Lena-Maries-Welt

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Aug102007

Ulli feiert, ich penne auswÀrts

Abgelegt unter: Alltagsleben

Nachdem wir alle einen Sprung im DZ waren, haben wir uns zu Hause in aller Ruhe die gestrige Folge von Prison Brake angesehen (so ein Videorekorder ist schon etwas Praktisches). Das ist eine Serie, die meinen Eltern sehr gefÀllt.

Nachdem wir danach eine ganze Weile gespielt haben, wurde ich mĂŒde und musste eine Runde schlafen. Dann ging es ab zum „Schulz-Opi”.
So nenne ich ihn jetzt immer. Denn immer wenn er mich seit Neuestem sieht, sagt er: „Schulz”. Und das, obwohl ich die Lena-Marie bin.
Jedenfalls werde ich die Nacht bei Omi und Opi schlafen und mich von den beiden so richtig verwöhnen lassen!

Opi hat mir das mit dem „Schulz” am Abend auch erklĂ€rt:
Das hat mit einem Film zu tun. Immer wenn die da GerĂŒlpst oder Aufgestoßen haben, haben sie die Hand an die Stirn gehalten und laut „Schulz” gerufen. Und da ich nach dem Essen auch immer ein so tolles BĂ€uerchen mache (Opi meinte immer, das wĂ€re schon mehr ein Großbauer) sagt er jetzt bei jeder Gelegenheit „Schulz”.

Schulz

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Freitag, 10. August 2007, 23:08, und wurde abgelegt unter "Alltagsleben". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

3 Kommentare

  1. Alex:

    Fragt sich nur was is das fĂŒr ein Film wo solche RĂŒlpser im Mittelpunkt stehen? *ggg*

  2. Opi:

    Puuh, das ist schon lange her #grĂŒbelgrĂŒbel#

    MĂŒsste der Film „Treffer“ aus dem Jahre 1984 gewesen sein. Ein paar Details dazu findest du hier.

    Und das sagt Wikipedia zur Geschichte dieses „Spiels“:
    Es ist der 14.05.1978. In einer Kneipe bei MĂŒnchen, dem Gasthof Zu den 3 Tannen. 3 Freunde sitzen gemeinsam zusammen und trinken ein Bier.

    Es sind Friedhelm Meier, Christian Steffens und Thomas SCHULZ. Alle drei sitzen schon seit einigen Stunden in der Kneipe und unterhalten sich ĂŒber verschiedene Themen, als Thomas Schulz plötzlich eine Ă€ußerst lauten und tiefen RĂŒlpser ablĂ€sst, der in der ganzen Kneipe nicht zu ĂŒberhören war.

    Den beiden anderen, Friedhelm und Christian, war das so peinlich, dass sie ganz laut SCHULZ!! riefen, um ihm zu erkennen zu geben, dass das nicht koscher war. Zu allem Übel haut Christian ihm mit der flachen Hand noch auf die Stirn, um ihm zu zeigen, dass es nicht sehr nett war, was er getan hatte.

    4 Tische weiter entfernt sitzen 4 junge MĂ€nner im Alter von 18-20 Jahren und trinken Bier. Sie bekommen natĂŒrlich das Geschehen von nebenan mit dem RĂŒlps und dem Schlag mit. Sie erkennen aber nicht, dass der Schlagt eine Strafe fĂŒr Thomas Schulz ist, sondern empfinden das vergnĂŒglich anzusehende Geschehen als Spiel, welches Sie sogleich selbst in die Tat umsetzen wollten.

    Und so setzten die 4 jungen MĂ€nner dieses Spiel um, jeder, der rĂŒlpst sagt Schulz, und wer es nicht sagt bekommt eine ĂŒbergezogen. Alle 4 MĂ€nner stimmen dieser Idee zu. Damit war die Spielidee und auch der Name des Spieles geboren, und ist bis heute noch genau so ĂŒberliefert.

    Den ganzen Abend waren in dem Lokal laute RĂŒlpser zu hören, gefolgt von einem Sturm-Schulz-Schrei, einem Schlag und lautem GelĂ€chter.
    So trug Thomas Schulz ohne sein Wissen zu diesem Spiel bei, und es wurde uns bis heute so erhalten.

    Alle Fragen beantwortet ;-)
    Opa.Emil
    Schulz

  3. Alex:

    Ja! Danke fĂŒr die ausfĂŒhrliche Antwort! THX

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