Lena-Maries-Welt

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Aug162011

9ter Tag: Ich kann schwimmen!

Abgelegt unter: etwas gelernt,Urlaub

Kurz nach acht begann unser 9. Tag in Ägypten. Wie immer bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel. Das ist irgendwie schon cool wenn man sich immer sicher sein kann dass es am nächsten Tag schön ist und man schwimmen gehen kann.

Heute war animationsfrei. Das heißt, es gab keine Schwimmstunde und keinen Kiddy Club. Das machte uns aber nicht viel aus. Wir verbrachten den Vormittag mal wieder gemütlich am Pool beim Plantschen, Tauchen und Schwimmen lernen. Und ob du es glaubst oder nicht, heute mussten Mama und Papa wohl zum letzten Mal meine Schwimmflügerl aufblasen. Nachdem ich fleißig mit den beiden geübt hatte kann ich jetzt tatsächlich schwimmen! Und nicht nur so ein bisschen den Kopf über Wasser halten sondern richtig ein paar Meter weit:
Ich kann schwimmen

Und mein Tauchstil hat sich auch verbessert. Klar, wenn man schwimmen kann kann man diese Bewegungen auch beim Tauchen nutzen. Mama und Papa platzen fast vor Stolz. Na ich bin schon gespannt was mein Schwimmlehrer morgen dazu sagen wird. Schwimmen habe ich zwar von Mama und Papa gelernt (so soll es ja auch sein) aber er kann das ganze ja noch verfeinern ;-)

Nach der ganzen Schwimmerei und einem Snack zwischendurch an der Poolbar haben wir um 13:30 Uhr beschlossen, im Zimmer zu relaxen und das Mittagessen heute einmal auszulassen. Hunger hatten wir eh alle noch keinen. Am Zimmer habe ich mir ersteinmal einen Film angesehen. Danach ist mir eingefallen, dass ich in der Mini Bar vor kurzem ein Mars gesichtet hatte. Und ich habe schon so lange keine Schokolade mehr gegessen. Ich weiß ja schon gar nicht mehr wie die schmeckt. So habe ich Mama gefragt ob ich mir den Marsriegel schnappen darf auch wenn der was kostet. Sie verstand meinen Gusto, denn bis auf Schokopalatschinken und das Eis am Nachmittag habe ich ja wirklich nie genascht, so dass sie es gleich erlaubt hat. Da sie aber auch wusste das noch ein zweites Riegel in der Minibar liegt meinte sie, ich solle diesen Papa geben. Hmmmm lecker war die Schoki.
Danach wurde weiter Film geschaut. Dabei sind mir immer mal die Augen zugefallen:
Schwimmen macht müde

Gegen vier machten wir uns auf den Weg zum Strand. Burger essen gegen den kleinen Hunger zwischendurch. Dann wurde es wieder Zeit fürs kühle Nass. Heute blieben wir allerdings nicht so lange am Pool da meine Eltern seit kurzem von einem fiesen Ausschlag geplagt werden. Papa vorne im Brust- und Halsbereich, Mama am Rücken. Wir vermuten, entweder kommt der von der Sonne oder vom Chlor. Jedenfalls wurde es bei Mama so unangenehm, dass wir beschlossen haben es für heute genug sein zu lassen. Nur noch schnell das Chlor abduschen …
abduschen

… und wir konnten gehen.
Nachdem wir trocken gelegt waren wiruns dann auf den Weg in die Lobby. Immerhin musste ich ja Oma und Opa gleich berichten, dass ich schwimmen kann. In der Lobby hat Papa auch gleich nach dem Arzt gefragt um das mit dem Ausschlag abklären zu lassen. Also schnell die E-Mails geschrieben, den Laptop zurück aufs Zimmer gebracht und weiter zum Doktor. Der bestätigte dass der Ausschlag eine Sonnenallergie ist. Dagegen gibt es eine gute Lotion in der Pharmacy. natürlich haben wir die gleoich besorgt. Der Apotheker erzählte uns, dass es einige andere Urlauber auch erwischt hat. Aber die Lotion einfach drei Tage lang über Nacht (klingt paradox) auftragen sollen, morgens abwaschen und ganz normal mit Sonnencreme eincremen. Sonnenverbot haben sie keines bekommen. Zum Glück! Scheint also nicht weiter schlimm zu sein.

Zum Abschluss des Tages machten wir noch einen Spaziergang zum Steg. Gutes Timing, denn so konnten wir etwas unvergessliches erleben. Zuerst haben wir ein paar nette Leute getroffen die uns mittels Taschenlampe Fische zeigten. Sie erklärten uns auch, dass die Lichter im Wasser von Tauchern stammen, die gerade auf dem Weg zurück zum Steg sind. Echt faszinierend das Ganze. Dann haben wir den Mondaufgang beobachtet. Einfach unglaublich wie das aussah:
Zuerst dachte ich es wäre die Sonne die da den Horizont streift, denn er war blutrot. Aber da er auf der falschen Seite war musste es wohl der Mond sein.

Auf dem Rückweg lief uns dann mitten am Strand noch eine Katze über den Weg. Zum Glück keine schwarze ;-)
Jetzt wurde es jetzt aber doch langsam Zeit fürs Abendessen. Heute war German Night angesagt. Mit Schinkennockerl, Püree und Ćevapčići (obwohl ich die jetzt nicht unbedingt als „deutsch” bezeichnen würde) haben wir uns den Bauch vollgeschlagen. Dann ab ins Zimmer. War ja animationsfrei – somit gab es klarerweise auch keine Abendschow. Mittlerweile war es aber eh schon wieder neun Uhr geworden. Auch ohne Show gehe ich hier deutlich später ins Bett als daheim in Wien. Aber immerhin habe ich ja Urlaub. Wir haben noch gemeinsam etwas ferngesehen. Aber schon bald sind uns die Augen zugefallen.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Dienstag, 16. August 2011, 23:08, und wurde abgelegt unter "etwas gelernt, Urlaub". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

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