Lena-Maries-Welt

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Jul192008

Meine Taufe

Abgelegt unter: Dies und das

Heute war es soweit: ich wurde in der Pfarrkirche St. Ruprecht in Klagenfurt/Ktn. getauft!
Obwohl Mami schon seit Wochen mit den Vorbereitungen besch├Ąftigt war, gab es auch heute noch einiges zu erledigen.

Mitte Vormittag haben wir uns bei Hermine getroffen. Wir, das sind: nat├╝rlich Hermine, dann O&O, Walter und Manuela, Helmut, Mami, Papi und ich. Sp├Ąter sind dann noch meine Gro├čeltern aus Zw├Âlfaxing dazugekommen.
Da wurde es zeitweise ganz sch├Ân eng.

Also bin ich zwischendurch in den Garten abgebogen. Da gab es einiges zu entdecken und zu spielen. Ich habe auch einen Kaktus bl├╝hen sehen. Ein nicht so h├Ąufiges Ereignis. Eine Nachbarin meinte, Opi m├╝sse die „K├Ânigin der Nacht” unbedingt fotografieren.
Opi hat das dann auch getan. Allerdings meint er, dass es sich dabei um keine echte „K├Ânigin der Nacht” handeln w├╝rde, sondern vielmehr um einen sog. „Bauernkaktus”.

Kaktusbl├╝te

Nat├╝rlich konnte ich an der Schaukel auch nicht vorbeigehen, ohne sie zu testen. Dann hat Hermine noch Bausteine ausgepackt. Da waren Manuela, Mami und ich eine Weile besch├Ąftigt:

Turmbau

Langsam wurde es dann Zeit, uns ausgehfertig zu machen. W├Ąhrend Omi sich im Badezimmer sch├Ân machte, bekam ich mein Kleidchen und die neuen Schuhe angezogen. Damit sehe ich wirklich s├╝├č aus.
Haben zumindest alle gesagt:

beim H├╝bsch machen

Als dann alle umgezogen, geschminkt, frisiert und eingeduftelt waren, konnte es losgehen. Im Konvoi sind wir zur Kirche gefahren. Das dauerte nur ein paar Minuten.
Auf dem Parkplatz dort haben wir dann die N├Ąchsten aus meiner gro├čen Verwandschaft getroffen.

W├Ąhrend einige Small-Talk pflegten, sind Mami und Omi auf das Grab meiner Uroma gegangen (die ich leider nicht mehr kennengelernt habe).
Dann sind wir zur Kirche hin.

Hier warteten die n├Ąchsten Verwandeten.
Bis alle eingetroffen waren, habe ich mit Opi eine Gruppe der Jungschar beobachtet, die mit dem Bus ins Ferienlager fuhr. Das war recht lustig.

Als die Jungschargruppe abfuhr waren wir auch komplett. Ehe wir aber in die Kirche gingen, hat mir mein Taufpate noch ein Taufketterl umgeh├Ąngt:

mit Taufketterl

Jetzt war wirklich alles komplett!
Mittlerweile war dann auch der Pfarrer eingetroffen. Eine kurze Besprechung, wie der Ablauf sein w├╝rde. Dann hat sich der Pfarrer ein lustiges Kleid angezogen und es konnte losgehen:

In einer langen Prozession sind wir in die Kirche einmarschiert:

Einzug

Nachdem alle einen Platz gefunden hatten, wurden Natalie und Stefanie vom Herrn Pfarrer zur Mithilfe aufgefordert. Dann begann die eigentliche Taufzeremonie.

Davon habe ich nicht viel verstanden. Wenn mir langweilig war, bin ich immer zu meinem Opi. Zwischendurch musste ich aber doch auch mitmachen.

So bekam ich etwas Fettiges auf meine Stirn geschmiert. Das war weniger schlimm als eher l├Ąstig f├╝r mich. Als er mir aber dann auch noch Wasser ├╝ber den Kopf gesch├╝ttet hat, bin ich etwas grantig geworden:

Taufe

Aber das war dann eh schnell vorbei und alle haben sich gefreut und gelacht. Ich weniger, denn meine ganze Frisur war zerst├Ârt:

Ist es jetzt vorbei?

Unbeeindruckt davon hat der Pfarrer die Taufzeremonie fortgesetzt. Walter musste dann meine Taufkerze an einer gro├čen Osterkerze entz├╝nden. Es wurde gebetet und gesungen:

die Taufkerze brennt

Ich bin dann wieder einmal zum Opi gegangen. Mami, Papi und auch alle anderen wurden gesegnet:

Segen

Langsam ging die Taufzeremonie zu Ende. Zum Abschluss hat der Pfarrer noch das Taufzeugnis ├╝berreicht, w├Ąhrend die ersten schon die Kirche verlie├čen:

Taufzeugnis

Vor der Kirche wurde haben sich dann alle versammelt und noch eine Weile getratscht:

Tratsch vor der Kirche

Dann wurde es Zeit, nach P├Ârtschach zu fahren. Dort, im Gasthof Joainig, trafen wir uns alle zum Essen und Feiern.

Obwohl der Gasthof sehr gro├č ist, f├╝hlte man sich individuell betreut. Den Anfang der Feier habe ich verschlafen. Denn schon auf der Hinfahrt ├╝ber die Autobahn konnte ich meine Augen nicht mehr offen halten. War aber auch kein Wunder, denn immerhin war es da schon zwei Stunden ├╝ber meine sonst ├╝bliche Zeit f├╝r den Mittagsschlaf.

Diese habe ich aber jetzt nachgeholt. Ich habe gar nicht bemerkt, wie mich Mami aus dem Auto nahm und ins Kinderwagerl legte.
Die G├Ąste haben ihre Speisenauswahl getroffen und dann gegessen. Das Essen war sehr gut:

Essen

Ich habe davon nichts mitbekommen, da ich noch tief und fest geschlafen habe. Es war aber bisher auch ein anstrengender Tag.

Irgendwann haben mich dann aber der Hunger und der Durst geweckt.
Bevor ich aber etwas bekommen habe, musste meine Windel gewechselt werden. Bei der Gelegenheit wurde ich auch gleich umgezogen. Mami wusste schon warum, denn sie kannte ja den gro├čen Spielplatz.
Dann gab es endlich auch f├╝r mich etwas zu essen:

endlich etwas zu Essen f├╝r mich

Das Essen war echt gut. Aber schon bald zog es mich auf den Spielplatz. Da war ich blo├čf├╝├čig unterwegs, da ich in meinen Taufschuhen schon eine kleine Blase bekommen habe (was nicht so schlimm ist, denn diese Schuhe muss ich sowieso nie wieder anziehen).

Auf dem Spielplatz konnte ich rutschen, klettern und schaukeln:

auf dem Spielplatz

Vom vielen Spielen bekam ich bald wieder Hunger. Da kam es gerade recht, dass die Torten angeschnitten wurden. Drei Torten und ein leckerer Gugelhupf. Das war mehr als genug f├╝r alle. Papa durfte/musste die Tauftorte anschneiden:

beim Tortenanschneiden

Nat├╝rlich musste auch Opi ein St├╝ck Torte probieren. Danach war er so vollgegessen, dass er etwas Bewegung brauchte.
Da bot es sich an, einige Runden auf dem Dreirad zu drehen. Er hat mich auf einer Fahrt sogar mitgenommen:

eine Runde mit Opi

Das war recht lustig, obwohl es mittlerweile sehr hei├č geworden war. Zur Abk├╝hlung bekam ich ein Eis:

Eisessen

Ich durfte aber nicht das ganze Eis essen. Opi meinte, dass ich heute schon mehr als genug S├╝├čes gegessen h├Ątte. Ganz unrecht hatte er da wohl nicht.

Zum Abschluss der Feier habe ich noch meine Geschenke ausgepackt. Da bin ich ja Profi, so dass es nicht sehr lange gedauert hat, bis alles ausgepackt war:

beim Geschenke auspacken

Jetzt war es aber wirklich genug. Langsam verlie├čen die ersten G├Ąste die Feier. Die Rechnungen wurden beglichen, die restlichen Torten aufgeteilt. Wir haben alle verabschiedet.

Vor allem der Abschied vom Opi ist mir schwer gefallen. Er fuhr aber gleich nach der Feier mit Omi wieder zur├╝ck nach Wien. Ich bleibe noch eine Woche in K├Ąrnten.
Ob er eine Woche ohne mich aushalten wird?

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Samstag, 19. Juli 2008, 20:07, und wurde abgelegt unter "Dies und das". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

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