Lena-Maries-Welt

Begleite mich,
wenn ich die Welt entdecke

Sep 202010

Der Nachmittag heute war richtig toll (bis auf eine kleine Ausnahme). Denn ich durfte ganz alleine bestimmen, was gemacht wird.

Keine Frage, ab zum Spielplatz! Da haben wir verstecken gespielt. Dann fangen. Es folgten Ballspiele und noch einiges mehr. NatĂĽrlich habe ich auch etwas gelernt:
jetzt bin ich endlich groĂź genug, um bis an die Stange zu reichen und an dieser hinunter zu rutschen. Ich habe mich total gefreut und Mama war sehr stolz auf mich.

Ganz ohne Hilfe geht es aber noch nicht, da mich meistens nach der Hälfte die Kraft verlässt. Da würde ich dann nicht mehr rutschen, sondern fallen. Aber wozu hat man eine Mama?

Zwischendurch sind wir schnell zum Billa gelaufen um Bananen zu kaufen. Und ein Abendessen fĂĽr mich. Danach gleich wieder zurĂĽck auf den Spielplatz.
Als ich Mama mit einem Stock gehauen habe war aber Schluss mit lustig. Ich musste nach Hause und einmal darüber nachdenken, was ich da gemacht hatte. Als ich eingesehen hatte, dass das nicht in Ordnung war, durfte ich Sunny Dog holen (als wir auf Opis Terrasse das Sandspielzeug geholt haben musste er dort bleiben und hat auf mich gewartet, während ich auf dem Spielplatz war).

Sep 192010

Am Vormittag machten wir es uns daheim gemĂĽtlich. Beim Spielen und fernsehen.

Gegen 13 Uhr fuhren wir zu Marcel. Der feierte seinen 10. Geburtstag. Nochmals alles Gute von mir!

Viele Freunde und Bekannte waren zum Feiern gekommen. Auch Jessica sah ich mal wieder. Den ganzen Nachmittag haben wir mit spielen und toben verbracht. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte es noch die ganze Nacht gedauert, so viel Spass hat es mir gemacht.
Aber wer fragt mich schon?

Sep 182010

Heute lagen Stress und Entspannung nahe beieinander. Erst kam der Stress.

Der Vormittag wurde beim Einkaufen verbracht. Das hatte mehrere GrĂĽnde: Mama hat ihr I-Phone Papa geschenkt. Also brauchte sie ein neues Handy. Dann mussten ein Geburtstagsgeschenk fĂĽr Marcel und ein Skianzug fĂĽr mich gefunden werden. Du hast schon richtig gehört „Skianzug”. Den muss man jetzt schon kaufen, sonst bekommt man keinen mehr, wenn man einen braucht. Echt ein Wahnsinn. Und Getränke brauchten wir auch noch welche.

Es wurde echt ein Einkaufsmarathon. Nicht nur, dass die Sache mit Mamas neuem Handy echt kompliziert wurde, weiĂź man doch, wie ich einkaufen hasse. Unter diesen Voraussetzungen verlief die Skianzugprobe nicht sonderlich angenehm.

Als ich dann einen Skianzug und Mama ihr neues Handy hatte (dazu mussten wir nochmals zum Saturn, wo wir in der FrĂĽh schon waren) war endlich Entspannung angesagt.
Wir haben uns mit Sandra, Roland und Lea im Kurpark Oberlaa getroffen um gemütlich spazieren zu gehen und die Spielplätze unsicher zu machen. Zum Abschluss gab es auch noch eine Stärkung. Natürlich beim Mc Donalds.

Sep 172010

Kein guter Tag für Mama. Sie wollte nur kurz zum Zahnarzt um zu besprechen, was man unternehmen kann, dass ihre Zahnschmerzen endlich weg gehen. Schon seit Wochen/Monaten quält sie ein Zahn. Im Moment auch wieder. Jetzt strahlte der Schmerz schon auf den Zahn daneben aus.

Kaum hatte sie die Ordination betreten, lag sie schon im Behandlungsstuhl und es wurde eine Wurzelbehandlung durchgeführt. Wieder einmal (in den letzten Wochen ist das glaube ich schon die 5.). Anfangs noch dazu ohne Betäubung. Klar, dass da die Schmerzen zu groß wurden und sie eine Spritze brauchte. Diese wurde genau in die am meisten schmerzende Stelle im Zahnfleisch verabreicht, was höllisch weh tat und alles noch schlimmer machte.
Von Behandlung kann man da schon nicht mehr sprechen. Das fällt schon eher unter Misshandlung.

Mit einer dicken Backe und starken Schmerzen ging Mami dann in die Firma um den letzten Arbeitstag fĂĽr diese Woche zu meistern.

Am Nachmittag waren wir nur zu Hause. Da es Mama nicht gut ging wollte sie mit mir nicht raus gehen, was ich natĂĽrlich verstanden habe. Also wurde drinnen gespielt und gepuzzelt.

Sep 162010

Die vergangenen zwei Tage habe ich wieder bitterlich geweint wenn ich in den Kindergarten sollte. Da mich Papa an diesen beiden Tagen hingebracht hat, konnte er einmal live miterleben wie schlimm das ist.

Jetzt hatte Mama eine Idee. Lag es daran, dass sie zuviel Super Nanny schaut, oder war sie inspiriert von unserem Pickerlspiel? Wie auch immer. Sie hatte jedenfalls die Idee einer Pickerliste. Und die funktioniert so:

  • wir befestigen einen Zettel an einem gut sichtbaren Platz
  • jedesmal, wenn ich es schaffe, ohne Weinen in den Kindergarten zu gehen und auch den Nachmittag ĂĽber halbwegs zu benehmen, bekomme ich ein Pickerl
  • wenn ich 10 gesammelt habe kann ich mir was aussuchen

Als Belohnung kann ich mir einen Ausflug, ein Spiel oder sonst etwas aussuchen! Das hat mich soooo motiviert, dass ich es seither tatsächlich ohne Weinen geschafft habe in den Kindergarten zu gehen. Am Nachmittag hat uns Oma zu Papa in die Arbeit geführt. Wir mussten das Auto abholen, Pap fuhr mit dem Bike nach Hause (das seit seinem kleinen Arbeitsunfall imemr noch dort stand). Da Papa Frühschicht hatte, konnten wir hinterher noch auf den Spielplatz gehen. Auch ein Kurzbesuch bei Oma und Opa war noch drinnen.

Danach gingen wir nach Hause. Es sollte eine selbstgemachte Pizza geben. Und wie der Name sagt, muss man die ja erst noch machen.

Sep 152010

Den heutigen Nachmittag haben wir mit Sunny und Bunny auf der Terasse bei den GroĂźeltern verbracht.

So bekamen unsere beiden Hasen etwas Auslauf und ich konnte Omi zeigen, dass ich beim Schaukeln schon selbst antauchen kann:
Ich kann schon antauchen

Leider konnten wir das Spiel „Such das Seepferdchen” nicht spielen. Der Seepferdchen-Sticker wollte nicht mehr so richtig picken bleiben. Gut, dass Opi mit einem Filzaufkleber ausgeholfen hat. Der lieĂź sich auch gut verstecken. Heute kam etwas Neues dazu: Ich lernte, nach den Anweisungen „warm” oder „kalt” den Aufkleber zu finden.

Da sieht man einmal, wie viel Spass man mit den einfachsten Mitteln haben kann.

Sep 142010

Eigentlich sollte es ein schöner Saisonausklang werden. Ein letztes Eis ehe ich mich langsam auf den Herbst einstelle.

Leider war ich am Nachmittag aber nicht besonders gut aufgelegt. So fand ich es zwar schön, dass wir Eis essen gegangen sind, so wirklich recht machen konnte es mir aber niemand. Zuerst konnte ich mich nicht entscheiden was für ein Eis, dann wollte ich das Eis nicht, das ich bestellt hatte. Einfach zickig ohne Ende. Mama und Papa waren davon natürlich wenig begeistert. Daher gingen wir alle eher schlecht gelaunt nach Hause.

Ich weiĂź ja selber nicht warum ich heute so schlecht drauf war. Aber so war es nun einmal. Doch morgen ist wieder ein Tag, da kann sich meine Laune wieder zum Guten wenden.

Sep 132010

Heute haben mich Mama und Papa gemeinsam geholt. Ich fand das zwar schön, aber leider hatte es einen weniger schönen Hintergrund:
Papa hatte sich heute in der 4ma eine Schnittwunde am linken Unterarm zugezogen.

Wir sind gleich zum Hausarzt marschiert. Dieser konnte uns leider nicht weiterhelfen und hat uns ins Krankenhaus schickte. Also auf ins SMZ-O. Oma war schon auĂźer Dienst, so dass wir uns selbst in der Unfallambulanz anmelden mussten. Dann hieĂź es erst einmal warten, warten und warten.

Mir wurde da natĂĽrlich bald einmal langweilig. Mama versuchte, mich etwas abzulenken. Erst einmal mit einem Spaziergang zum Zielpunkt, um etwas zu trinken und ein Wurstweckerl zu holen. Nachdem wir das gegessen hatten, haben wir Eva in der Telefonzentrale besucht. Dann pendelten wir zwischen Ambulanz und Telefonzentrale hin und her.

Gegen fĂĽnf haben wir dann endlich Oma erreicht, die natĂĽrlich gleich ins KH gekommen ist. Ein kurzer Anruf bei der Ă„rztin und fĂĽr Papa wurde es ernst. Ich habe mit Omi in der Telefonzentrale gewartet. Nachdem schnell klar war, dass es noch länger dauern wird – und es mittlerweile fast sechs Uhr war – nahm Oma mich mit nach Hause zu Opi.

Das war gut so, denn Mama und Papa kamen erst nach sieben aus dem Spital. Papa wurde mit ein paar Stichen genäht. Letztlich war alles aber nicht so schlimm wie befürchtet. Ich lag schon im Bett und Omi hat mir Geschichten vorgelesen. So konnten Mama und Papa zumindest noch den restlichen Abend in Ruhe ausklingen lassen.

Sep 122010

Da, wie ich schon erwähnt hatte, die vergangene Woche etwas stressig war, dachte ich mir, ich gönne Mama und Papa heute mal einen Tag zum Relaxen.

Dazu habe ich mich in mein Spielezimmer gesetzt und die Tür zugemacht. Gaaanz lange habe ich mich alleine mit meinen Puzzelspielen beschäftig. Mama und Papa konnten das gar nicht glauben, waren aber sehr dankbar für den entspannten Vormittag.

Am Nachmittag verschafften wir den Hasen etwas Auslauf auf Opis Terrasse. Oma und Opa waren nicht da. Die rauberten gerade mit dem Bike durch das Weinviertel.
Während Sunny und Bunny ihre kleine Freiheit genossen spielten wir Ball und Donner-Wetter-Blitz. Auch ein neues Spiel haben wir erfunden: „Wo klebt das Pickerl?
Auf einem Pfosten der Terrasse klebt ein kleines, sĂĽĂźes Seepferdchen. Dieses haben wir abwechselns umgeklebt. Die anderen mussten es dann suchen. Das war echt witzig.

Am Abend hat Mama dann noch etwas Leckeres gekocht und schon näherte sich das Wochenende seinem Ende.

Sep 112010

Gleich in der Früh haben wir das nachgeholt, worauf gestern keiner mehr Bock hatte. Der überfällige Großeinkauf musste erledigt werden.
Das war aber gut so, denn heute waren weniger Leute unterwegs und man hat problemlos alles bekommen was man brauchte. Nachdem die Lebensmittelgeschäfte geplündert waren und der Einkauf verstaut war, ging der Einkauf in Simmering weiter.

Im dortigen Toys ´R Us hatte Mama ein SchneewittchenkostĂĽm gesehen, welches ich heute probieren sollte. Die anfänglichen Zweifel waren unbegrĂĽndet, es passte. Damit hat sich die KostĂĽmsuche fĂĽr die Halloween- und Faschingsparty erledigt. Das ging heuer echt schnell. Wenn ich da an letztes Jahr denke …

In der Nähe gibt es auch einen Fressnapf. Da haben wir noch einen Großeinkauf für unsere Hasen angehängt.

Damit waren dann die zwar nötigen, aber wenig spannenden, Dinge erledigt und wir konnten uns endlich den interessanten Dingen zuwenden.
Wir sind also zu Dani und Toni gefahren. Bei einem Spaziergang und einem Spielplatzbesuch im Stadtpark brachten wir den Tag rum. Zum Abschluss gab es ein leckeres Hot Dog. Das war auch nötig, denn wir kamen erst später am Abend nach Hause zurück.

Kaum wieder daheim, kam eine fremde Dame vorbei. Die hat meine alte Rutsche abgeholt. Jetzt, wo ich eine Rutsche direkt an meinem Bett habe, werde ich die aber wohl gar nicht vermissen.

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