Lena-Maries-Welt

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Jun172012

Mein Auftritt bei „Die Grosse Chance”

Abgelegt unter: Taekwondo

Auch heute begann der Tag gaaaanz entspannt und gemĂŒtlich. Wir mussten erst um 14 Uhr beim ORF sein, warum also frĂŒher schon stressen? So wirklich nervös war aber eh keiner von uns. Weder ich, noch Mama und Papa so dass wir die Zeit bis zur Abfahrt gemĂŒtlich zu Hause vebrachten. Sogar ein Eis ging sich da gemĂŒtlich aus – das darf schon sein, in der bisher heißesten Woche des Jahres.

Kurz vor zwei trafen wir uns mit Dani und Toni vorm ORF Zentrum. Die beiden wurden mit Freikarten von uns eingeladen bei der Aufzeichnung dabei zu sein. Eine gute Gelegenheit sich endlich mal alle Neuigkeiten zu erzĂ€hlen – immerhin hatten wir uns schon ein paar Wochen nicht gesehen.

Erst ein paar Infos zum Ablauf. Da pro Team nur zwei Leute als Begleitpersonen hinter die BĂŒhne durften – und die natĂŒrlich von unserem Kwan Jang Nim waren, traf es sich gut, dass Papa seit gestern auch eine tragende (besser gesagt haltende) Rolle beim Auftritt hatte, denn so konnte er als Teammitglied ohne Probleme mit mir hinter die BĂŒhne. Nur Mama musste sich mit einem Puplikumsplatz begnĂŒgen. Das war zum Anschauen der Show zwar ein Vorteil, aber trotzdem war sie etwas traurig weil sie mich lieber unterstĂŒtzen und bei mir sein wollte. Papa hat die Betreuung aber gut gmacht.

Nach der kurzen Aufregung kehrte wieer Ruhe ein. Dasar auch gut so, denn bis zum Auftritt dauerte es noch Stunden! Trotzdem gingen wir gleich hinter die BĂŒhne um unsere Sachen nach hinten zu bringen und ein paar schriftliche Dinge zu klĂ€ren. Mama machte es sich zwischenzeitlich mit Dani und Toni in der Kantine gemĂŒtlich.
Nachdem Papa und ich das Schriftliche erledigt hatten gingen wir hinter das GebĂ€ude. Da konnten wir auf einer großen Wiese die Zeit mit proben und spielen verbringen. Mama, Dani und Toni durften sich da zu uns gesellen.

Kurz nach 16 Uhr kam noch Ruben dazu, mit zwei SchĂŒlern aus Perchtoldsdorf, um sich ebenfalls unseren Auftritt anzusehen. WĂ€hrend Papa und ich noch bis 18 Uhr Zeit hatten mussten die anderen kurz nach halb fĂŒnf ins Studio da die Aufzeichnung losging. Da noch so viel Zeit war, beschloss ein Teil von uns zum Mc Donalds zu fahren. Papa und ich hatten schon gegessen und blieben daher am GelĂ€nde. Gegen 18 Uhr waren wir wieder komplett und gingen in den Backstage-Bereich. Langsam wurde es ernst.

Kurz nach halb acht war es dann (endlich) soweit. Mama drehte fast durch vor Aufregung als sie sah wie wir hinter der BĂŒhne vorbeihuschten um Aufstellung fĂŒpr unseren Auftritt zu nehmen. Sie war so stolz, dass ihr gleich die TrĂ€nen gekommen sind. Auch Dani war ganz aus dem HĂ€uschen. Toni musste leider schon vor meinem Auftritt gehen da er sich um Sascha kĂŒmmern musste. Aber Mama und Dani machten genug LĂ€rm fĂŒr alle ;-).
Dann war es soweit. Wir waren dran und wir waren Spitze ;-)

Ich habe alles genau umgesetzt und mich an alles gehalten was gesagt wurde, es war einfach super. Ganz am Anfang, beim reinkommen, wurde ich sogar kurz interviewt. Nur Tufan hat beim Auftritt ein bisschen verpennt. Mama wĂ€re am Liebsten auf die BĂŒhen gesprungen weil sie so stolz war und mich drĂŒcken wollte. Nachdem alles vorbei war kam dann die Entscheidung.
Wir schafften es in die Endrunde und durften noch hoffen, im Herbst im Halbfinale dabei zu sein. Die Zeit bis zur endgĂŒltigen Entscheidung verbrachten wir im Backstagebereich wo mittlerweile eindeutig ich der Star war. Es gab sogar Leute die ein Foto mit mir machen wollten! Und alle waren total begeistert wie sĂŒss ich nicht bin ;-).

Am Ende reichte es dann zwar nicht fĂŒrs Halbfinale (dem Sido war die Sache „zu brutal” – so ein Weichei-Rapper). Aber wir waren megastolz auf uns. Und da die letzten Wochen echt anstrengend waren, war das auch nicht weiter schlimm. So können wir wieder in unser gewohntes Leben zurĂŒck – und das ich auch sehr sehr schön ;-).

Als alles vorbei war versammelten wir uns draußen und warteten auf Mama. Die kam dann auch bald. Ich lief ihr gleich entgegen als hĂ€tte ich sie drei Wochen nicht gesehen. Aber auch sie war ganz aus dem HĂ€uschen und freute sich riesig mich nach dieser unglaublichen Leistung endlich in die Arme nehmen zu können. GlĂŒcklich, aber auch erschöpft, verabschiedeten wir uns kurz vor 22 Uhr von allen und machten uns auf den Weg zum Auto.
Am Weg dorthin wurde ich von anderen Kanditanen mit Lob ĂŒberschĂŒttet und alle zeigten sich begeistert, wie sĂŒss und toll ich nicht gewesen war. Sagte ich das ni9cht schon mal?

Ich muss aber schon sagen – und das wunderte auch Mama – ein bisschen traurig war ich schon, dass wir nicht weitergekommen sind. Ich fand es echt cool im Fernsehen zu sein. Und vor allem das viele Lob der anderen (meiner Fans)… Scheinbar bin ich doch fĂŒrs Rampenlicht geboren ;-)
Zu Hause angekommen war es mit dem Starruhm vorbei. Es ging einfach nur mehr ab ins Bett denn morgen wird schon kurz nach sechs der Wecker lÀuten und der Alltag hat mich wieder.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Sonntag, 17. Juni 2012, 21:06, und wurde abgelegt unter "Taekwondo". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

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