Die heutige Nacht verlief wieder ruhig. Mama wachte als erster auf, noch bevor der Wecker – der für acht gestellt war – läutete. Noch nicht einmal die Augen offen wurde sie schon nervös, denn heute fliegen wir ja zurück. Sie sprang aus dem Bett und machte sich frisch und packte dann den Rest ihrer Sachen. Bei Papa dauerte es auch nicht viel länger. Auch er schaffte es noch vor dem Weckerläuten. Während er seine Sachen zusammenpackte schlummerte ich weiter. Nur keinen Stress, immerhin sind wir noch im Urlaub.
Um acht musste ich dann aber auch langsam aufstehen. Immerhin wollten wir noch unser letztes Frühstück in Ruhe genießen ehe um 09:20 unser Bus zum Flughafen fuhr. Das war später als geplant, unser Flug wurde von 10:50 Uhr auf 12:05 Uhr verschoben. Das haben wir gestern in der Rückreiseinfo erfahren. Die Ankunftszeit bleibt aber mit 16 Uhr gleich was darauf schließen lässt, dass es wohl keine Zwischenlandung in Sharm El Shek gebn wird. Nicht dass uns das stören würde, denn so sparen wir uns einmal starten und landen und eine Stunde Warterei im Flieger *hurra*
Trotzdem fiel mir das Aufstehen heute besonders schwer. Ich war ziemlich weinerlich, grantig und anhänglich. Das zog sich bis nach dem Frühstück hin. Mama machte das aber nicht aus. Sie konnte verstehen, dass es nach so vielen Tagen der Entspannung nicht einfach ist aufeinmal wieder so „früh” aufstehen zu müssen. Noch dazu, wen man dann nicht zum Schwimmen gehen kann.
Also ließ ich mich zum Frühstückstisch tragen und von Mama bedienen, ich war ja soo müde ;-). Auch Papa schlug nochmal ordentlich zu. Zuhause gibt es beim Frühstück nicht soviel Auswahl.
Nach dem Frühstück wurden wir schon in der Lobby erwartet. Nach wenigen Minuten kam auch schon unser Bus da und wir konnten unser Gepäck einladen, dass schon vom Personal vors Hotel gebracht worden war. Dann fuhren wir los. Ein letzter Blick zurück – mit Wehmut im Blick.
Unterwegs haben wir noch eine weitere Familie von einem anderen Hotel mitgenommen und nach 40 Minuten waren wir am Flughafen von Marsa Alam.
Jetzt hieß es anstellen, Pass- und Sicherheitskontrollen und Check in. Die Zeit verging aber eh sehr schnell.
Nach gut 50 Minuten in der Wartehalle wurden wir mit einem Bus zu unserem Flugzeug gebracht. Und obwohl das Boarding sich um 25 Minuten verzögerte, hoben wir letztlich mit nur zehn minütiger Verspätung ab. Also um 12:15 statt 12:05. Und das Beste war ja noch immer, das wir non-stop nach Wien fliegen, ohne die gefürchtete Zwischenlandung.
Kaum in der Luft kam auch schon der Hunger.Zumindest bei Mama und mir. Wir haben beim Frühstück ja nicht so zugelangt wie Papa. Das hat man davon. Als endlich die Reiseflughöhe erreicht war dauerte es auch nicht mehr lange bis das Essen verteilt wurde. Diesmal war es megalecker hmmm – oder lag das am Hunger?
Für die Erwachsenen standen Würstel mit Püree auf der Speisekarte. AberMama musste sich etwas länger gedulden. Daher gab ich ihr ein wenig von meinem Essen ab,m in der Hoffnung, dafür bei ihren Würsteln mitessen zu können.
Bis auf ein paar Turbulenzen, und meinem Geraunze weil das Fliegen so elend langweilig ist, verlief der Flug gut und ruhig *gg*. Nach knapp vier Sunden kam der Schwechater Boden in Sicht. Ein paar Minuten mussten wir aber kreisen. In der Luft war viel los und wir waren erst als Siebte dran zum Landen.
Kaum zu glauben, dass wir sogar beim Fliegen im Stau „stehen”. Da merkt man gleich, dass man wieder zu Hause ist *gg*.
Es dauerte aber nur ein paar Minuten und dann setzten wir zum Landeanflug an. Auch diesmal ohne jegliche Probleme (Ohrenschmerzen oder so). Mein Resümee was das Fliegen betrifft: außer langweilig ist es nichts.
Nach einer kurzen Passkontrolle gelangten wir in die Gepäckhalle. Mama und ich mussten mal für kleine Mädchen, Papa kümmerte sich um unsere Koffer. Als wir zurück kamen waren alle Koffer da und uns trennte nur noch eine große Türe von der Ankunftshalle. Als diese aufging sahen wir schon Oma und Opa, die ganz vorne an der Absperrung auf uns warteten.
Wir haben uns riesig gefreut sie wiederzusehen.
Nach der Bergüßung spazierten wir zum Parkhaus zu den Autos. Das Beste war, dass es in Wien genauso traumhaftes Wetter gab wie wir es von Ägypten gewohnt waren. Da wir ja jede Menge Gepäck hatten machten wir ein Mädels- und ein Jungsauto. In beiden wurden gleich die wichtigsten Neuigkeiten besprochen.
Wieder daheim haben wir fürs Erste nur das Wichtigste ausgepackt und uns akklimatisiert ehe wir uns bei Oma und Opa auf der Teerasse versammelten. Auf dem Weg dahin habe ich Celine auf dem Spielplatz entdeckt. Klar das ich nicht lange auf der Terasse blieb ehe ich mich wieder in meinem gewohnten Leben einfand *ggg*
Wir haben Schnitzel bestellt, dazu Pommes und Salat. So ließen wir den Tag bei einem zünftigen Essen ausklingen. So nebenbei konnten wir unsere Urlaubserlebnisse berichten.