Lena-Maries-Welt

Begleite mich,
wenn ich die Welt entdecke

Feb 292012

Die ganze Nacht habe ich dann doch nicht bei Oma verbracht. Gegen Mitternacht quĂ€lten mich so heftige Ohrenschmerzen dass wir in unsere Wohnung gegangen sind da Omi kein passendes Mittel fĂŒr mich zu Hausehatte. Also rĂŒber und Mama aus dem Bett klopfen.

Die war anfangs natĂŒrlich etwas erschrocken. Wer könnte mitten in der Nacht etwas von ihr wollen? Als sie mich dann ganz verweint und mĂŒde in Omas Armen sah war sie aber gleich voll da und nahm mich zu sich. Erst einmal bekam ich einen Nureflexsaft gegen die Schmerzen. Omi wollte mich dann zwar wieder mitnehmen aber Mama war dagegen da sie mich lieber bei sich hat wenn ich krank bin. Und ich muss ehrlich sagen ich bin ja auch lieber bei ihr wenn es mir nicht gut geht. Mama ist halt noch immer die Beste *gg*.
Als Oma weg war warfen wir Papa aus dem Bett und baten ihn, es sich auf der Couch gemĂŒtlich zu machen. So konnte ich die restliche Nacht bei Mama im Bett verbringen. Bald wirkte das Mittel und ich konnte wieder einschlafen. Mama stellte sich in den Wecker um eine halbe Stunde frĂŒher als sie eigentlich aufstehen mĂŒsste um dann abschĂ€tzen zu können wie es mir geht. Bis der Wecker lĂ€utete schaute sie immer wieder ob ich Fieber bekomme. Zum GlĂŒck war das nicht der Fall. Und als ich in der FrĂŒh aufwachte waren auch die Ohrenschmerzen wieder wie weggeblasen.

Mama fragte mehrmals nach ob auch wirklich alles gut ist. Dann wurde entschieden dass ich wohl doch in den Kindergarten gehen könnte. Sie mich hin und machte sich dann auf den Weg zum zweiten Teil ihres Workshops. Heute zum GlĂŒck nur am Vormittag.

Die Zeit im Kindergarten verlief ganz normal und die Ohrenschmerzen kamen auch nicht wieder. So war ich quietschvergnĂŒgt als Mama nach ihrem Workshop kam um mich abzuholen. Was in mehrfache Hinsicht super war: ersten weil Mama es sowieso nicht aushĂ€lt wenn es mir nicht gut geht und zweitens, weil wir einiges einzukaufen hatten (da morgen mein Geburtstag im Kindergarten nachgefeiert wird).

Also auf ins EKZent um dort jede Menge SĂŒĂŸigkeiten zu besorgen. Da wird es morgen fĂŒr alle einen Zuckerschock geben. Gemeinsam mit Mama habe ich mir jede Menge ausgesucht von dem ich denke das es ihnen schmecken wird. Zu Hause angekommen haben wir die Sachen in schöne Sackerl aufgeteilt. Dann war eine Pause angesagt und zur Entspannung sahen wir uns eine DVD an.
Viel hat Mama davon aber nicht mitbekommen. Durch die nĂ€chtliche Aktion war sie etwas mĂŒde und schlief bald daher ein. Ich schaute noch ein bisschen alleine weiter, verzog mich aber dann ins Spielezimmer weil mir fad wurde ;-). Immer wieder schaute ich bei Mama vorbei bis sie wieder ausgeschlafen war *g*.

Als sie wieder fit war haben wir gemeinsam gemalt. Ich ein Bild fĂŒr Opi der heute endlic aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Aufs Bild habe ich geschrieben: FÜR OPA VON LENA-MARIE. Mama hat es mir auf einem anderen Blatt vorgeschrieben und ich habe es nachgeschrieben.

Nachdem das Bild fertig und Papa von der Arbeit da war gingen wir zu O&O rĂŒber. Es gab ein gemeinsames Abendessen. Wir haben in der „Pizzerei” bestellt, da der Chefkoch ja derzeit kochuntauglich ist. Essen war aber lecker und wir haben Opi wieder daheim willkommen geheißen. Jetzt hoffen wir halt nur, dass das mit dem Auge sich wieder gibt und er bald wieder ordentlich sehen kann. Dazu die besten WĂŒnsche.

Feb 282012

Das war heute ein echt genialer Morgen. Mama ist heute Nachmittag auf einem Workshop der etwas lĂ€nger geht. Diese Zeit durfte sie in der FrĂŒh spĂ€ter kommen. Daher musste ich heute erst um 10 Uhr im Kiga sein, was einen stressfreien Montatgmorgen bedeutete.

Nachdem Papa gegangen war kuschelte ich mich zu Mami. Bis halb acht haben wir weitergeschlafen. Als wir dann so halbwegs munter waren dachten wir aber noch lange nicht ans Aufstehen sondern kuschelten bei einer Fernsehrunde noch ein bisserl weiter. Danach wurde es Zeit fĂŒrs FrĂŒhstĂŒck. Mit einer SchĂŒssel Cornflakes kam schön langsam Bewegung in den Tag. Hinterher noch eine Fernsehrunde und ein paar Spiel.

Gegen halb 10 ging es dann gaaanz laaaangsam ans Anziehen. Kurz vor zehn marschierten wir dann los. Das war so herrlich. Aber jeden Tag wĂ€re das nichts, den so sehe ich Mama erst morgen frĂŒh wieder, da ich den Nachmittag und die Nacht heute bei Oma verbringe wĂ€hrend Mama bis am spĂ€ten Abend arbeitet und dann noch ein GeschĂ€ftsessen hat.

Der Tag im Kindergarten war wie immer schön. Aber auf Grund des spĂ€ten Eintreffens heute natĂŒrlich deutlich verkĂŒrzt. Kurz nach drei stand Oma schon bereit um mich abzuholen. Gemeinsam mit ihr war ich im KH um mal wieder zu schauen wie es dem Kletteropi so geht.
Nach und nach wird es besser. Jetzt darf er schon mehr sitzen und auch fernsehen (obwohl er das ja immer noch nicht kann weil er mein Angebot ja abgelehnt hat). Aber ich konnte eine Runde mit seinem Bett surfen:
Betten surfen

Nachdem Besuch bei Opi machten Omi und ich uns einen gemĂŒtlichen Nachmittag und Abend. Ein paar Spiele und dann ersten Teil von König der Löwen schauen. Den hatte Omi nĂ€mlich noch nie gesehen. Ich konnte das gar nicht glauben. Bald war der schöne Tag auch schon wieder um und es wurde Zeit fĂŒrs SandmĂ€nnchen.

Feb 272012

Da Mama und Oma heute einen Termin beim Arzt hatten ist Oma schon kurz nach dem Mittagessen gekommen um mich abzuholen. Mama will mich keine Sekunde lĂ€nger dort lassen als nötig. Beim Arzt muss ich zwar mitwarten aber sie kann zumindest die Wartezeit mit mir spielend ĂŒberbrĂŒcken. Wir sammelten Mama bei der 4ma ein und fuhren gleich weiter zum Arzt.

Erst mal warten. Die Zeit verging mit meiner LieblingsbeschÀftigung (Rollenspielen) aber wie im Flug. ALs erste kam Omi dran. In der Zwischenzeit beschloss ich, dass ich unbedingt mit zum Doktor hinein will wenn Mama dran ist. Mami hatte nichts dagegen. Bis Omi fertig konnte ich auf Mamas Handy Cosmo und Wanda schauen. Das ist ja sooo cool. Mama hat einen eigenen Sender am Handy wo es das den ganzen Tag gespielt wird *g*. Kaum 15 Minutenn spÀter war Oma wieder da und wir, zumindest Mami, waren dran.

Der Doc staunte gleich mal ordentlich als er sah wie groß ich schon bin. Immerhin war er derjenige der Mama vor ĂŒber fĂŒnf Jahren sagte, dass ich unterwegs bin. Drinnen habe ich mich dann in meiner bekannt liebenswĂŒrdigen Art schlau gemacht was denn da nun so alles passiert. Genau zusehen wollte ich dann aber doch nicht und blieb hinter dem Sichschutz stehen bis die Untersuchung vorbei war. Dauerte eh nicht lange und wir konnten uns auf den Heimweg machen.

Kaum daheim angekommen stand auch schon Besuch auf der Matte. Jessica und Kevin kamen mit Patricia auf einen Spielenachmittag vorbei. Gleich zeigte ich Jessica das riesige Barbiehaus das ich zum Geburtstag von Oma und Opa bekommen habe. Bis es Zeit zum Abendessen wurde sind die drei geblieben und die Zeit verflog beim Tratschen und Spielen. Wir Kids wollten uns eigentlich noch nicht trennen. Aber morgen ist wieder Kindergarten (fĂŒr die Großen Schule) und da ist frĂŒher Schluss mit lustig. So ist das nun mal.

Feb 262012

Bis wir uns gegen 10:15 auf den Weg zur Taekwondoschule im 1. Bezirk machten ĂŒbten wir zu Hause noch ein bisschen. Mama war ganz hin und weg wie schnell ich alles was ich fĂŒr heute brauchte gelernt hatte: 1. Hyong 2. Hyong mit Ansagen und noch schnell Papas Handynummer (da wir beid er PrĂŒfung auch die Telefonnummer von einem Elternteil und die Notrufnummern wissen mĂŒssen). Und den Gurt selber binden kann ich auch.

In der Schule angekommen waren gerade die Großen dabei ihre PrĂŒfungen abzulegen. Da sah man gleich, dass es dort etwas anders zugeht als bei unseren PrĂŒfungen *gg*. Faszinierend war aber nicht nur das, sondern auch die GrĂ¶ĂŸe der Schule. Echt ein Wahnisnn.
Unser weg fĂŒhrte uns in den ersten Stock wo die Kleinen sich mit Manuela – einer Trainierin aus dem 1. Bezirk – vorbereiteten. Mama war so stolz, da ich echt mit Abstand die Beste bei den Kleinen war, dass sie jetzt schon TrĂ€nen in den Augen hatte. Und auch ich war natĂŒrlich ganz stolz.

Leider wurde es dann etwas ungut. Die ursprĂŒnglich geplante PrĂŒfungszeit verschob sie um fast zwei Stunden! Diese zwei Stunden versuchten sie damit zu ĂŒberbrĂŒcken dass ein Trainer nach dem anderen mit uns nochmal alles durchging. Jeder leider auf seine eigene Art, sodass ich mich zum Schluss gar nicht mehr ausgekannt habe und noch dazu hundemĂŒde war. Mama war schon richtig wĂŒtend und nahm mich dann aus den Vorbreitungen raus als sie sah dass ich schon komplett durcheinander war. Leider blieb aber keine Zeit mehr um diese Verwirrung zu beseitigen.
Bei der PrĂŒfung klappte es dann natĂŒrlich nicht so schön wie am Vormittag (wo Manuela meinte, dass ich da locker durchmaschieren werde) aber ich habe mit tobendem Applaus bestanden:
bei der PrĂŒfung

Und Mama und Papa sind riesig stolz auf mich, zugeleich aber auch ziemlich enttÀuscht von der schlechten Oorganisation die zur Folge hatte, dass ich mich so plagen musste obwohl ich perfekt vorbereitet war. Schnell noch Urkunde und Gelbgut eingepackt und ab zum Auto.

Der Weg fĂŒhrte uns zum Mc Donalds. Die StĂ€rkung war verdient und auch fĂŒr Opi habe ich etwas mitgenommen. Den haben wir dan nauch gleich besucht.
Da habe ich meine PrĂŒfungserlebnisse erzĂ€hlt und ihm die Übungen gezeigt. Ich kann abewr nicht sagen, wieviel davon er gesehen hat (er muss immer noch den Kopf nach unten halten). Jedenfalls schilderte er ausfĂŒhrlich seine Augen-OP und wie es nun weiter geht mit seinem Auge. Ich hörte gespannt zu wĂ€hrend ich mit seinem Bett hoch und runter fuhr ;-). Fernsehen konnte ich leider nicht. Dazu mĂŒsste man bezahlen. Das hat OIpi aber nicht, da er sowieso noch nicht schauen kann/darf. Mama, Papa und er schmissen sich weg vor lachen als ich dann meinte, ich könnte ja ein bisschen Geld aus meiner Sparbiene holen und damit Opi aufs fernsehen einladen.

Nachdem das geklĂ€rt und alle Neuigkeiten berichtet waren – und wir uns vergewissert hatten dass Opi alles hat was er braucht – machten wir uns auf den Heimweg. Da stand war auch noch eine Geburtstagsfeier fĂŒr mich geplant. Auf dem Weg dorthin sammelten wir noch Gigi und Jaqueline ein. Jaqueline musste gestern arbeiten. Daher feierte sie heute mit.
Daheim machte ich es mir erst noch ein bisschen im Spielezimmer gemĂŒtlich wĂ€hrend Mama die Geschenke aufstapelte ;-). Mittlerweile war auch Omi mit einem riesigen Packerl eingetroffen. Und endlich ging es los:

Na bumm, da stand ein großer Packerlhaufen im Wohnzimmer. Das wird dauern bis ich mich da mit allen Sachen ausfĂŒhrlich beschĂ€ftigt habe. Da kommt vorher wohl noch das Osterhasi. Aber die Sachen werden ja nicht schlecht *g*. Also ran an die Packerl und eines nachdem anderen ausgepackt. Echt sooo coole Sachen: Monster High Puppen mit Zubehör, einem Rucksack von Jaqueline, ein riiiiiiiiiesen Barbiehaus von O&O …
da kann ich fast einziehen
… und natĂŒrlich der heißersehnten Nintendo 3DS von Mama und Papa mit jeder Menge Zubehör und 4 Spielen. Und noch ein paar „Kleinigkeiten”.

Als alles ausgepackt war beschĂ€ftigte ich mich mit Omi mit einem Teil der Geschenke von gestern wĂ€hrend der Rest sich daran machte das große Barbiehaus aufzubauen. Bald darauf war das geschafft und wurde gleich in Beschlag genommen. Nachdem ich es angetestet hatte wurde es höchste Zeit fĂŒr die Torte. Gemeinsam wurde diese vernascht und der restliche Tag beim gemĂŒtlichen Beisammensein verbracht.

Wow, was fĂŒr ein Aufregendes Wochenende! NatĂŒrlich wurde auch eine Runde mit dem neuen 3DS gespielt. Das machte mir großen Spass. Hat aber schon ein gewisses Suchtpotential wie Mama bemerkte als sie meinte, ich solle das GerĂ€t nun abdrehen und ich so einen komischen Blick bekam.
KonsolensĂŒchtig?

Tja, jetzt bin ich scheinbar wohl auch der Technik verfallen *g*.

Feb 252012

Schon um sechs Uhr waren Mama und Papa auf (trotz Wochenende!) um mir ein GeburtstagsstĂ€ndchen zu singen und den traditionellen Minikuchen samt Kerze zu ĂŒberreichen. Da ich ja meistens spĂ€testens um halb sieben aufstehe wollten die beiden das auf keinen Fall verpassen. Wie jedes Jahr waren Stolz und Freude groß: wieder ein Jahr Ă€lter, wieder viel gelernt und gemacht.

Gegen acht Uhr ging es fĂŒr mich dann rĂŒber zu Oma, beider ich den Vormittag verbrachte, wĂ€hrend Mama und Papa im Raum die letzten Arbeiten erledigten und das Essen und die Torten herrgerichtet haben. Kurz vor 13 Uhr wurde es dann Zeit dass auch ich dort erscheine.
Fast gleichzeitig mit mir kam auch die restliche Meute der geladenen GĂ€ste. Mama war ganz baff dass alle auf einmal – und so pĂŒnktlich – da waren. Schön zu sehen dass allen soviel an mir liegt.

Alle da, da konnte das Spielen und Toben gleich losgehen. Zwischendurch gab es die Torte. Dieses Jahr ein traumhaftes Prinzessinnenschloss, natĂŒrlich ganz in Rosa. Auch wenn es da im Vorfeld einige Schwierigkeiten gab hat es Mami geschafft mir meine Wunschtorte zu besorgen. Alle waren total begeistert von der schönen Torte und trauten sich fast nicht sich darĂŒber herzumachen.

Als GegenstĂŒck zu der sĂŒĂŸen Torte gab es „Krabbenburger”. Frei nach Sponge Bob hatte uns Silvia Hamburger gemacht – danke nochmals. Die wollte eigentlich Opi machen, aber der liegt ja leider im Krankenhaus. Auch die Burger waren fĂŒr alle ein Highlight. Gschmackige Fleischlaberl, dazu Burgerbrötchen und jede Menge Saucen, Gurkerl und und und. Da konnte sich jeder seinen Wunschburger basteln. Hhhmm, waren die lecker. Da rinnt mir jetzt noch das Wasser im Mund zusammen wenn ich nur daran denke.

Gegen 15 Uhr ging es dann ans Geschenke auspacken. Dazu gab es diesmal ein lustiges Spiel: Ich drehte eine Flasche. Bei dem sie beim stehenbleiben zeigte der oder die gaben mir das Geschenk das sie fĂŒr mich mitgebracht hatten. Mama fand das sĂŒĂŸ. Vor allem, weil ich mich wie eine Große – die ich ja jetzt mit fĂŒnf Jahren auch schon bin – ganz anstĂ€ndig bei jedem bedankt habe wie eine richtige Dame *g*.
Die Geschenke waren richtig toll und ich hatte eine riesen Freude. Der Partyknaller fĂŒr alle war dann – wie schon im letzten Jahr – die Piñata. Die wurde dieses Jahr regelrecht in StĂŒcke gerissen ehe wir uns wie wilde Tiere auf die SĂŒĂŸigkeiten stĂŒrzten. Mama meinte wenn man ein StĂŒck rohes Fleisch in ein Löwengehege schmeisst könnte es nicht wilder zugehen ;-)

Wie immer war die Party ein voller Erfolg und wunderschön. Schade nur, dass Opi nicht dabei sein konnte :-(
Gegen 18 Uhr war dann alles vorbei und der Raum leerte sich nach und nach wĂ€hrend sich unsere Autos fĂŒllten. WĂ€hrend Papa und Omi noch die letzten Sachen ins Auto trugen und den Mist wegbrachten, nutzten Mama und ich die Zeit zu zweit. Denn wirklich viel hatte sie heute ja nicht von mir ;-). Bei einem lustigen Spiel welches ich aus dem Kindergarten kenne, machten wir uns noch einen Spass bis es Zeit wurde sich in die vollgepackten Autos zu schmeißen.

Zu Hause angekommen dauerte es nicht lange bis ich mich ins Land der TrĂ€ume verabschiedete. War doch etwas viel heute. Außerdem ist morgen wieder ein großer Tag. Die PrĂŒfung zum Gelbgurt steht auf dem Programm und meine private Geburtstagsfeier zu Hause.

Feb 242012

Schon in der Schlafstunde ist Mama gekommen um mich abzuholen und zum Friseur zu verschleppen. Da Opi im Spital liegt – wo er lĂ€nger bleiben muss – und die Zeit fĂŒr Vorbereitungen ja nun durch seinen Ausfall recht knapp ist, dachte Mami sich, wir gehen gleich bei uns zum Hollywood Friseur. Schwerer Fehler! Die Friseurin dort hat meine Stirnfransen sowas von verschnitten, das glaubst du nicht.

Zum Streiten war keine Zeit. Also beschloss Mama, dass wir gleich weiter fahren ins DZ um das dort bei unserem Stammstirnfransenschneider ausbessern zu lassen. Und da gleich die nĂ€chste Katastrophe: die haben heute keinen Termin mehr. Also weiter zum nĂ€chsten Friseur. Da hatten wir GlĂŒck. Nach einer kurzen Wartezeit, die mit einem Eis ĂŒberbrĂŒckt wurde, kamen wir dran.

Meine ĂŒbliche Frisur ging sich wegen dem Verschnitt allerdings nicht mehr aus. Daher musste ich vorne mehr Haare lassen als erwartet. Passt mir aber auch sehr gut ;-)
Nach den ganzen Friseurbesuchen (von wegen Zeitersparnis) weiter zum Einkaufen. Coole bunte HaarstrĂ€hnen zum Beispiel und ein neues Kuscheltier habe ich mir auch ausgesucht. Das habe ich mir aber irgendwie auch verdient, nach der Schinderei beim Friseur. Die Haareschneiderei habe ich nĂ€mlich ganz ganz brav ĂŒber mich ergehen lassen, genaus so wie die ganze Hin- und Herfahrerei.

Jetzt wurde es aber echt Zeit sich auf den Nachhauseweg zu machen. Omi war in der Zwischenzeit schon sehr fleißig gewesen. Sie organisierte schon den Transport und das Aufstellen der BĂ€nke und Tische. Jetzt war sie gerade dabei Essen und Trinken fĂŒr die Party einzukaufen. So war der befĂŒrchtete Stress, dank des Einsatzes von Omi, weniger schlimm als befĂŒrchtet.
Wenn wir das gewusst hÀtten wÀren wir gleich im DZ zum Friseur gegangen. Aber wer konnte sowas ahnen?

Daheim fing Mama an alles herzurichten was heute noch in den Partyraum gebracht werden muss. Ich widmete mich derweil meinen Spielsachen widmete. Als Papa von der Arbeit da war wurde ihm gleich von meinem Friseurmalheur berichtet. Gegen 16:30 Uhr kam Omi vom einkaufen. Sie verbrachte den restlichen Tag mit mir wÀhrend Mama und Papa die Sachen in den Partyraum brachten und auch gleich das Dekorieren erledigten.
Nach vieljÀhriger Erfahrung waren sie so schnell fertig dass ich die beiden sogar noch sehen konnte ehe ich, in freudiger Erwartung auf meinen morgigen Geburstag, ins Land der TrÀume entglitt.

Feb 232012

Der Nachmittag bis zum Training wurde gemĂŒtlich vorm Fernseher verbracht. So gemĂŒtlich, dass Mama gar nicht mehr aufstehen wollte. Aber Training schwĂ€nzen einfach so das geht gar nicht! Also auf, auf und ab zum Taekwondo.

Dort lieferte ich das Training meines Lebens ab. Erste Hyong ganz alleine, zweite mit Ansagen usw… Alles ohne einen einzigen Fehler und mit einem Selbsbewusstsein und einer Disziplin, als hĂ€tte ich mein Leben lang nur Taekwondo gemacht und wĂŒrde dafĂŒr leben. Mama konnte es kaum glauben obwohl sie es m,it eigenen Augen gesehen hat. Winni war so begeistert, dass er mich fĂŒr Sonntag gleich auf die PrĂŒfungsliste schrieb.
Mamas Einwand, das ich da Geburtstag feiere und zusĂ€tzlich am Samstag schon eine große Party geplant ist wurde im Keim erstickt. Winnie meinte, ich war heute so gut, dass ich da unbedingt hin muss. Trotz des Schocks, da es ja sehr kurzfristig ist, platzte Mama fast vor Stolz. Nachdem die Stunde vorbei – und alles fĂŒr Sonntag besprochen war, flitzten wir raus zu Papa.

Der wartete vor der Schule um uns abzuholen. Klar das es keine Sekunde dauerte bis wir ihm die Neuigkeiten berichtet hatten. Auch er freute sichsehr, war aber auch etwas schockiert von der Kurzfristigkeit. Also auf zum Gelbgurt, wĂŒrde ich sagen *ggg*.

Opi erfĂ€hrt das alles leider erst morgen. Der hat eine großflĂ€chige Netzhautablösung am linken Auge (ist da so gut wie blind) und wurde noch am Abend zwei Stunden lang notoperiert. Das heißt, er wird auch bei meiner Geburtstagsfeier nicht dabei sein können. Echt schade, aber die Gesundheit geht jetzt vor.

Feb 222012

Da mein Geburtstag nun schon zum Greifen nah ist steht fĂŒr die Damen im Haus der Friseur natĂŒrlich an erster Stelle der To-Do-Liste ;-)

Da sich das bei Mama aber nicht wie bei mir in drei Minuten erledigen lĂ€sst ist sie heute extra eine Stunde frĂŒher von der Arbeit gegangen und hat mich abgeholt. Dani war so lieb mich eine Weile bei sich aufzunehmen *g*. So konnte ich mit Sascha Pirat spielen wĂ€hrend Mama sich verschönern ließ. Kaum war sie fertig kam sie mich auch schon holen.

Wir waren aber gerade so schön am Spielen dass ich garnicht weg wollte sondern am liebsten die ganze Nacht Pirat gespielte hĂ€tte. Na ja, vielleicht geht sich auf meiner Party eine Runde Pirat aus. Kaum daheim wurde es auch schon Zeit fĂŒrs Abendessen. Papa war auch schon da und freute sich ĂŒber Mamas schicke Frisur *g*.

Feb 212012

Schon frĂŒh morgens schlĂŒpfte ich in mein HexenkostĂŒm ehe es in den Kindergarten ging. Immerhin war heute Faschingsdienstag.

Der Tag im Kindergarten startete passend mit einer Faschingsjause. Dann wurden diverse Partyspiele gespielt ehe Markus zum krönenden Abschluss eine Kinderdisco veranstaltete bei der wir unsere KostĂŒme ordentlich durchwirbelten. So macht der Fadchingsausklang echt Spass.

Als Mama mich am Nachmittag, gemeinsam mit Jaqueline, abholen kam habe ich den beiden gleich alles ausfĂŒhrlichst erzĂ€hlt. Zu Hause setzten wir uns dann alle drei hin und widmeten uns den Ausmalbildern. Dann wurde es Zeit zum Taekwondo zu fuhren.
Eigentlich hatte da Jaqueline da schon etwas anderes vor aber ich wollte unbedingt das sie zum Taekwondo mitkommt und mir zusieht. Wenigstens ein paar Minuten. Ich konnte sie dazu ĂŒberreden. Also machten wir uns zu dritt auf den Weg zum Taekwondo.

Jaqueline hat es total gut gefallen. Sieht ja auch sicher sĂŒĂŸ aus wenn wir Zwerge in den weißen AnzĂŒgen auf wilde KĂ€mpfer machen. Mittendrin musste sie dann aber echt los. Das habe ich gar nicht mitbekommen, so sehr war ich ins Training vertieft. Mama sagte mir aber dann aber wieso, weshalb und warum.
Wie immer war beim Training soweit alles in Ordnung und auch der restliche Abend verlief ganz entspannt.

Feb 202012

Nach dem Kindergaren widmeten Mama und ich uns heute meinen Littlest Pet Shop Spielsachen. Es gibt nichts Schöneres fĂŒr mich, als mit Puppen oder Spielfiguren Geschichten nachzuspielen oder zu erfinden. Das mache ich wirklich am allerliebsten.

Aus der Geschichte heraus die ich mit Mama entwickelte, bekam ich dann richtig Lust auf ein Spielerunde in der Badewanne. So packte ich ein paar wasserfeste Spielsachen zu den unzĂ€hligen die ich schon im Bad habe dazu und machte es mir in der Wanne gemĂŒtlich. Allerdings ohne Mama. Die musste spĂ€ter noch weg und blieb daher lieber im Trockenen.
Als ich keine Lust mehr hatte machten Mama und ich es uns vorm Fernseher gemĂŒtlich. Danach setzten wir uns noch an den großen Tisch um ein Ausmalbild zu machen. Wir waren mittendrin im Malen da kam Papa von der Arbeit heim. Da hatten wir jetzt ganz die Zeit ĂŒbersehen.

WĂ€hrend er fĂŒr Mama das weiter Ausmalen ĂŒbernahm machte die sich auf den Weg zum Holzmann um noch ein paar Geschenke zu besorgen – viel Zeit ist ja nicht mehr. Ob und was sie gefundne hat hat sie mir diesmal aber nicht verraten. Es soll ja auch ein paar Überraschungen geben. Jedenfalls dauerte es keine Stunde bis sie schon wieder da war und wir den Tag beim Kuscheln vorm TV ausklingen ließen.

© 2007 lena-maries-welt.eu
Wordpress angepasst von meinem Opi
alle bilder - sofern nicht anders erwähnt: © by DCN
die bilder sind alle bei flickr gespeichert