Lena-Maries-Welt

Begleite mich,
wenn ich die Welt entdecke

Aug 212011

Was war denn das für eine Nacht. Gegen vier schreckte ich aus einem schlimmen Alptraum und rief: „Ich habe Angst, ich will nicht ins Krankenhaus!” Mama holte mich daraufhin zu sich ins Bett. So richtig einschlafen konnte sie dann aber nicht mehr – auch Papa nicht. Was also tun mit dem so frühen Tag?

Papa wollte die Gelegenheit nutzen und sich den Sonnenaufgang anschauen. Der sollte um 05:18 Uhr sein und gleich auch gefilmt werden. Ich fand das eine gute Idee. Vorerst blieb es aber bei der Idee, denn ich verabschiedete mich wieder ins Land der Träume. So musste Papa erstmal alleine losziehen. Als Mama so vom Balkon runtersah wollte sie sich das auch nicht entgehen lassen und weckte mich auf. Erst war ich ein bisschen verwirrt aber schon auf dem Weg zum Strand war ich begeistert.

Während Papa sich alles vom Steg aus ansah und filmte blieben Mama und ich direkt am Strand. Bis zum tatsächlichen Sonnenaufgang habe ich da im Sand gespielt. Mama hatte dazu extra mein Sandspielzeug mitgenommen. Kann auch nicht jeder von sich sagen, dass er morgens um fünf am Strand im Sand gespielt hat. Das war schon echt cool.
Dann war es soweit und die Sonne ging auf. Es war echt schön anzusehen:
Sonnenaufgang

Als die Sonne dann schon etwas höher stand gesellte sich Papa wieder zu uns. Lange weiterspielen konnten wir aber leider nicht mehr, denn die Fliegen, denen es am Tage wohl zu heiß ist, wurden echt lästig. Und da der Pool erst ab acht Uhr freigegeben ist, machten wir uns wieder auf den Weg ins Zimmer. Als wir alle drei so gemütlich im Bett lagen und es so herrlich still war, schliefen wir wieder ein.

Kurz vor neun ist Mama als erste aufgewacht. Sie machte sich schnell poolfertig und reservierte ein paar Plätze. Vorher sagte sie noch Papa Bescheid. Etwas später folgten Papa und ich nach, ohne Frühstück. Aber für einen Snack an der Poolbar ist es nie zu spät – herrlich so ein All Inclusive. Danach verbrachten wir die Zeit wie gewohnt beim Plantschen im Pool und lernten an unserem letzten Tag noch ein paar nette Leute kennen. Einer der Damen haben Mamis Tattoos so gut gefallen. Deren Jungs hatten coole Plastikfische zum Tauchen die ich mir ausborgen konnte. So musste ich nicht immer nur nach der Schwimmbrille tauchen *gg.

Gegen Mittag kam die Young Stars vorbei. So nennen sich die 10-12 Jahre alten Kinder im Kiddy Club. Die machten sich einen Spass beim Löffel aus dem Pool tauchen. Da wollte ich natürlich auch mitmachen. Anfangs meinte Sandra, dsas ich da wohl noch etwas zu jung dafür bin. Immerhin war das Wasser da 1 Meter 50 tief. Also das Gesicht hätte ich gerne fotografiert als sie sah, dass ich wie nichts ins Wasser gesprungen bin und dann abtauchte. Es hat zwar nicht gleich beim ersten Versuch geklappt, aber das lag wohl daran, dass ich ja schon den ganzen Vormittag am tauchen und plantschen war – und jedes Seepferdchen wird mal müde.

Plötzlich machte ein Gerücht die Runde. Delfine sollten gesichtet worden sein. Also nichts wie runter zum Strand. Mama kam etwas später, sie holte noch die Kamera aus dem Zimmer. Und das war gut so, denn sie schaffte es tatsächlich einen Delfin zu fotografieren:
Delfin

Das sind ja wirklich wunderbare Tiere. Aber mich zog es trotzdem bald wieder zurück an den Pool. Da gab es vor dem Mittagessen noch eine kleine Abkühlung. Kaum zu glauben, dass es schon das letzte Mittagsmahl in unserem Urlaub war. Die Zeit ist wirklich rasend schnell vergangen.
Nach dem Essen schnell in die Lobby um Oma und Opa auf den neuesten Stand zu bringen. Danach für ein Stündchen aufs Zimmer.

Am Nachmittag wollte ich unbedingt noch einmal mit dem Kiddy Club an den Strand und ins Wellenbecken. Da konnte ich mich bei den anderen Kindern auch gleich verabschieden. Mittendrin kam Mama hergerannt und erzählte, dass Kevin am Pool ist und fragte ob ich nicht auch raufkommen will. Was für eine Frage? Klar wollte ich. Im Laufschritt kam ich beim Pool an. Kevin hatte mich auch gleich entdeckt. Nix mit überraschen.
Er lief auf mich zu, nahm mich gleich mit in den Pool und spielte mit mir. Dabei sollte er sich eigentlich um die Großen kümmern. Gemeinsam haben wir Mama ordentlich untergetaucht *gg*. Nach einer kurzen Pause hat er sogar noch ein bisschen mit mir auf der Luftmatratze gespielt. Bei der Gelegenheit fragte ich ihn, ob er nicht mein letztes Abendessen hier mit mir am Tisch verbringen will. Das Grinsen ging mir gar nicht mehr aus dem Gesicht als er zusagte. Und auch Mama freute sich für mich – auch wenn das wieder etwas Stress für den Abend bedeutet, da die Animateure wegen den Shows wesentlich früher essen. Wir vereinbarten, uns um halb acht beim Buffet zu treffen. Dann musste Kevin aber los. Wir planschten noch munter weiter. Später gesellte sich Nicozu uns.
Wir blieben bis uns der Poolboy bei Einbruch der Dunkelheit bat aus dem Pool zu gehen.

Jetzt mussten wir uns sputen damit ich pünktlich zu meinem Date kam. Ich freute mich schon riesig auf Kevin und konnte es kaum erwarten meinen Schwarm zu sehen. Also schnell duschen, schick machen und ab nach unten. Beim Buffet angekommen haben wir uns einen schönen Platz gesucht. Nach kurzer Zeit hat Papa Kevin entdeckt, der uns aber nicht. Mama und ich sind aufgesprungen um zu sehen wo er hingeht. Und da passierte etwas furchtbares: er setzte sich zu anderen Leuten. Das hat mir so weh getan, dass ich bitterlich zu weinen begann. So bitterlich, dass sogar Mama die Tränen gekommen sind weil sie so mitfühlte.

Wir setzten uns wieder an unserem Tisch. Da kame Rika vorbei und wollte sich zu uns setzen. Als sie sah wie ich weinte wollte sie natürlich wissen was denn los sei. Als sie den Grund meiner Traurigkeit erfuhr ging sie gleich los um Kevin zu holen. Keine drei Minuten später saß er bei uns am Tisch. Er hatte uns gesucht aber nicht gefunden und da er nur 30 Minuten Zeit hat zum Essen setzte er sich schnell woanders dazu. Es war also alles nur ein Missverständnis, wenn auch ein für mich sehr aufwühlendes.
Bei einem guten Gespräch wurde das Essen letztlich doch noch ein Erfolg. Um acht Uhr musste Kevin dann leider los. Wir haben aber ausgemacht, uns nach der heutigen Show bei der Poolbar zu treffen um ihn noch einmal zu sehen ehe es morgen Früh zum Flughafen geht. Wir aßen noch in Ruhe auf und machten uns dann langsam auf den Weg zum Strand für den abendlichen Kiddyclubtanz – unseren letzten.

Nach dem Tanz zu unserer letzten Sho. Begeistert sah ich noch einmal zu wie die Animateure ihr Bestes gaben um uns zu unterhalten. Auch wenn es heute eher eine Spasspartie war als eine koordinierte Show. Die haben echt ordentlich was geleistet. Um 22:15 Uhr war die Show aus. Ab zur Poolbar wo uns Kevin und einige der anderen Animateure schon erwarteten. Jetzt ging es ans Verabschieden. Schon echt schlimm wie schnell die Zeit verging und wie toll wir uns eingelebt hatten. Aber heißt es nicht, wenn es am Schönsten ist soll man aufhören. Dann war der Zeitpunkt dafür ideal.
Nachdem wir uns noch ordentlich gedrückt und tschüss gesagt hatten wurde es Zeit fürs Bett. Der Trennungsschmerz wird mich aber wohl noch ein wenig begleiten. Aber es hat ja auch etwas Gutes. Ich sehe endlich Oma und Opa wieder die vermisse ich schon ordentlich. Und auch meine beiden Hasen.
Also letzte Grüße aus Marsa Alam und Gute Nacht. Das nächste Mal schreibe ich schon wieder aus Wien.

Aug 202011

Und wieder einmal haben wir so gut geschlafen, dass wir gleich das Frühstück verpennt haben. Ok. es wäre sich noch knapp ausgegangen – aber warum soll man im Urlaub den Tag mit Stress beginnen? Nur Papa wra das egal. Er warf sich hektisch ins Gewand und rannte zum Buffet. Während er sich den Bauch vollschlug ließen Mama und ich es ruhig angehen. Wir standen gemütlich auf, cremten uns ein und zugen unsere Badebekleidung an. Ein Wunder, dass die noch nicht an uns festgewachsen ist ;-)

Als Papa wieder zurück war beschlossen wir, den heutigen Vormittag im Aqua Park zu verbringen. Auf dem Weg dorthin gab es für mich einen Snack an der Poolbar und für Mama und Papa ein kleines Abschiedsfotoshooting:
die Tekanne

Ich habe im Schatten gejausnet und mit Nico ein kurzes Plauscherl gehalten der zufällig vorbei kam. Nachdem ein paar schöne Urlaubserinnerungen geknipst waren und ich fürs erste satt war ging es endlich ins kühle Nass. Bei ein paar Runde Kanu fahren, beim Rutschen und plantschen tobten wir uns bis zum Mittagessen aus. Danach war wieder relaxen am Zimmer angesagt bis die schlimmste Hitze vorbei war. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir dann am Pool wo ich wieder zeigte wie toll ich schon tauchen kann. Auch ins Becken springen kann ich wie eine Große:
die Teekanne

Mein heutiger Sprungsrekord lieg beit 130 cm! Das mach mir einmal nach.

Am frühen Abend kam dann auch Nico zufällig zu uns ans Pool mit ihm gemeinsam haben wir noch bis 18:15 Uhr gequatscht und im Wasser geplantscht. Das war echt cool und wir hatten alle viel Spass dabei. Danach wurde es höchste Zeit für die Dusche, damit ich rechtzeitig zum Kindertisch ins Restaurant kam. Mama stresst das immer etwas, so mit Duschen und anziehen und Haare waschen und und und … Die würde viel lieber etwas später, dafür aber gemeinsam Essen gehen. Aber wie du weißt tut sie ja (fast) alles für mich *gg*.

Also schnell ins Zimmer und Restaurantfertig gemacht. Heute wurde der Kindertisch von Sandra geführt. Danach saß ich mit meinen Eltern noch eine Weile auf der Terrasse, ehe wir uns auf den Weg zum Strand machten. Da wollte ich unbedingt schon hin, auch wenn wir noch eine halbe Stunde Zeit hatten bis der Kiddy Club Tanz losging.
Anscheinend habe ich mich heute etwas viel verausgabt. Und wohl auch in den letzten ungewohnt langen Tage. machte sich dann wohl bemerkbar. Das erste Lied war noch nicht zu Ende, da fiel Mami schon auf, dass ich ziemlich schlapp wirkte. Sie wollte wissen was los sei. Du wirst es nicht, aber ich habe tatsächlich gesagt dass ich müde bin und aufs Zimmer gehen will. Dabei hätte ich heute noch bis 23 Uhr Party machen können. Mama und Papa konnten das auch nicht glauben, denn es war eigentlich immer schon ein Phänomen dass ich einfach nie abstürtze und müde werde. Weder im Flieger, obwohl ich da mitten in der Nacht aufstehen musste, noch sonst irgendwo oder irgendwann. Nicht umsonst ist mein zweiter Name Duracellhasi.

Aber auch die beste Duracellbatterie wird einmal leer. Und diese hat ja eh 4½ Jahre gehalten ;-)
Im Zimmer bin ich gleich ins Bett gefallen bald schon endete auch dieser Tag im Land der Träume.

Aug 192011

In der Früh fiel Mama auf, dass das schöne Tanzkleid dass ich gestern zum Namenstag bekommen habe, schon kaputt war. Dabei hatte ich es kaum einmal an. Das kann wohl nicht wahr sein. Dazu später mehr, jetzt erstmal zum Pool. Hier haben wir den ganzen Vormittag verbracht.

Neben dem verfeinern meines Schwimmstils zeigte Mama mir auch ein paar Sprünge vom Beckenrand. Dazu gehörten der Köpfler, die Kerze und natürlich die sogenannte (Ar***)Bombe. Ich erfand kurzerhand auch gleich einen: die Teekanne:
die Tekanne

Mama konnte sich vor lachen kaum halten und war wieder einmal beeindruckt, welche Fortschritte ich gemacht habe, seit wir in Ägypten sind. Ich kann immer weiter und weiter schwimmen und auch die verschiedensten Sprünge ins Wasse probiere ich ohne Angst aus.

Am frühen Nachmittag machten wir uns auf den Weg in die Lobby, Kleid reklamieren. Klar, dass der nicht begeistert war und Mama ordentlich diskusstieren musste damit das Kleid umgetauscht wurde. Das das sind ja nur so Stände und keinen richtigen Geschäfte wie bei uns – und unter Konsumentenschutz verstehen die eine Sonnencreme. Nach langem hin und her, Mama ließ da einfach nicht locker, wurde das Kleid gegen eine schöne Tasche mit Delphinen aus Perlen drauf getauscht. Zuerst meinte der Verkäufer noch, das Kleid habe nur 15 Euro gekostet und die Tasche würde er normalerweise um 40 Euro verkaufen.Da lernte er Mama erst richtig kennen. Mit ihren Erfahrungen als Kundendienstberaterin hat sie ihm gezeigt wo der Bartl den Most, bzw. der Mustafa die Kamelmilch holt. Wenn sie was kann, dann ist das Diskutieren. Das hat sie wohl vom Opi *gg*.
Gnadenhalber gab sie ihm das Kleid und noch zwei Euro als Beweis ihres guten Willens. So bekamen wir die Tasche anstatt seiner gewünschten 40,00 um 17,00 Euro. Da hat er sich wohl die falsche Mama ausgesucht um sie über den Tisch ziehen. Ich bin mir aber sicher, dass er den Verlust bei den nächsten drei Taschen wieder wettmachen wird. Aber das ist nicht unser Problem.

Auch Papa war erleichtert das ich noch was gefunden habe das mir gefällt und das alles gut ausgegangen ist. Das wir unseren Willen durchsetzen werden hat er sowieso nie bezweifetlt. Dzazu kennt er Mami schon lange genug. Jetzt konnten wir uns ganz entspannt für die Mittags-, oder schon eher die Nachmittagsruhe, inss Zimmer zurückziehen. Das Mittagessen ließen wir mangels Hunger ausfallen. Später, als wir wieder am Strand waren, gönnten wir uns dafürein paar Burger und Hot Dogs mit Pommes. Zubereitet von unserem Lieblingskoch:
unser Lieblingskoch

Der erzählte uns dann, dass er nur noch heute da sei und dann zu seiner Familie nach Kairo fährt. Wirklich schade, der war sooo lieb und symphatisch. Aber wir gönnen ihm das natürlich – und wir sind ja auch nicht mehr lange hier, so dass wir ihn nur kurz vermissen. Später holten wir uns was zu trinken. Dabei lief uns (zufällig) Kevin über den Weg. Er sagte mir, dass er am Abend den Kindertisch betreut und lud mich ein, doch bei ihm zu sitzen. Lange musste ich nicht überlegen. Ja, ja und nochmal ja ;-)

Den restlichen Nachmittag verbrachte ich am Strand und im Meer. Gemeinam mit Jennifer und anderen Kindern. Das Meer war heute weniger angenehm. Da ich mich am Rücken etwas aufgekrazt hatte brannte das Salzwasser etwas. Ganz schnell war das beim Spielen aber wieder vergessen. Später traf ich Mama und Papa bei der Beachbar wieder. Dann wurde es langsam Zeit für die Dusche. Immerhin hatte ich heute schon wieder ein Date. Und diesmal sogar ohne Anstandswauwau.

Schnell hatte ioch mich schick gemacht und war im Laufschritt zum Essen geeilt. Kevin entdeckte ich schon von der Weite. Schnell noch ein Bussi für Mama und dann drängte ich sie auch schon darauf endlich zu gehen und uns alleine zu lassen. Immer wieder schaute sie zwischendurch aber bei uns vorbei. Was dachte sie was wir da anstellen werden?
Sonst dauert mir das Essen immer zu lange, aber heute war das Abendessen viel zu schnell vorbei.

Mit Mama und Papa saß ich dann noch eine Weile draußen. Danach ein SPrung ins Zimmer. Mama wollte sich noch die Haare glätten (das musste wegen meines Dates verschoben werden). Frisch geglättet ging es auf zum abendlichen Tanz an den Strand. Danach war wieder Showtime im Sahara Tent. Heute spielten und tanzten die Animateure für uns Mama Mia (das Abba-Musical) nach. Und das wirklich sehr sehr gut. Es war echt toll anzusehen und machte richtig Spass. Die haben echt was drauf, das muss man schon sagen. Und das bei dem engen Zeitplan den ganzen Tag.
Mamma Mia

Wieder dauerte es nicht lange bis wir alle eingeschlafen sind. Obwohl ich so lange aufbleibe vergehen die Urlaubstage so schnell. Wenn ich den erwische der da immer an der Uhr dreht …

Aug 182011

Papa hatte heute extra einen Wecker gestellt damit wir nicht wieder das Frühstück verpennen. Es war wichtig, dass ich gut gestärkt zu meiner Schwimmprüfung antrete. Kaum hatte ich die Augen offen, gratulierten mir meine Eltern auch schon zum Namenstag. Den hatte ich vor lauter „Prüfungsangst” glatt vergessen. Dabei hatte ich mir erst noch ein Kleid zum Namenstag gewünscht. Gestern am Strand habe ich ein Mädchen mit genau so einem Kleid gesehen und ich dachte, dass es das jetzt nicht mehr gibt. Zu meiner großen Freude lag das Kleid, samt einiger Naschereien im Zimmer auf dem Tisch. Ich habe mich echt riesig gefreut. Natürlich musste ich es gleich anprobieren:
Haremsdame

Zum Frühstück habe ich mir dann aber doch etwas passenderes angezogen. Witzigerweise ganz zufällig ein T-Shirt mit einem Seepferdchen drauf. Das muss wohl ein Omen gewesen sein. Nach dem Essen machten wir es uns am Pool gemütlich. Später wurde ein wenig geschwommen. Dazu gab es ein leckeres neues Getränk (dass wir bei unseren Liegenachbarn abgeguckt hatten). Grenadinesirup mit Sprite – echt lecker.

Dann wurde es langsam ernst. Wir gingen in den Aqua Park. Nicht nur zu meiner letzten Schwimmstunde, sondern zugleich auch zu meiner Prüfung fürs „Seepferdchen”. Wir hatten noch ein paar Minuten Zeit. Die haben wir verquatscht, bis sich Nico zu uns gesellte. Nach einem kurzen Tratsch mit ihm ging es ans Eingemachte.
Im Gegensatz zu Mama und Papa war ich aber kaum nervös.

SeepferdchenNico stellte sich ans eine Ende des Beckens Mama 25 Meter weit weg. Von ihr schwamm ich los bis zu Nico. Ich schwamm und schwamm. Mama lief neben mir her und feuerte mich an. Einen kurzen Moment lang dachte ich, ich kann nicht mehr. Da fiel mir Mamas Ratschlag ein: „Wenn du meinst es geht nichtmehr, versuch es noch ein Stück weiter.” So habe ich es geschafft. Das reinspringen ins Becken und das herauftauchen eines Gegenstandes waren dann leichte Übungen. Somit war die Prüfung bestanden und ich hatte das Seepferdchen in der Tasche.
Sogar die anderen Leute die an der Poolbar saßen und das mitverfolgten klatschten für mich. Mama hatte Tränen in den Augen vor lauter Stolz und auch Papa hat sich riesig gefreut und natürlich auch Nico.

Die restliche Schwimmstunde haben wir noch mit Tauchen und Spielen verbracht. Nach dem Ernst darf auch der Spass nicht zu kurz kommen. Mittlerweile war mir Nico so ans Herz gewachsen, dass ich in spontan fürs Abendessen an unseren Tisch eingeladen habe. Nach Rücksprache mit Mama war die Sache geritzt und ein Treffen für 19:30 Uhr bei der Salatbar vereinbart. Ehe wir zurück gingen haben wir uns noch das neueröffnete Olympiabecken angesehen. Wow, das ist ganz schön groß. Bin ich froh, dass ich da nicht eine Länge schwimmen musste:
noch zu groß für mich

Als wir gerade so am Schlürfen unserer Drinks waren (Mint mit Sprite ist nicht so lecker) kam Nico wieder zu uns. Er brauchte noch eine Unterschrift von Mama. Bei der Gelegenheit hatte er uns erzählt das ich die jüngste Schwimmerin bin die je das Seepferdchen bei ihm gemacht hatte und auch so wurde noch ein bisschen gequatscht.
Danach machten wir uns auf den Weg ins Zimmer um den Laptop zu holen und dann ging es zum Mittagessen.

Vollgegessen saßen wir hinterher in Lobby um Opi und Omi die tolle Neuigkeit zu berichten. Und natürlich um Opi zum Geburtstag zu gratulieren. Schon lustig, dass er am selben Tag Geburtstag und ich Namenstag haben. An dieser Stelle nochmal alles alles Gute, Kletteropi.
Nachdem die Neuigkeiten und die Glückwünsche abgeschickt waren verbrachten wir die Sunden der größten Hitze im kühlen Zimmer. Danach zum Plantschen in den Pool bis die Sonne schon ziemlich weit unten stand. Ein kleiner Spaziergang am Strand ging sich auch noch aus. Da traf ich zwei meiner neugewonnenen Freundinnen. Obwohl es schon dunkel geworden war plantschten die immer noch im Wellenbecken. Klar, dass ich da auch unbedingt rein wollte. Und da ich heute das Seepferdchen geschafft und noch dazu Namenstag hatte durfte ich noch eine Weile mit den beiden plantschen. Dann wurde es hächste Zeit das ich mich für den Abend herichten. Immerhin hatte ich einen Gast zum Essen eingeladen. Und da will man ja einen guten Eindruck hinterlassen.

Es ging sich aber alles super aus und wir fanden noch einen schönen Platz ehe Nico zu uns stieß. Wir verbrachten ein schönes Essen miteinander. Es war, als würden wir uns schon Jahre kennen – echt cool. Bei sich hatte er meine Urkunde, meinen Schwimmpass und mein Seepferdchenabzeichen. Das alles bekam ich aber erst später. Da waren wir schon wieder am STrand beim Tanzen. Vor allen Leuten wurde ich nach vorne geholt und bekam alles überreicht. Obwohl ich mich schon sehr auf diesen Moment gefreut hatte, war ich dann doch etwas schüchtern als es soweit war:
Seepferdchendokumente

Als alle Formalitäten erledigt waren wurde wieder getanzt. Aber auch danach war die Action für heute noch nicht vorbei. Im Sahara Tent stand noch eine Show zum Thema Pirates of Dance auf dem Programm. Diese wurde von den Animateuren einstudiert und uns heute vorgeführt. Hauptsächlich zu Liedern von DJ Bobo wure getanzt. Das war wirklich toll anzusehen. Auch wenn es mir anfangs etwas komisch vorkam. Dacht eich doch immer, dass Piraten weniger fröhlich tanzen, sondern eher böse sind, Schätze suchen oder Dinge stehlen. Nachdem ich meine diesbezüglichen Vorurteile überwunden hatte hat es mir aber auch gut gefallen. Immerhin war Kevin da auch dabei, schon alleine deshalb musste ich zusehen ;-)

Nach der Show sah ich Kevin dann endlich wieder aus der Nähe. Er nahm mich gleich hoch. Ich glaube, der mag mich genauso sehr wie ich ihn ;-)
Im Zimmer angekommen schnell noch ausziehen, waschen und dann dauerte es nicht mehr lange bis ich in meinen Träumen als wilde Piratenbraut unterwegs war. Natürlich mit Kevin..

Aug 172011

Heute fing der Tag sehr spät an. Erst gegen halb zehn sind Mama und Papa aufgewacht. Ich gleich noch später. Das dürfte mein persönlicher Langschläferrekord sein.

Somit war das Frühstück schon gelaufen denn das gibt es ja nur bis zehn. Nicht weiter schlimm, denn hier gibt es für Notfälle zwischen den Mahlzeiten an jeder Bar Snacks. Also nur kein morgendlicher Stress – wir werden nicht verhungern. Gemütlich schlüpften wir in bequeme Kleidung, schnappten die Handtücher und marschierten zum Pool:
Urlaubskleidung

Obwohl es spät geworden war haben wir noch einen Platz ergattert. Erst einmal die Handtücher ablegen und dann an der Poolbar ein verspätetes Frühstück einnehmen.

Später wurde wieder fleißig geschwommen. Ich werde mit jedem Tag besser. Um halb zwölf ging es in den Aqua Park zu meiner vorletzten Schwimmstunde. Vorher noch eine Hot Chocolate an der Poolbar. Dann kam Nico.
Anfangs machten wir ein paar Übungen im Seichten. Dann ein paar Übungen im Tiefen mit einer kleinen Schwimmhilfe um den Bauch und dann war der Augenblick der Wahrheit gekommen. Jetzt konnte ich zeigen was Mama und Papa mir begebracht hatten. Nico hat ordentlich Augen gemacht als er sah das ich mich über Wasser halten und auch eine ganz ordentlich Strecke schwimmen kann. Nach der Schwimmstunde meinte er, dass es durchaus möglich ist dass ich das Seepferdchen schaffen könnte – und das mit gerade mal vier Jahren. Mal sehen wie das wird. 25 Meter sind halt schon ein ordentliches Stück.

Nach der ganzen Schwimmerei wurde jetzt Zeit für ein stärkendes Mittagessen. Schwimmen verbraucht ja ordentlich Kalorien. Danach Siesta am Zimmer bis es Zeit für den Kiddy Club wurde. Da wollte ich heute unbedingt hin, da sollten heute nämlich Plätzchen gebacken werden. Und das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen ;-)
Ganz „zufällig” konnte ich so auch Kevin treffen. Du weißt schon, der Animateur für den ich so schwärme. Der bekam wieder ein Eis:
Eislieferant

Ich als Dankeschön eine Umarmung und ein Bussi. Jetzt aber endgültig ab zum Keksebacken.

Nachdem die Plätzchen fertig gemacht und in der Küche abgeliefert waren spazierte ich zurück zu meinen Eltern um alles haarklein zu berichten. Ausgemacht war, dass wir uns um 19 Uhr beim Kindertisch im Restaurant treffen um die Ergenbisse unserer Backanstrengungen abzuholen. Da es schon 18 Uhr durch war blieb bis dahin nicht mehr viel Zeit. Daher sind wir schnell rauf um uns für das Abendessen fertig zu machen. Pünktlich trafen wir uns mit Jennifer und den anderen Kids beim Kindertisch. Eigentlich gehen wir ja etwas später essen und wollten die Kekse nur abholen. Als ich aber sah, dass die anderen Kinder gemeinsam mit Jennifer essen und auch die Kekse noch nicht da waren wollte ich auch gleich zum Essen bleiben.

Mama und Papa machten sich in der Zwischenzeit auf den Weg zum Steg, beim Kindertisch dürfen Eltern nämlich nicht dabei sein. Papa wollte sowieso unbedingt einmal den Mondaufgang filmen. Das dauerte natürlich. Mama kam mich daher alleine abholen. Zuerst besuchten wir Papa am Steg dann sind wir weiter zum Strand. Bis die ersten Kinder zum abendlichen Kiddy Club Tanz gekommen sind haben wir mit der V-Tech Konsole gespielt und etwas getrunken. Papa kam auch rechtzeitig zum Tanz zurück.

Nach dem tanzen wurde es Zeit dass auch Mama und Papa Abendessen. Auch ich gönnte mir noch eine Kleinigkeit. Dann ins Zimmer, wo wir den Tag wieder beim gemeinsam Fernsehen ausklingen ließen.

Aug 162011

Kurz nach acht begann unser 9. Tag in Ägypten. Wie immer bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel. Das ist irgendwie schon cool wenn man sich immer sicher sein kann dass es am nächsten Tag schön ist und man schwimmen gehen kann.

Heute war animationsfrei. Das heißt, es gab keine Schwimmstunde und keinen Kiddy Club. Das machte uns aber nicht viel aus. Wir verbrachten den Vormittag mal wieder gemütlich am Pool beim Plantschen, Tauchen und Schwimmen lernen. Und ob du es glaubst oder nicht, heute mussten Mama und Papa wohl zum letzten Mal meine Schwimmflügerl aufblasen. Nachdem ich fleißig mit den beiden geübt hatte kann ich jetzt tatsächlich schwimmen! Und nicht nur so ein bisschen den Kopf über Wasser halten sondern richtig ein paar Meter weit:
Ich kann schwimmen

Und mein Tauchstil hat sich auch verbessert. Klar, wenn man schwimmen kann kann man diese Bewegungen auch beim Tauchen nutzen. Mama und Papa platzen fast vor Stolz. Na ich bin schon gespannt was mein Schwimmlehrer morgen dazu sagen wird. Schwimmen habe ich zwar von Mama und Papa gelernt (so soll es ja auch sein) aber er kann das ganze ja noch verfeinern ;-)

Nach der ganzen Schwimmerei und einem Snack zwischendurch an der Poolbar haben wir um 13:30 Uhr beschlossen, im Zimmer zu relaxen und das Mittagessen heute einmal auszulassen. Hunger hatten wir eh alle noch keinen. Am Zimmer habe ich mir ersteinmal einen Film angesehen. Danach ist mir eingefallen, dass ich in der Mini Bar vor kurzem ein Mars gesichtet hatte. Und ich habe schon so lange keine Schokolade mehr gegessen. Ich weiß ja schon gar nicht mehr wie die schmeckt. So habe ich Mama gefragt ob ich mir den Marsriegel schnappen darf auch wenn der was kostet. Sie verstand meinen Gusto, denn bis auf Schokopalatschinken und das Eis am Nachmittag habe ich ja wirklich nie genascht, so dass sie es gleich erlaubt hat. Da sie aber auch wusste das noch ein zweites Riegel in der Minibar liegt meinte sie, ich solle diesen Papa geben. Hmmmm lecker war die Schoki.
Danach wurde weiter Film geschaut. Dabei sind mir immer mal die Augen zugefallen:
Schwimmen macht müde

Gegen vier machten wir uns auf den Weg zum Strand. Burger essen gegen den kleinen Hunger zwischendurch. Dann wurde es wieder Zeit fürs kühle Nass. Heute blieben wir allerdings nicht so lange am Pool da meine Eltern seit kurzem von einem fiesen Ausschlag geplagt werden. Papa vorne im Brust- und Halsbereich, Mama am Rücken. Wir vermuten, entweder kommt der von der Sonne oder vom Chlor. Jedenfalls wurde es bei Mama so unangenehm, dass wir beschlossen haben es für heute genug sein zu lassen. Nur noch schnell das Chlor abduschen …
abduschen

… und wir konnten gehen.
Nachdem wir trocken gelegt waren wiruns dann auf den Weg in die Lobby. Immerhin musste ich ja Oma und Opa gleich berichten, dass ich schwimmen kann. In der Lobby hat Papa auch gleich nach dem Arzt gefragt um das mit dem Ausschlag abklären zu lassen. Also schnell die E-Mails geschrieben, den Laptop zurück aufs Zimmer gebracht und weiter zum Doktor. Der bestätigte dass der Ausschlag eine Sonnenallergie ist. Dagegen gibt es eine gute Lotion in der Pharmacy. natürlich haben wir die gleoich besorgt. Der Apotheker erzählte uns, dass es einige andere Urlauber auch erwischt hat. Aber die Lotion einfach drei Tage lang über Nacht (klingt paradox) auftragen sollen, morgens abwaschen und ganz normal mit Sonnencreme eincremen. Sonnenverbot haben sie keines bekommen. Zum Glück! Scheint also nicht weiter schlimm zu sein.

Zum Abschluss des Tages machten wir noch einen Spaziergang zum Steg. Gutes Timing, denn so konnten wir etwas unvergessliches erleben. Zuerst haben wir ein paar nette Leute getroffen die uns mittels Taschenlampe Fische zeigten. Sie erklärten uns auch, dass die Lichter im Wasser von Tauchern stammen, die gerade auf dem Weg zurück zum Steg sind. Echt faszinierend das Ganze. Dann haben wir den Mondaufgang beobachtet. Einfach unglaublich wie das aussah:
Zuerst dachte ich es wäre die Sonne die da den Horizont streift, denn er war blutrot. Aber da er auf der falschen Seite war musste es wohl der Mond sein.

Auf dem Rückweg lief uns dann mitten am Strand noch eine Katze über den Weg. Zum Glück keine schwarze ;-)
Jetzt wurde es jetzt aber doch langsam Zeit fürs Abendessen. Heute war German Night angesagt. Mit Schinkennockerl, Püree und Ćevapčići (obwohl ich die jetzt nicht unbedingt als „deutsch” bezeichnen würde) haben wir uns den Bauch vollgeschlagen. Dann ab ins Zimmer. War ja animationsfrei – somit gab es klarerweise auch keine Abendschow. Mittlerweile war es aber eh schon wieder neun Uhr geworden. Auch ohne Show gehe ich hier deutlich später ins Bett als daheim in Wien. Aber immerhin habe ich ja Urlaub. Wir haben noch gemeinsam etwas ferngesehen. Aber schon bald sind uns die Augen zugefallen.

Aug 152011

Heute begann der Tag wieder etwas früher. Das war für meine Eltern nicht so gut, denn das Einschlafen gestern war eine Katastrophe. Nach der Vampirshow war noch eine Show. So mit ägyptischem Tanz oder so. Da gab es bis 23 Uhr ordentlich Lärm – Musik kann man das ja nicht wirklich nennen – so dass an Schlaf für die beiden nicht zu denken war. Mir war das egal, denn ich war rechtzeitig eingeschlafen. Und wenn ich einmal schlafe … Aber irgendwann als es ruhiger wurde fanden auch Mama und Papa in den Schlaf.
Ob da gestern auch ein paar Urlauber Probleme beim Einschlafen hatten als wir bis in die Nacht hinein getanzt haben? Aber wenn man selber dabei ist merkt man den Lärm ja nicht so. Obwohl, diese ägyptische „Musik” war wirklich besonders laut.

Nach dem Aufstehen erst einmal zum Frühstück. Mit Schokopalatschinken und Corn Flakes fiel der frühe Start in den Tag nich so schwer. Nach einer Woche in Ägypten finden wir un schon gut zurecht und wissen wo die guten Sachen sind ;-)
Mein Freund, der Koch, der immer die Spaghetti macht, kennt mich auch schon gut und da gehe ich sowieso nur mehr alleine hin.

Nach dem Essen erst ein paar Fotos in der Anlage:
Fotosession

Dann in den Aqua Park wo heute richtige Action angesagt war. Zuerst beim Kanu fahren, dann beim Rutschen. Ich hätte noch mehr Action haben können aber leider darf ich ja viele Sachen noch nicht machen. Trotzdem hatten wir eine Menge Spass und die Sachen die ich darf sind teilweise auch schon recht hart *gg*

Kurz vor der Schwimmstunde genehmigte ich mir noch eine Heiße Schokolade und ein Cola Light an der Poolbar. Dann konnte es von mir aus eigentlich losgehen. Ging aber nicht, denn mein Schwimmlehrer ist nicht aufgetaucht. Mama hatte nochmal nachgefragt aber niemand wusste wo er abgeblieben war. Also musste ich ohne Schwimmstunde plantschenschwimmen bis es Zeit fürs Mittagessen wurde.

Danach das schon traditionelle Relaxen auf dem Zimmer ehe der Kiddy Club auf uns wartete. Obwohl ich nicht wusste was uns da heute erwarten würde wollte ich hin. Kaum am Strand angekommen sichteten wir Nico meinen Schwimmlehrer. Der hatte uns schon gesucht um sich für die versäumte Schwimmstunde zu entschuldigen. Er hatte einen Sonnenstich und kam die halbe Nacht vom Klo nicht runter und hat dann verschlafen.Die ausgefallene Stunde wird aber nachgeholt, wir sind ja noch ein paar Tage da.
Während Mama und Papa das das mit der Schwimmstunde klärten schlich ich mich an Kevin ran, einen der Animateure. Ich fragte ihn, ob ich ihm auch ein Eis mitbringen darf, denn ich wollte mir noch eines holen bevor wir zum Club gehen. Der war total gerührt und fand das sooo süß. Auch Mama, die ich vorher natürlich gefragt hatte, fand das herzig.

Also noch schnell eine Kugel Vanille für ihn und ein Eis für mich und wieder zurück. Ein dickes Bussi und eine Umarmung waren mein Dank. Nur gut dass ich schon eine ziemliche Bräune habe, sonst wäre ich sicher knallrot geworden. Mama bekam ihr Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht – haha. Nun war klar, Kevin ist mein neuer Schwarm.

In den Club ging ich natürlich wieder ohne meine Eltern. Ich bin ja kein kleines Kind mehr *gg*. Ich war schon echt gespannt was wir heute machen würden. Letztlich war ich überglücklich dass ich hingegangen bin, denn es war Kinotag und wir sahen uns Oben an. Hinterher trafen wir uns an der Beachbar, wo wir uns noch ein bisschen mit den Animateuren unterhalten haben und eine Runde Boccia spielten.
Papa ging schon mal vor aufs Zimmer.

Als wir so mitten im Spielen waren mussten wir dann aber auch flüchten. Der Mann mit dem komischen Rauch war auf direktem Weg zu uns.
Am Abend ging da immer einer mit so einer Maschine durch aus der übelriechender Qualm quoll. Wir vermuteten um diverse (Un)Tiere fernzuhalten. Außer ein paar Eidechsen und Fliegen haben wir hier noch nichts mehrbeiniges gesehen.

So hatten wir Gelegenheit unsere Zimmer etwas abzuwohnen. Wozu sind sie denn bezahlt? Auch heute gingen wir erst nach der Clubsession am Strand zum Abendessen. Vorher hatten wir alle noch gar keinen Hunger. Nach 1½ Stunden Zimmerabwohnen gingen wir zum Bazar. Das nächste Kamel holen. Denn ich war echt brav die letzten Tage und habe mir so sehr noch eine Schwester für das Babykamel gewünscht. Jetzt konntenw ir an den Strand zum Tanzen. Auch Mama und Papa haben heute fleißig mitgemacht – zumindest beim Chicihoualied. Das ist echt ein Knaller. Vielleicht gibt es da eine CD davion, dann kann ich es dir vorspielen.

Zum Abschluss holte ich mir noch ein Foto mit Kevin …
mein Schwarm

… ehe wir so gegen 21 Uhr das Buffet stürmten. Heute war Egypt Night. Da war schon etwas Skepsis angesagt. Aber wir wurden positiv überrascht, denn das Essen war wirklich ein Traum. Als wir mit dem Essen fertig waren wurde es gerade Zeit für die Feuershow, gemacht von den Animateure mit ein paar Profis.
Du kannst dir sicher denken nach wem ich die ganze Zeit Ausschau gehalten habe. Ja, genau KEVIN *ggggg*.

Die Show war echt der Hammer wirklich super gemacht und genial:
Feuershow

Zum krönenden Abschluss sprangen alle Beteiligten in den Pool. Und schon in der Sekunde dachte sich Mama, dass sie da am liebsten auch reinsprungen wäre. Kaum war der Gedanke zu Ende gedacht sagte einer auch schon: „So, und alle die auch rein wollen sind herzlich willkommen”. Das musste man Mama nicht noch einmal sagen. Schon sprang sie in ihrer Unterwäsche ins kühle Nass. Und ich gleich mit. Papa hat das alles auf Video festgehalten.

Viele andere folgten uns zwar nicht, aber das war uns egal. Feiglinge! Uns hat’s gefallen und wir fanden es superlustig. Nach der nächtlichen Abkühlung wurde es hächste Zeit fürs Bett. Immerhin war es nun schon 23:15 Uhr.

Aug 142011

Der Tag begann heute etwas später. Kein Wunder wenn man die halbe Nacht durchtanzt *gg*.
Erst kurz vor neun sind wir alle aufgewacht. Ehe wir uns auf den Weg zum Frühstück machten haben wir nur eine kleine Morgentoilette gemacht. Direkt danach ging es bis zur Schwimmstunde wieder in den Aqua Park. Für einen Kakao, bzw. „one Hot Chocolate, please” wie ich schon so schön sagen kann, musste natürlich auch Zeit sein.

Um 12 Uhr hatte ich meine 3. Schwimmstunde.
Schwimmstunde

Wie immer zusammen mit meiner neuen Freundin Tina. Nach der Schwimmstunde blieben wir im Wasserpark bis kurz vor 13 Uhr überall das Wasser abgedreht wurde. Mittagspause.
Also brachten wir unsere nassen Sachen ins Zimmer und gingen zum Mittagessen. Mit vollem Magen war erst einmal ausrasten angesagt. Schließlich musste ich am Nachmittag fit sein für den Kiddy Club. Da wurde heute Pizza gebacken – klar, dass ich da unbedingt dabei sein wollte.

Da wir gestern ja etwas länger auf den Beinen waren dauerte es nicht lange bis Mama und Papa weggedöst waren. Ich habe mir in der Zwischenzeit einen Film angesehen. Ist ja nichts das erste Mal dass ich länger durchhalte als meine Eltern. Ein echtes Duracell-Hasi, wie Mami immer sagt. Ein Stündchen später ist Mama aufgewacht. Ganz verschreckt sah sie auf die Uhr. Es war schon 15:15 Uhr. In einer viertel Stunde traf sich der Kiddy Club am Strand.
Gut, dass unser Zimmer nur zwei Minuten vom Strand entfernt ist. Also schnell ins Gewand und ab zum Strand. Papa hat noch geschlafen. Mama hat ihn kurz geweckt um ihm Bescheid zu sagen.

Am Strand war schon einiges los und viele Leute waren da. Unter anderem Jennifer, eine Animateurin, die ich ein bisschen besser kenne als die anderen. Sie hat mich überredet heute einmal ohneEltern mitzukommen. So hatten Mama und Papa etwas Zeit für sich.
Später trafen wir uns an der Poolbar wieder. Mama traute ihren Augen nicht, denn ich, die ich anfangs nicht einmal alleine in den Kiddy Club wollte, stolzierte nun als erste der Gruppe mit einem Jungen an der Hand an die Poolbar. Und morgen will ich wieder hin *ggg*.
Jetzt wurde es aber erst einmal Zeit für eine Abkühlung. Zuerst von innen in Form eines Eises, dann von außen im Pool. Schnell bevor die Sonne unterging und der Pool nicht mehr benutzt werden darf.

Zum Abendessen gingen wir heute etwas früher. Es kam genau das richtige auf den Tisch bzw. ans Buffet. Da Italien-Night war kannst du dir sicher denken was ich gegessen habe. Vollgegessen schlenderten wir zum Strand um beim abendlichen Tanz mizumachen. Das war wieder superlustig:
Tanz

Eine Show gab es heute auch. So mit Vampiren und so. Also etwas gruselig. Daher haben wir beschlossen, die Show heute auszulassen.
Morgen ist aber Feuershow und da sind wir fix dabei. Für heute reicht es aber, immerhin ist es schon nach 21:30 Uhr.

Aug 132011

Der Tag begann für uns wieder so gegen acht. Und wieder ganz entspannt. Auch heute ging es zuerst zum Frühstück und erst danach ins kühle Nass. Heute einmal gleich in den Aqua Park. Der öffnet seine Pforten sowieso erst um 9:30 Uhr Ortszeit, so dass kein Stress aufkam.
Fensterblick

Im Aqua Park wurde erst einmal ein nettes Platzerl gesucht. Aber wie auch in unserer Anlage musste man sich da keine Sorgen machen. Es ist nirgendwo unangenehm überfüllt – wirklich echt super hier. Dann ging es endlich rein ins kühle Nass, die Rutschen rauf und runter (zumindest die Regenbogenrutschen und die kleineren, denn die ganz großen sind erst ab 10 Jahren freigegeben). Das war aber nicht schlimm denn es gab sonst auch noch jede Menge zu entdecken: Kanu fahren, noch jede Menge weiterer Rutschen, ein Wellenbecken…

Nachdem mich der Durst überkam schwammen wir lässig an die Poolbar und ich gönnte mir eine heiße Schokolade (hot chocolate sagen die hier dazu) und ein Cola Light zum Nachspülen. Ja, richtig gelesen. Hier darf ich ausnahmsweise sogar Cola trinken. Die Kindersäfte die für mich angeboten werden schmecken mir so gar nicht, so dass ich die ersten Tage kaum etwas getrunken habe. Das geht bei derHi tze natürlich nicht und so einigten Mama und ich mich, das in Ägypten Ausnahmezustand herrscht und ich auch hin und wieder eine Cola trinken darf (neben dem Wasser das ich hauptsächlich trinke). Wichtig ist nur, dass ich genügend Flüssigkeit bekomme.
Trinkpause

Kaum war der Durst gestillt, wurde fröhlich weitergeplantscht bis es um 12 Zeit für die Schwimmstunde wurde. Nachdem diese vorbei war machten wir uns langsam auf den Weg zum Mittagessen. Danach war Siesta angesagt (ich weiß gar nicht, ob die hier imarabischen Raum auch so zur Mittagsruhe sagen?) um die ärgste Mittagshitze zu meiden.
Danach folgte etwas „arbeit”: wir sendeten unseren Lieben eine Nachricht aus dem Paradies. Nicht dass die denken, wir wären noch immer im Flieger *gg*.

Dann war es aber wieder höchste Zeit für eine Abkühlung am Pool, wo ich wieder fleißig am tauchen war. Da werden Oma und Opa aber Augen machen wenn die sehen wie gut ich tauchen kann. Auch meine Schwimmbewegungen werden täglich besser. Bis die Sonne ganz weit unten stand sind wir im und am Pool geblieben. Danach brachten wir die Handtücher ins Zimmer und machten uns auf den Weg zum Strand. Nach einer Runde Boccia und einem leckeren Burger spazierten wir am Strand entlang. Unglaublich, wie wunderschön es hier ist.
Erst kurz vor 19 Uhr machten wir uns auf den Weg ins Zimmer . Da wir alle noch gar keinen Hunger hatten (Burger) haben wir beschlossen, vor dem Essen beim Kiddytanz am Strand mitzumachen. Der begann um 20:30 Uhr, so dass noch Zeit blieb in der Einkaufsstrasse zwei Kamele zu kaufen (in die ich mich schon vor einigen Tagen verliebt hatte). Ein Mama- und ein Babykamel.

Jetzt zum Tanzen an den Strand. Diesmal war es besonders cool, den auch die Eltern haben mitgetanzt. Genau das richtige für Mama, die ja sowieso für jeden Spass zu haben ist. Papa durfte aussetzen – immerhin musste das ja für die Nachwelt festgehalten werden.Gegen neun machten wir uns dann doch auf den Weg zum Abendessen. Da heute French-night war kam Papa endlich mal zu einem Schnitzerl (genau gesagt zu einem Cordon Bleu).

Der Tag war aber noch lange nicht vorbei. Wir hatten erfahren, dass heute Tanzabend mit gemischter Musik ist. Während wir noch beim Essen saßen ging die Musik auch schon los. Klar, dass Mama und ich da mittanzen mussten. Bis 23 Uhr haben wir Party gemacht.
Party

Okay ,zwischendurch habe ich auch kurz mit meiner V-Tech Konsole gespielt die Papa extra holen musste. Aber es saßen fast alle Kinder am Rand und hatte eine Konsole in der Hand. Da durfte ich natürlich nicht fehlen.
Freizeitgestaltung

Nachdem das letzte Lied verklungen war machten wir uns auf den Weg ins Zimmer. Da dauerte es keine fünf Minuten und ich war eingeschlafen.

Aug 122011

Kurz vor acht Uhr sind wir alle langsam aufgewacht. Zuerst Mama und ich, etwas später Papa.
Heute ließen wir es mal ruhig angehen denn immerhin hatten wir ja schon eine ordentliche Portion Sonne abbekommen. So ging es heute erst zum Frühstück und nicht gleich ins Wasser. Als wir gerade so beim Essen saßen hat Mama zufällig den Schwimmlehrer entdeckt. Es gibt da nämlich die sogenannte Tiegerenten Schwimmschule. Und da ich endlich auf Dauer ohne Schwimmflügerl schwimmen will …

Mama durfte noch in Ruhe fertig essen. Als der Schwimnmtrainer auf dem Weg nach draußen war sprach sie ihn an und erzählte ihm von mir und meinem Ehrgeiz. Kurzer Hand kam er mit zu uns an den Tisch und wir vereinbarten die erste Schwimmstunde gleich für heute Mittag. Die findet um 12 Uhr im Becken mit der Poolbar im Aquapark statt. Das traf sich gut, denn diesen wollten wir uns heute sowieso ansehen.

Bis dahin blieb noch Zeit, so dass wir frisch gestärkt in unseren Stammpool gingen.
Etwas früher als vereinbart trafen wir im Aquapark ein. Wir wollten ja auch noch ein bisschen was machen bevor die Schwimmstunde los ging. Also, auf die Rutsche … fertig … los:
Wasserrutsche

Bald darauf trafen wir uns mit Nico (so heißt mein Schwimmlehrer) im vereinbarten Becken. Gemeinsam mit einem zweiten Mädchen, das auch vier Jahre alt war, hatte ich dann meine Schwimmstunde. Das war kein Problem. Immerhin hatte ich sowas in Lutzmannsburg ja auch schon öfter. Nur machten hier Mama oder Papa nicht mit. Papa hat stattdessen alles auf Video festgehalten und dann mit Mama den riesen Wasserkübel getestet.
Als meine Schwimmstunde zu Ende war ließ ich mir das natürlich auch nicht entgehen:
Wasserdusche

Da kommt wirklich eine ordentliche Ladung Wasser runter – echt lustig. Bei Mama war es so stark, dass es ihr fast die Badehose auszog. Das hätte einen Aufstand gegeben ;-)

Danach gingen wir zurück ins Hotel. Zwischen 13 und 14 Uhr macht der Aqua Park Pause. Wir haben aber gleich beschlossen, morgen gleich nach dem Frühstück wiederzukommen und den ganzen Vormittag hier zu verbringen. Denn auch hier gibt es noch jede Menge zu entdecken – und dabei sind wir noch nicht mal mit der Anlage durch. Da müsste man einen Monat bleuben um alles zu sehen. Da hätte ich gar kein Problem damit – und meine Eltern sicher auch nicht *gg*.

Nach dem Mittagessen erst im Schatten auf der Liege relaxen. Dann wieder plantschen, bis es Zeit für den Kiddy Club wurde. Der traf sich um 15:30 Uhr am Strand zum T-Shirt bemalen. Da wollte ich auch gerne mitmachen. Aber nicht alleine! Also durften Mama und Papa mich nicht nur zum Strand sondern auch in den Kiddy Club begleiten. Gemeinsam haben Mama und ich ein T-Shirt gestaltet. Aber seht selbst:
T-Shirt bemalen

Nachdem T-Shirt bemalen ging es wieder zurück an den Pool, zum abkühlen. Nach und nach verschwand die Sonne hinter den Apartments. Bevor sie ganz weg war machten wir uns auf den Weg in unser Zimmer. Eine Runde entspannen und dann fürs Abendessen fertigmachen.
Heute war nach dem Abendessen aber noch lange nicht Schluss. Am Strand fand der Kiddy Club-Tanz statt. Gemeinsam mit anderen Kids habe ich bis 21 Uhr zu vielen lustigen Liedern das Tanzbein geschwungen und herumgetobt:
Tanzen

Danach habe ich noch ein Tagesabschlussfoto mit Mama geschossen (einer der Animateure gesellte sich dazu) ehe wir zurückschlenderten. Lange hat es nicht geduaert bis wir alle eingeschlafen waren.

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