Lena-Maries-Welt

Begleite mich,
wenn ich die Welt entdecke

Dez 272011

Eigentlich war heute nichts besonderes geplant. Als Mama in der Arbeit aber auffiel wie ungewöhnlich schön und warm es heute war, beschloss sie spontan, dass der Nachmittag auf alle FĂ€lle fĂŒr AktivitĂ€ten im Freien genutz werden sollte. NachRĂŒcksprache mit Patricia, die mit Kevin eine Shoppingtour geplant hatte, stand fest, dass auch Jessica sich uns anschliesst. Die freute sich auch, denn dem großen Bruder beim Klamottenaussuchen zuzuschauen ist ja nicht sooo prickelnd ;-)

Knapp bevor Mama sich auf den HeimwWeg machte meldete sich Omi bei ihr. Und die machte ihr ein Angebot, das sie nicht ausschlagen konnte: Sie kam sie samt Opi abholen. Das Angebot wurde dankend angenommen. Im Auto haben Omi und Mama dann so hin und her ĂŒberlegt was man am Nachmittag so anstellen könnte. Man einigte sich auf einen Besuch am Schönbrunner Christkindlmarkt.

Oma und Mama kamen mich um 14:30 Uhr abholen. Als wir aus dem Kindergarten kamen warteten da schon Patricia &Co. da. WÀhrend die sich dem Shoppinghorror hingaben spazierten wir zur U-Bahn und fuhren nach Schönbrunn. Super, der Christkindlmarkt sollte bis in den JÀnner hinein offen haben, hatte aber ausgerechnet heute geschlossen (wegen Umbau der Standln auf Neujahr). Eh klar *g*.

Wirklich schlimm war das aber nicht. Nebenan befindet sich das Kindermuseum – und wir Ladys sind ja flexibel. Im Museum machten wir uns einen lustigen Nachmittag bei dem wir sogar noch etwas ĂŒber „die gute alte Zeit” gelernt haben ;-)
Es war echt total interessant. Wir konnten uns sogar so anziehen wie die Leute frĂŒher – auch wenn wir das wohl heute eher als „Verkleiden” bezeichnen wĂŒrden.

So ein Bildungstripp macht aber auch ganz schön hungrig. Also besorgten wir im Souvenirshop noch schnell ein kleines Andenken ehe wir zum nĂ€chstgelegenen Maronistand pilgerten. Passend zum Tage war der aber schon leergefuttert. Da war die EnttĂ€uschung groß. FĂŒr fĂŒnf Sekunden. Denn Mama fragte, ob sie uns vielleicht mit einem Happy Meal trösten könne. Konnte sie.

Wir fuhren mit der U-Bahn zum Mc Donald am Praterstern wo wir uns ordentlich den Bauch voll schlugen. Beim Essen haben wir uns ĂŒber den Kinofilm Der gestiefelte Kater unterhalten, den Mama und ich uns bald ansehen wollen. Als Jessica meinte, Kevin hĂ€tte den auch schon gesehen aber sie nicht (weil sie damals woanders war), sah ich, dass Mama eine Idee hatte – die sie vorerst aber noch fĂŒr sich behielt. Oma meinte, wir sollen ihr jedefalls Bescheid geben wann wir ins Kino gehen, da sie auch mitgehen will. Wer weiß, vielleicht kann sie auch Opi ĂŒberreden mitzukommen?

Zuerst aber zur U-Bahn und Richtung Heimat. Unterwegs telefonierte Mama mit Patricia, sagte ihr, dass wir auf dem RĂŒckweg sind und erzĂ€hlte ihr von unserem Vorhaben morgen ins Kino zu gehen und dass Jessica doch mitkommen könne. Nachdem das OK gekommen war verriet sie uns ihren Plan. Obwohl wir sowas schon geahnt hatten zeigten wir uns voll begeistert. Am RBW angekommen verabschiedeten wir uns von Jessica die von Michael abgeholt wurde.
Diesmal war es ein Abschied ohne TrĂ€nen da die Vorfreude auf morgen unsere GefĂŒhle beherrschte.

Zu Hause spielte sich nicht mehr viel ab. Immerhin war es schon nach halb sieben als wir daheim waren. Nur noch waschen, ZĂ€hne putzen und ab ins Bett. Ich freu‘ mich schon auf morgen.

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