Der Morgen begann gleich ganz hektisch. Nicht nur, dass ich mehr als nervös war weil heute Weihnachten ist, stand davor auch noch ein Besuch am Christkindlmarkt mit Mama an. Papa blieb zu Hause um die Stellung zu halten, mit der Order, sofort anzurufen wenn das Christkind vor uns kommen sollte.
Also machten wir uns auf den Weg, um einen leckeren Punsch zu genieĂen, dazu jede Menge SĂŒĂes. Auch ein neues Pony habe ich bekommen wenn man ihm, bzw. ihr, auf den Bauch drĂŒckt wiehert es. Nachdem wir gut gegessen und getrunken hatten, machten wir uns gegen Mittag wieder auf den Heimweg. Dort angekommen habe ich gleich mal kontrolliert, ob denn das Christkind schon dagewesen ist. Aber der fehlende Anruf von Papa war nicht weil er alles fĂŒr sich haben wollte, sondern weil es wirklich noch nicht da war.
Um die Wartezeit zu verkĂŒrzen haben wir uns alle etwas Schickes angezogen. Wer weiĂ, vielleicht hilft das ja ;-)
Und tatsĂ€chlich. Als ich mit Mama im Spielezimmer saĂ, lĂ€utete ein Glöckchen. Wie von der Tarantel gestochen sprang ich auf und driftete in meiner Glanzstrumpfhose elegant um die Ecke. Und da waren sie, die Geschenke:

Das Christkind habe ich leider nicht mehr gesehen, aber ehrlich gesagt war mir das in dem Moment relativ egal. Ein Geschenk nach dem anderen habe ich ausgepackt und wollte gleich drauf-los-spielen. Nur leider musste man da einiges erst noch zusammenbauen. Vor allem das groĂe Playmobil-Puppenhaus, das ich mir gewĂŒnscht hatte, war in tausend Einzelteile zerlegt. Wenn Mama das gewusst hĂ€tte, hĂ€tte sie das Christkind gleich im Brief gebeten, alles zusammengebaut zu liefern.
Bis zum Essen, wir waren bei Omi und Opi eingeladen, waren wir – vor allem Mami – mit dem Zusammenbau beschĂ€ftigt:

Nach dem Essen ging es dann bei Oma und Opa weiter, denn auch dort war das Christkind schon gewesen. Details dazu hat Opi beschrieben.
Nachdem auch bei der Bescherung bei den GroĂeltern Playmobilspiele dabei waren wusste Mama, mit was sie heute noch sehr lange beschĂ€ftigt sein wird, damit ich morgen endlich mit allem spielen kann. Aber zumindest teilweise haben wir den Zoo ausgepackt, so dass ich ein wenig mit den Tieren und Figuren spielen konnte.
Schön langsam neigte sich ein wunderschöner Weihnachtstag dem Ende entgegen und wir mussten uns auf den Heimweg machen. Ich musste ins Bett und Mama machte sich gleich daran, alles zusammen zu bauen:
