Heute war der Tag der VÀter. Da ich aufgrund der Feuchtblattern die letzten Tage nicht in den Kindergarten kam hatte ich kein Geschenk vorzuweisen. Das liegt nÀmlich noch dort.
Papi nahm mir das aber nicht ĂŒbel und ein dickes Bussi ist ja sowieso das schönste Geschenk.
Wir haben aber Papa den Tag so richtig genieĂen lassen. Den Vormittag hat er damit verbracht sich, gemĂŒtlich im Bett liegend, das Rennen von Le Mans anzusehen. Mama und ich haben uns im Wohnzimmer zusammengekuschelt und The Incredibles angesehen. Danach wurde im Spielezimmer gemalt. Wir nĂŒtzten die Gelegenheit auch gleich um die Spielekisten etwas auszumisten und neu zu schlichten. Also, Mama hat die Zeit genutzt – ich habe gespielt ;-)
Gegen zwei sind wir dann zu Oma und Opa gegangen. Geplant war eigentlich ein Essen im Wok House. Da ich mit meinen Punkterln aber nicht unter die Leute soll wurde das gecancelt und wir haben uns Essen vom Schnitzelhaus liefern lassen.
Ich habe Opi, im Namen von Mama, sein Vatertagsgeschenk ĂŒberreicht. Das Modell einer 1200 GS. Das bekam natĂŒrlich gleich einen Ehrenplatz im Wohnzimmer.
WĂ€hren die VĂ€ter sich ein Rennen der Moto GP reingezogen haben habe ich mit Mama Dinos gespielt. Omi war fleiĂig und hat alles fĂŒrs bestellte Essen vorbereitet. Tisch decken, Salate machen ….
Bald wurde auch schon das Essen geliefert. Wir haben gut gespeist. WĂ€hrend sich die GroĂen ĂŒber ihre Spezial Cordon Bleus hermachten hatte ich mich fĂŒr Chicken Wings mit Pommes entschieden. Ich sage ja einfach HĂŒhnerflĂŒgerl dazu (man muss nicht immer auslĂ€ndisch reden). Die macht ja eigentlich Opi immer soo lecker. Aber der war heute vom Kochen befreit.
Nach dem Essen genossen wir auf der Terrasse das halbwegs passable Wetter. Es war zwar etwas windig und kĂŒhl, aber zum Schaukeln hat es allemal gepasst. Zur Nachspeise alle wieder rein. Milkatorte. Dazu jede Menge Tratscherei und hinterher ein TĂ€nzchen mit Omi und eine kleine Kickerei mit allen – diese natĂŒrlich auf der Terrasse.
Und schon war es sechs Uhr und wir machten uns auf den Heimweg. Da verschwanden Mama und ich gleich im Bad. Ich weiĂ, dass ich eigentlich nicht duschen soll/darf. Aber Mami musste mir heute einfach einmal die Haare waschen. Bei der LĂ€nge meiner Haare und dem heiĂen Wetter der letzten Tage wird das sonst langsam grauslich.
Wir passten sehr auf, dass der Rest von mir nicht zuviel Wasser abbekommen hat. Dazu durfte ich sogar mein Pyjamaoberteil anlasssen. Das war irgendwie ganz lustig.
Papa lieĂ den Vatertag in Ruhe ausklingen und bereitete sich in der Zwischenzeit auf den abendlichen Grand Prix vor.
Frisch gewaschen wurde ich eingeschmiert und in einen neuen Pyjama gesteckt, ehe wir es uns auf der Couch im Spielezimmer gemĂŒtlich machten. Fernsehen bis es Zeit fĂŒr’s Bett wurde – und sogar ein bisschen darĂŒber hinaus ;-)