Lena-Maries-Welt

Begleite mich,
wenn ich die Welt entdecke

Okt 212012

Ein hektischer Tag mit viel Aufregung, Tränen und einem Happy End. Aber der Reihe nach.

Mami musste mich vom Kindergarten vorzeitig abholen, da ich mir dort wohl ein paar Läuse eingefangen hatte. Das kann schon mal passieren und ist eigentlich auch nicht weiter schlimm. Nur gerade heute kamn es extrem unpassend. Mami musste eigentlich schon eine Trainingsstunde geben. Also brachte sie mich zum Opi. Der wiederum war gerade auf dem Sprung um nach Mistelbach zu fahren und sein bestelltes Fahrrad abzuholen. Nach einigem hin und her durfte ich bei ihm bleiben.

Wir spazierten Hand in Hand in die Apotheke um ein geeignetes Mittel samt Lausrechen zu besorgen. Das Mittel wurde großzügig aufgetragen und musste mindestens eine Stunde einwirken. Solange wareteten wir nicht. Opi packte mich ins Auto. Der Kindersitz, im Kopfbereich durch ein Plastksackerl geschützt, kam heute einmal auf den Vordersitz. Hinten wurde der Platz fürs Fahrrad benötigt.
Im Geschäft dauerte es noch eine Weile (irgendwelche Probeme mit einer Bremse). Ich verkürzte mir die Wartezeit mit Zuckerln naschen.

Nachdem wir zurück waren kamen Rad und Kindersitz auf die Loggia. Dann wurde es ernst. Mit zwei Kämmen kämpfte sich Opi durch meine langen Haare. Das dauerte und hat auch ziemlich gezupft. Es flossen zwar ein paar Tränen, aber ich hielt brav still. Als das Striegeln geschafft war ging es unter die Dusche. Weil ich so brav war durfte ich mir was zum Abendessen wünschen. Opi machte mir die bestellten Berner. Kaum waren die fertig kam Omi heim und wir konnten gemeinsam essen.
Das letzte Stück hatte ich gerade geschluckt da kam mich meine Mami abholen.

Abends kam dann mein großer Fernsehauftritt. Ich war bei „Die große Chance” im Fernsehen zu sehen. Hier ein Ausschnitt meines Auftrittes:

die große chance:

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Mrz 012008

Eigentlich sollte ich heute bei meinen Großeltern übernachten. Anfangs lief auch alles wie gehabt: Mama hat mich gefüttert und dann hinunter gebracht. Opi hat mich gewickelt und mir den Pyjama angezogen. Dann ging es ab ins Gitterbett. Nach den üblichen Minuten Herumalbern bin ich bald eingeschlafen.

Aber schon nach einer knappen Stunde wurde ich munter. Ich hatte ein Kratzen im Hals und musste husten. Nachdem Opi mich umgebettet und zugedeckt hatte bin ich wieder für eine Weile eingeschlafen. Ein neuerlicher Husten hat mich geweckt. Es hat auch ziemlich weh getan. Meine Nase war auch ganz voll Schleim.
An ein Einschlafen war nicht mehr zu denken. Ich habe nur laut geschrieen (was noch mehr schmerzte).

Als mein Husten richtig bellend wurde, machte sich Opi doch etwas Sorgen. Er hat meine Mami angerufen um zu fragen, ob es im Bekanntenkreis umgehende Infektionen gibt. Mein Husten klang schon fast wie ein Keuchhusten (auch wenn ein solcher schon lange nicht mehr vorgekommen ist).
Durch den Anruf war Mama so beunruhigt, dass sie bald darauf ganz aufgeregt aufgetaucht ist.

Ein Anruf im SMZ-Ost führte dazu, dass Papa und Opi sich auf den Weg in die Nachtapotheke machten um Hustensaft zu besorgen. Vorher bekam ich noch ein Zäpfchen verabreicht (was ich als sehr unangenehm empfand). Opi hat auch gleich sein Auto geholt. Dieses wollte er wegen des angekündigten Sturms eigentlich in der Garage des Krankenhauses stehen lassen. Aber für den Fall, dass ich ins Krankenhaus musste, habt er das Auto geholt (da ist nämlich ein Kindersitz montiert).

Als die beiden wieder zurück waren, ging es mir zwar schon etwas besser, aber ich bekam trotzdem gleich eine Portion Hustensaft verabreicht. Der hat gar nicht so schlecht geschmeckt.

Jedenfalls machte sich Mama dann immer noch solche Sorgen, dass an ein Fortgehen nicht mehr zu denken war. Sie hätte keine ruhige Minute gehabt.
Also beschlossen meine Eltern, daheim zu bleiben. Ich übersiedelte also für den Rest der Nacht nach oben.

Feb 122008

Der schon länger geplante Kontrolltermin beim Ohrenarzt stand heute an.
Also hat Opi Mami und mich zum DZ mitgenommen. Beim Arzt war viel los. Aber die Warterei ist nicht so schlimm, da es eine interessante Spielecke gibt. So war ich eine Weile beschäftigt.

Jumping JackHeute hat es mir besonders der „Herr BMW” angetan. Eigentlich heißt dieser Hampelmann aus der X-Drive-Werbung ja „Jumping Jack”. Egal! Jedenfalls baumelt(e) so einer von der Decke im Wartezimmer. Ich habe eine Weile damit gespielt. Und plötzlich hatte ich ihn in der Hand (nicht etwa, dass Mami mich dazu angestiftet hätte). Was ist der auch so leicht aufgehängt, dass er meinen zarten Zugriffen nicht gewachsen ist?

Nach der Untersuchung haben Opi und ich das dann der Sprechstundenhilfe gebeichtet. Die hat das eher locker genommen.
Apropos Untersuchung: mein Trommelfell ist wieder geschlossen. Dahinter dürfte aber noch etwas Flüssigkeit sein, die sich langsam auflösen wird. Ansonsten ist alles in Ordnung. Nächste Kontrolle soll so im Juni/Juli sein.

Schnell noch ein paar Gutscheine vom DZ besorgt und diese der Omi in die 4ma gebracht. Da bekam ich dann auch etwas zu essen, ehe wir schnell nach Hause gefahren sind, wo ich dann meinen Mittagsschlaf absolviert habe.

Nov 072007

Es musste ja einmal kommen: meine erste Grippe!
Genauer gesagt ist es ja ein grippaler Infekt. Was auch immer, meine erste Erkrankung gefällt mir jedenfalls überhaupt nicht. Das haben auch meine Eltern letzte Nacht deutlich zu spüren bekommen. Denn ich habe fast die ganze Nacht geweint, in der Hoffnung, dass Mama irgendwas gegen meinen Husten und den Schnupfen machen kann.
Es war sogar so schlimm, dass Mama mich am Abend noch einmal aus dem Bett geholt hat um mich zu trösten (etwas, das sie eigentlich nie tun wollte).

Es ging in der Nacht sogar soweit, dass ich ab ca. halb vier Uhr bei Mama und Papa im Bett gelegen habe. Dort ging es mir dann auch gleich ein bisschen besser. Immer wenn ich anfangen wollte zu weinen, war Mami gleich da und hat mich gestreichelt. So verlief die restliche Nacht etwas ruhiger und sehr kuschelig (zumindest für mich).

Papa hat es auch ziemlich erwischt. Er wird ab heute wohl einige Tage zu Hause bei uns bleiben müssen. Von seinem Besuch bei der Hausärztin hat er auch gleich für mich ein paar Nasentropfen mitgebracht. Wohl in der Hoffnung, dass ich mit diesen dann besser schlafen kann. Das werde ich heute bei Oma und Opa gleich testen.

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