kuschelzeit

Als wir dann gehen mussten, war meine gute Laune gleich wieder dahin. Im Moment bin ich ja wieder dabei meine Grenzen auszuloten. Mama hofft, dass sich das im Urlaub bessert. Sie glaubt ja, dass ich nur deshalb teilweise so schlimm bin, weil ich im Moment nicht so recht in den Kindergarten gehen will.
Da hat sie ja noch Hoffnung.

FĂĽr morgen Nachmittag haben wir uns aber trotzdem mit O&O zum Schnitzel essen verabredet. Da freue ich mich schon drauf.

Jul 262010

Einen Teil des Nachmittags habe ich heute mit Mama am Spielplatz verbracht. Da habe ich einen Jungen getroffen und mit ihm gemeinsam gespielt.
Es war Christian, ein LeidensgenosseKumpel aus dem Kindergarten.

Leider hatte er nicht so lange Zeit. Dann alleine mit Mama auf dem Spielplatz wurde es dann doch etwas fad. So haben wir beshclossen nach Hause zu gehen. Da haben wir dann Aquarium gespielt.

Jul 252010

Heute wurde ich genau 3 Jahre und 5 Monate alt. Zur Feier des Tages dachte ich mir, ich mache Mama eine Freude und steige das erste Mal in einen Klettergurt und Kletterschuhe und dann die Wand hinauf:
beim Klettern

Es klappte eigentlich ganz gut. Zumindest auf den ersten Metern. Als ich dann schon eine ordentliche Höhe errreicht hatte (das waren gut sechs oder gar sieben Meter!), besiegte mich dann die Angst. Opi meint, das wäre klar, den das Vertrauen in den Gurt und das Seil ist noch nicht da. Auch ist das fĂĽr einen kleinen Menschen schon eine ganz ordentliche – und ungewohnte – Höhe. Aber wenn ich hin und wieder ĂĽbe wird es schon werden.
Mama jedenfalls war total begeistert das ich es ĂĽberhaupt versucht habe und platzte fast vor Stolz. Auch Oma, Opa und Marco waren dabei und haben gestaunt wie weit ich mich hinauf getraut habe.

Am Nachmittag habe ich dann Papa von meinem ersten richtigen Kletterabenteuer erzählt. Er hatte keine Lust mitzukommen und hat den Vormittag beim Faulenzen und Spazieren gehen mit Yuca verbracht (während wir in der Halle waren hat er Hundesitter gespielt). Nachdem er gehört hatte das ich das erste mal einen Klettergurt und Kletterschuhe anhatte und am Seil geklettert bin, ärgerte er sich aber dann doch ein bisschen dsas er nicht mit dabei war.
Aber da gibt es sicher noch öfter die Gelegeneheit.

Jul 242010

Nach dem FrĂĽhstĂĽck haben Mama und ich uns auf den Weg gemacht um Marco abzuholen und zum Toys zu fahren. Dort angekommen war erst noch alles in Ordnung bis ich dann auf einmal einen „Hysterischen” bekam. Irgendetwas hat mir nicht gepasst und ich bin aus dem Geschäft gerannt – zusammen mit einer Hello Kitty-Box.

Mama hat das natürlich gleich gesehen. Es setzte eine ordentliche Standpaucke und dann erklärte sie mir, was ich da getan habe und was das für Konsequenzen haben kann wenn ich mit einem nicht bezahlten Artikel an der Kassa vorbei gehe. Sie war echt sauer auf mich. Als das soweit geklärt und die Box bezahlt war, ging es ab ins Auto, wo ich mich dann nochmal kleinlaut entschuldigt habe.

Trotz meines ungebĂĽhrlichen Verhaltens fuhren wir zum Mc Donalds. Essen muss man ja trotzdem. Ich bekam sogar ein Happy Meal. Als der Schock und das Essen verdaut waren, fuhren wir zu Marco um uns eine Spongebob-DVD anzusehen (die beim Happy Meal dabeigewesen war). NatĂĽrlich wurde auch ordentlich getobt.
Zusammen haben wir es Mama so richtig gezeigt ;-).

Es war echt witzig. Aber Mama hatte selbst Schuld. Warum sekkierte sie mich auch? Marco sie festgehalten und gesagt: „So, jetzt zeig´s deiner Mama!” Und ich machte das Schlimmste ĂĽberhaupt. Nein, nicht schlagen (sowas macht man nicht). Ich zog ihr die Socken aus und dann hab ich´s ihr so richtig gezeigt ;-)
Marco musste so lachen, dass er Mama kaum noch halten konnte.

Bis zum Abend haben wir uns DVDs angeschaut oder zum Spass herumgerauft. Dann wurde es langsam Zeit um nach Hause zu fahren, denn am Abend waren wir zum Essen eingeladen. Opi hatte eine selbstgemachte Lasagne im Rohr. Bis die fertig war habe ich mir noch 101 Dalmatiner angeschaut.

Jul 232010

Am Nachmittag haben wir die letzten schönen Sonnenstunden bei Oma und Opa auf der Terasse genossen. Bei Tratsch und Spiel wurde es wirklich sehr lustig. Vor allem, als Omi die neuen Spritzpistolen ausgepackt hat. Dazu eine Portion eisgekĂĽhlter Wassermelone – so kann man auch das schwĂĽl-heiĂźe Wetter gut aushalten.

Später, als Mama und ich gerade so am Toben waren, stellte sie mich auf den Tisch. Da sagte ich zu ihr: „So, jetzt bin ich die Mama und du die Lena-Marie”.
Mama spielte natürlich gleich mit und dachte, sie könnte mich nun ärgern. Aber nicht mit mir! Egal wie viel sie auch raunzte und wie oft sie warum fragte, ich hatte immer eine passende Antwort parat.

Alle haben sich vor Lachen ausgeschüttet und waren echt beeindruckt, wie (alt)klug ich bin. Mama meinte hinterher, das hätte man eigentlich aufnehmen müssen. Wer weiß, ob sich so eine Gelegenheit nochmal bietet?

Jul 222010

Heute Morgen war das Theater beim Aufstehen groĂź. Wobei, beim Aufstehen noch nicht so. Aber als es dann in den Kindergarten gehen sollte …

Obwohl ich jetzt zu Mittag nicht mehr schlafen muss habe ich im Moment ĂĽberhaupt keinen Bock auf Kindergarten. Warum auch immer.
Mama sagt dann, dass es jetzt eh nicht mehr lange bis zum nächsten Urlaub dauert – und hofft zugleich, dass es danach nicht auf die gleiche Tour weitergeht.

Der Gedanke an den Urlaub tröstet mich auch nur bedingt. Aber da muss ich wohl durch (Mama kann ja auch nicht immer gleich von der Arbeit daheim bleiben wenn sie einmal keinen Bock hat).

Jul 212010

Zur Feier des Tages – immerhin hatte Jessica heute Geburtstag – haben wir uns, mit Geschenken bewaffnet, im Kugelhof getroffen.

Da wurde erst nach Herzenslust gespielt und dann eine leckere Torte verzehrt. Mit dabei die üblichen Verdächtigen.
Das Coolste war aber, dass Jessica von uns das gleiche Motorrad geschenkt bekommen hat wie es auch ich habe. NatĂĽrlich haben wir gleich zusammen eine Ausfahrt gemacht und ein paar Runden gedreht.

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