Lena-Maries-Welt

Begleite mich,
wenn ich die Welt entdecke

Mrz 012007

Schon gestern abend hat Mami mir erzĂ€hlt, dass wir heute „heim” fahren.
So ganz habe ich das nicht verstanden. Das ist auch ziemlich verwirrend:

Zuerst dachte ich, ich bin in Mami daheim. Vor einigen Tagen bin ich dann im Krankenhaus auf die Welt gekommen. Da dachte ich, dass ich nun hier daheim wĂ€re. Und jetzt muss ich schon wieder packen und woanders hin. Ich hoffe nur, dass es dann fĂŒr eine Weile Ruhe ist, mit der vielen Herumsiedlerei (meine Mami ist letztes Jahr auch dreimal umgesiedelt. Das war ein ganz schöner Stress).

Vor der Heimreise musste ich aber noch einmal auf die Waage. Mein Gewicht von 3.280g war zufriedenstellend (ich habe wieder etwas zugenommen). Also durfte ich das Krankenhaus verlassen. Ehrlich gesagt war es dort eh nicht wirklich super (so viele schreiende Kinder, ein stĂ€ndiges Kommen und Gehen, …). Ich hoffe, zu Hause werde ich mehr Ruhe haben!

Aber mittlerweile bin ich daheim angekommen. Unsere Wohnung liegt im 1. Stock. Ich habe ein eigenes Zimmer – ganz fĂŒr mich alleine. Da haben auch schon eine Menge Spielsachen auf mich gewartet. Auch eine Musikanlage steht schon bereit.
Außer meinen Eltern gibt es noch einen weiteren Mitbewohner: Gismo, ein Kater. Der hat sich aber die meiste Zeit versteckt. Und wenn er mein Papperl und meine Spielsachen in Ruhe lĂ€sst, werden wir uns schon vertragen.
So, das reicht fĂŒr heute. Ich gehe jetzt in mein neues Zimmer Probewohnen.

Mein Kinderzimmer
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Kinderzimmer1 Kinderzimmer2

Feb 272007

27.02.2007; © L-MDer heutige HĂŒftultraschall hat leider gezeigt, dass ich eine leichte HĂŒftdysplasie habe. Der OrthopĂ€de meinte aber, das wĂ€re nicht soo schlimm (und das hĂ€tten sehr viele Neugeborene).

Ich muss jetzt halt eine Zeit lang breit gewickelt werden. Das tut zwar nicht weh, aber es schrÀnkt meine Bewegungsfreiheit etwas ein.
Soll mir nichts Schlimmeres passieren!

DafĂŒr war beim HNO-Arzt alles in Ordnung (ich höre sogar das Gras wachsen).

Feb 262007

Ich möchte mich ja nicht unbedingt beschweren, aber in Mami war es deutlich ruhiger!
Na ja, dort war es natĂŒrlich auch weniger aufregend und viel langweiliger. Aber die Ruhe dort habe ich heute zeitweise schon etwas vermisst.

Am Vormittag musste ich einige Untersuchungen ĂŒber mich ergehen lassen. So weiß ich aber immerhin, dass meine Blutgruppe B pos ist. Zwar sagt mir das nicht viel, aber ich weiß, dass ich da von Mami und von Papi etwas abbekommen habe.
Mami bekommt da auch irgendwelche Spritzen, da sie einen anderen Rhesusfaktor hat wie ich. Ich habe nicht verstanden, was die Ärzte da geredet haben. Es soll aber etwas damit zu tun haben, falls ich einmal eine Schwester oder einen Bruder bekommen sollte, … Was eine „Schwester” ist, weiß ich nun ja schon (da gibt es hier ja einige davon). Was ich mit einer solchen aber machen soll, weiß ich nicht. Aber was ein „Bruder” ist, ist mir noch nicht klar geworden.

Dann habe ich noch 20 Tropfen Vitamin D bekommen. Und auch eine Portion Vitamin K habe ich geschluckt (sonst hĂ€tte ich eine Spritze bekommen. Aber nachdem ich gesehen habe, wie sich das Kind aus dem Nachbarbett dabei aufgefĂŒhrt hat, habe ich schön brav den Mund aufgemacht).

Kaum waren die Untersuchungen vorbei, hatte ich gerade noch Zeit etwas zu trinken, dann gingen auch schon die Besuche los:
Zuerst kamen Freunde meiner Eltern. Und dann meine Wiener Großeltern. Da wurde ich von einem zum anderen gereicht. Es war eine Zeit lang recht lustig an den vielen Leuten zu riechen. Aber bald wurde es mir zuviel und ich bin eingeschlafen.

Ganz schön anstrengend mein erster Tag!
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Besuch1; © L-M Besuch2; meine Omi Besuch3; mein Opi

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