Schon gleich nach dem Aufstehen war mir etwas flau im Magen und ich fĂŒhlte mich nicht so besonders. Und schon vor dem FrĂŒhstĂŒck musste ich mich das erste Mal ĂŒbergeben. Als Papa nach einiger Zeit merkte das es leider immer schlimmer wird hat er Mama angerufen. Die war mit Dani unterwegs um beim MĂŒllner alles fĂŒr die Hochzeitsfeier zu besprechen. Das war aber alles eh schon soweit erledigt und Mami machte sich sofort auf den Weg nach Hause. Wir auch.
Fast gleichzeitig kamen wir zu Hause an. Gleich kuschelte sich Mama sich mit mir ins Schlafzimmer. Das tut so gut, wenn man krank ist. Nach einiger Zeit bin ich dann auch eingeschlafen – und Mama aus SolidaritĂ€t auch gleich. Kurz vor drei istPapa gekommen um uns zu wecken. Immerhin hat heute ja Oma Geburtstag und das musste gefeiert werden.
Opi nĂŒtzte den Anlass um die neue Grillsession zu eröffnen. Auch mein Taufpate mit seiner Freundin waren mit dabei. Anfangs hatte Mama ĂŒberlegt abzusagen, aber da Oma ja nur ein paar Meter weit weg wohnt, und ich mich dort ja gleich wieder hinlegen konnte, war das nicht so schlimm. AuĂerdem musste ich ihr ja gratulieren und das selbst gemachte Geschenk ĂŒberreichen.
Ich legte mich auf die Couch und Mama blieb bei mir sitzen, bis ich eingeschlafen war. Die anderen haben sich in der Zwischenzeit ĂŒber die Grillsachen hergemacht. Opi hatte ja genĂŒgend vor- und zubereitet:

Nach einer Runde schlafen ging es mir ein wenig besser, so dass ich auch auf die Terrasse konnte. In eine groĂe Decke gekuschelt saĂ ich auf Mamas SchoĂ und konnte ein wenig am Knoblauchbrot knabbern und einen Schluck trinken:

Gegen 18 Uhr sind wir dann heim gegangen. Da wandelte sich das kurze Hoch bald wieder in ein Tief. Kaum zu Hause angekommen, kamen Brot und Wasser wieder hoch. Und ich war ziemlich geschlaucht und bekam sogar etwas Fieber. Mal sehen was die Nacht so bringt. Klar ist, dass Papa ab morgen wohl in Pflegeurlaub gehen wird mĂŒsen.
Ach ja: Nochmal alles alles Gute zum Geburtstag, Omi!