Lena-Maries-Welt

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Aug082011

Wir fliegen nach Ägypten

Abgelegt unter: Urlaub

Um 4:20 Uhr – also mitten in der Nacht – wurde es Zeit aufzustehen. Das fiel mir aber nicht schwer, denn immerhin ging es nun endlich in den Urlaub. Zwei Wochen Sommer, Sonne, Strand und Meer. Das Wetter in Wien hatte es uns in den letzten Tagen auch nicht besonders schwer gemacht ihm eine Weile den RĂŒcken zu kehren. Ich freute mich schon riesig auf den Flug – war aber auch etwas nervös (ist ja immerhin mein erster Flug gewesen).

Mama und Papa waren schon eine halbe Stunde frĂŒher aufgestanden um die restlichen Sachen einzupacken (dabei packt Mama eh schon seit zwei Wochen) und sich flugfertig zu machen. Auch Mama hatte heute ihre Flugpremiere (wenn man von einem Kurzflug beim Fallschirmspringen absah, bei dem sie noch ganz jung war). Daher war sie natĂŒrlich gleichermaßen nervös wie ich – wenn nicht sogar mehr (sie weiß ja, was passieren kann). Manchmal ist es vielelicht doch besser wenn man nicht zu viel weiß.

Gegen halb fĂŒnf kam Oma um uns zum Flughafen zu bringen. Auch an diesem Morgen zeigte sich Wien von seiner regnerischen Seite, so dass der Abschied gar nicht schwer fiel:
Wienwetter
Am Flughafen en hatten wir noch eine gute Stunde Zeit bis wir endlich abhoben. Die Zeit verging aber schnell (wie im Flug, wenn du das kleine Wortspiel gestattest). Wir machten noch ein lustiges Foto im Fotoautomaten und schauten uns am Flughafen und im Duty Free Bereich um ehe wir zur Pass- und Sicherheitskontrolle gingen. Auf dem Weg in den Wartebereich, da konnten wir schon unseren Flieger sehen, wurde Mama noch ein StĂŒck nervöser – und ich noch eine Spur aufgekratzter.
Nach kurzem Warten erfolgte das Boarding, also das Einsteigen, das ebenfalls ruck zuck ging.

Wir saßen Reihe 4, PlĂ€tze D-F. Mama und ich beschlossen, abwechselnd beim Fenster zu sitzen. Papa kennt das Fliegen ja schon und ließ uns daher den Vortritt. Nach rund 25 Minuten wurde es dann ernst. Alles war gecheckt, das GepĂ€ck und alle Passagiere eingeladen und die Sicherheitsunterweisung am Bildschirm von einer Fliege mit Niki Laudas Stimme erklĂ€rt (richtig Fly Niki ;-). Wir konnten starten. Und auch fĂŒr den Fall dass es uns nicht so gut geht war vorgesorgt:
Speibsackerl

Jetzt wurde Mama noch nervöser. Bei der Fahrt zur zugewiesenen Startbahn fĂŒhlte man ja noch keinen wirklichen Unterschied zu einer Busfahrt. Aber dann wurde ordentlich Schub gegeben und wir hoben ab. Es war total ĂŒberwĂ€ltigend und aufregend.
Nach und nach stiegen wir auf ĂŒber 10.000 m in die LĂŒfte. Als wir die Reiseflughöhe erreicht hatten konnten wir uns abschnallen. Langsam ließ die NervositĂ€t bei Mama nach und sie fing an den Flug zu genießen. Kurz darauf kam auch schon das FrĂŒhstĂŒck fĂŒr die kleinen GĂ€ste, also fĂŒr mich. Kurz danach bekamen auch die Großen etwas.

So verging die erste Zeit recht schnell. Nach und nach wurde mir aber etwas langweilig. Wenn man einmal fliegt passiert ja nicht wirklich viel und man bekommt auch nicht viel zu sehen. Der Film der gespielt wurde war auch nichts fĂŒr mich. Mama hat zwar immer wieder mit mir gespielt oder ein Buch angesehen, aber gegen Ende wurde es echt richtig langweilig fĂŒr mich. Mama fand es einfach nur wunderschön und war fasziniert wie toll die Welt von oben aussieht, vor allem gegen Flugende als wir ĂŒbers Meer und die WĂŒste flogen:
die Welt von oben

Endlich wieder etwas Spannung. Wir setzten zum Landeanflug an. Nach und nach bewegte sich das Flugzeug immer weiter nach unten. Das fĂŒhlte sich ein bisschen komisch an. Aber weder der Druckausgleich noch die Landung selbst machten uns zu schaffen es war einfach nur faszinierend und schön.

Nach einer Flugzeit von knapp vier Stunden stiegen wir in Marsa Alam aus dem Flugzeug aus. Man sah Mama richtig an wie erleichtert sie war, dass alles so toll und unkompliziert gelaufenwar. Mit dem Bus fuhren wir zur Ankunftshalle. WĂ€hrend Mama und Papa sich um die FormalitĂ€ten kĂŒmmerten schloss ich schon erste Freundschaften ;-).
Kaum bei der Passkontrolle durch kamen schon unsere Koffer auf dem Förderband daher. Das nenne ich timing. Mit dem GepĂ€ck in der Hand machten wir uns auf den Weg nach draußen. Kurz vor dem Ausgang wurden wir herzlich begrĂŒĂŸt und bekamen einige Infos (ĂŒbers Hotel, zu welchem Bus wir mĂŒssen …)

Die Busfahrt zum Hotel dauerte etwa 40 Minuten. Dank Klimaanlage war die Fahrt ertrĂ€glich und kam mir auch nicht lange vor. Mir war nur etwas langweilig. Von MĂŒdigkeit auch keine Spur – im Gegensatz zu Mama und Papa, die beide gerne eine Runde geschlafen hĂ€tten. So sahen sie sich die Gegend an. Auch wenn es außer WĂŒste und Meer nicht viel zu sehen gab war es doch ein Erlebnis.
Dann sahen wir die Pforten des Akassia Swiss Resort und waren am Ziel.

Schnell das GepÀck aus dem Bus geholt rein ins Hotel. Schnell war klar, dass es einfach nur traumhaft ist. Genau wie im Prospekt:
wie im Prospekt

Nach einer kurzen Wartezeit in der Lobby, diese wurde durch erfrischenden GetrĂ€nke verkĂŒrzt, bekamen wir unsere All Inklusive CalimerabĂ€nder. Dazu eine kurze FĂŒhrung mit ErklĂ€rungen, wo sich was befindet.
Jetzt hatten wir uns ein Mittagessen verdient. Und genau da gingen wir auch hin.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Montag, 8. August 2011, 20:08, und wurde abgelegt unter "Urlaub". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

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