Lena-Maries-Welt

Begleite mich,
wenn ich die Welt entdecke

Dez 312008

Heute ist Silvester. Mama hat gesagt, da feiert man, dass das Jahr zu Ende ist und hofft darauf, dass im nÀchsten Jahr alles (noch) besser lÀuft.

Ich kann mich ja wirklich nicht beschweren. Mein Jahr war total schön und aufregend. Ich habe viele neue Freunde gefunden, viel dazu gelernt, bin in den Kindergarten gekommen (wo es mir super geht) und habe schon bald mein komplettes Milchgebiss.

Nachdem alle Besorgungen fĂŒr dieses Jahr erledigt waren, wurde zu Hause noch gespielt bis es Zeit fĂŒrs Bett wurde. Obwohl Silvester ist, musste ich leider zu meiner ĂŒblichen Zeit ins Bett.

Mami wollte mich nicht zu lange wach lassen. Denn je spÀter es wurde, desto mehr wurde geknallt und gekracht. Sie hatte Sorge, dass ich dann spÀter nicht mehr einschlafen kann, da es dann einfach zu laut ist.

Ich bin gespannt, wie ich diese Nacht ĂŒberstehen werde. Letztes Jahr habe ich Silvester ja im Badezimmer verbracht. Aber jetzt bin ich ja schon groß.

Dez 302008

Nach dem Kindergarten sind wir schnell nach Hause gedĂŒst. Julia hatte sich zum Besuch angesagt, da wollten wir pĂŒnktlich sein.

Ich habe Julia schon ewig nicht mehr gesehen. Außerdem war das eine tolle Gelegenheit, noch eine andere fachmeinung zu meinen neuen Spielsachen einzuholen. Wir verbrachten dann auch den ganzen Nachmittag damit meinSpielzeug auf Herz und Nieren zu testen. Julia hat die Sachen auch toll gefunden. Das Christkind hat also brav gearbeitet.

Mama und Meli haben sich in der Zwischenzeit unterhalten. es gab ja einiges zu erzÀhlen. Erst gegen 18 Uhr, Papa war auch schon da, fuhren die beiden wieder nach Hause.

Ich bin mit Mami noch einen Sprung zu den Großeltern nach unten gegangen. Da wollte ich natĂŒrlich gleich etwas zu essen. Oma richtete ein paar Spalten von einem Apfel und eine Mandarine an. Dass ich mich bei O&O wie zuhause fĂŒhle kann man hier unschwer erkennen:
wie daheim

Dez 292008

WÀhrend ich am Vormittag im Kindergarten eine ruhige Kugel geschoben habe (viele Kinder waren nicht da), war Papa fest eingespannt. Bis spÀt in die Nacht musste er Inventur machen.

Nachdem Mama mich abgeholt hatte, gingen wir mit Patci zu ihrer Tante Michi. Dort lassen sich die beiden immer ihre FingernÀgel verschönern. WÀhrend Patci dran war, habe ich mit Melanie (= Michis Tochter) gespielt. Mama machte sich schon Hoffnungen, dass ich brav durchhalten werde.

Omi hat zwischendurch angerufen. Sie hatte Zeit und fragte nach, ob sie mich der Mami abnehmen soll. Mami lehnte das ab – war ich doch gerade soo brav.

Allerdings nicht mehr lange. Meine Stimmung schlug plötzlich um. Ich war nur mehr am BrĂŒllen, wollte erst dies, dann das, wollte etwas zu essen, dann zu trinken. Es ging gar nichts mehr.
Zum GlĂŒck fĂŒr Mama hat Omi nochmals nachgefragt ob sie mich nicht doch nehmen soll.

Kurz darauf stand Opi schon mit dem Auto vor der TĂŒr um mich abzuholen. So verbrachte ich die Zeit bis Mama mit den NĂ€geln fertig war bei O&O.
Die sind mit mir zum Lidl gefahren um einen Salat zu holen. WĂ€hrend Omi schnell reinging um einzukaufen, hat Opi mit mir Runden auf dem Parkplatz gedreht. Das war lustig.

Nach dem Einkauf haben wir gespielt. Heute waren die Fingerpuppen dran:
Fingerpuppen

Omi hat dann ein Grillhenderl gemacht, dazu den Salat. Bis das alles fertig war habe ich schon einmal eine Semmel verdrĂŒckt und einen Kakao getrunken. Trotzdem durfte ich dann noch mitnaschen.

Dez 282008

Am Vormittag habe ich mich gewissenhaft um Lisa gekĂŒmmert. Auch die ganze Wohnung habe ich ihr gezeigt:
mit Lisa

Nach dem Mittagsschlaf, auch Lisa musste sich niederlegen, sind wir dann mit O&O in die Bowlinghalle gefahren. Das klang recht aufregend – und war es dann auch.

Erst einmal habe ich nur zugesehen:
Mami bowlt

Dann habe ich mir von Papa alles erklÀren lassen:
Papa erklÀrt

Selber durfte ich aber nicht ran. Dabei wollte ich es auch unbedingt einmal probieren. Opi hat mir dann gezeigt, wie schwer so eine Bowlingkugel ist. Nix fĂŒr mich, die kann ich nicht einmal rollen.

Eine Kellnerin hat mir aber einen kleinen Ball geborgt. Mit dem konnte ich schon einmal ĂŒben:
Lena-Marie ĂŒbt

Leider nicht auf der Bahn, sondern nur auf dem Teppich. Das fĂŒhrte zu ein wenig Raunzerei. Aber als mir Omi einen Kakao spendiert hat, war die Welt schnell wieder in Ordnung.

Zwei Runden waren schnell gespielt. Dem GelĂ€chter nach zu schließen hat es allen Spass gemacht. Ich glaube, Omi und Opa werden bald wieder einmal zum Bowling gehen (obwohl Opi jetzt die HĂŒfte weh tut).

Zu Hause musste ich gleich in die Badewanne. Nur weil ich in der Halle auf der Rampe und dem Boden herumgewalkt bin? Das bisschen Dreck kann mir doch nichts ausmachen.

Dez 272008

Mama wurde natĂŒrlich auch vom Christkind beschenkt. Allerdings mit Scheinen. Das verstehe ich, denn es hatte alle HĂ€nde voll mit meinen Packerln zu tun. Da war es sicher froh, dass es fĂŒr Mami nicht auch noch große schwere Pakete schleppen musste.

Es war also durchaus nahe liegend, dass wir heute ins DZ gefahren sind. Mamas Geld musste schnell der maroden Wirtschaft zugefĂŒhrt werden. Das geht am einfachsten, wenn es möglichst gleich in Gewand umgewandelt wird.

Aber auch Papa musste etwas besorgen. Und zwar Discs fĂŒr seine neue Kaffeemaschine. Daher sind wir zuerst zum Spar und dann zum Esprit gepilgert. Mami wurde auch schnell fĂŒndig.

Genauso schnell wurde mir aber plötzlich schlecht und ich wollte aus dem Wagerl raus. Mama hat mich auch gleich hochgenommen. Als sie merkte, dass da wohl etwas mit mir nicht stimmt wollte sie mich wieder ins Wagerl setzten um eine Stoffwindel aus dem Rucksack zu nehmen. Zu spÀt.

Mama und ich waren von oben bis unten mit Fruchtzwergen vollgereiert. Damit aber nicht genug. Schon seit einiger Zeit leide ich an einem hartnÀckigen Husten. Den Schleim kann ich nicht so richtig aushusten. Irgendwann kommt dann halt der ganze Schleim auf einmal raus. Klar, dass das genau jetzt passierte.

Das verschmutzte Gewand wurde ausgezogen. NatĂŒrlich hatte Mama keine ErsatzwĂ€sche mit (wer rechnet auch mit sowas, wo ich doch schon so groß bin?).
So kommt man jedenfalls auch zu neuer WĂ€sche.

Kaum umgezogen, wollte ich schon wieder etwas zu essen. Also auf in ein Lokal. FĂŒr mich gab es ein Schnitzel mit Pommes, vorher noch eine Suppe. Als das Essen unten war – und da auch blieb – haben wir es nochmal im Esprit-Shop versucht. Diesmal mit deutlich mehr Erfolg.

Mama ging mit einer Jacke, einem Pulli (den alten hatte ich ja versaut), einem T-Shirt und einem breiten Grinsen hinaus.

Am Nachmittag (ja das bisher war nur der Vormittag) waren dann noch Dani und Toni mit Sasche zu Besuch bei uns. Und bei Oma waren wir auch.

Mein Taufpate war zu Besuch. Auch bei ihm hatte das Christkind ein Packerl fĂŒr mich gelassen:
Walter bringt Geschenke

Ich glaube, dass war jetzt aber wirklich das letzte fĂŒr heuer. Wenn nicht, muss ich mir bald ein grĂ¶ĂŸeres Zimmer suchen.

Dez 262008

Nach dem Mittagsschlaf – ich war noch gar nicht richtig munter – hat mich Mami hĂŒbsch angezogen. Heute sogar einmal ein Kleidchen. Dann bekam ich noch meinen neuen Haarreifen angesteckt ehe wir zu den Großeltern nach unten gegangen sind.

Als wir zur TĂŒre hineingingen, war schon Weihnachtsmusik zu hören. Alle Kerzen am Weihnachtsbaum haben gebrannt, auch ein paar Sternspritzer. Unter dem Baum lagen viele, viele Packerln.

Aber ich durfte diese noch nicht aufmachen. Zuerst einmal ging es ans Ausblasen der Kerzen. Das mache ich sehr gerne und kann es auch immer besser:
Kerzen ausblasen

Jetzt waren die vielen Packerln dran. Die meisten waren fĂŒr mich. Also konnte ich so richtig zeigen, was ich kann. Schnell war ein Packerl nach dem anderen geöffnet. Kurz geschaut was drinnen ist und weiter zum NĂ€chsten.
Geschenke auspacken

Sogar Kato kam dazu. Die ist sonst sehr schĂŒchtern und verschreckt. Aber heute kam sie um zu sehen, was da wohl los ist. Die Katze konnte gar nicht fassen, wie schnell ich beim Auspacken bin:
neugierige Katze

Nach wenigen Minuten war es geschafft. Ich hatte alle meine Geschenke ausgepackt. Auch die Großen hatten die jeweiligen Geschenke gefunden. Übrig blieb nur ein Haufen Verpackungsmaterial:
Verpackungsreste

Der wurde noch schnell entsorgt. Jetzt hatte ich genĂŒgend Platz, damit mein neues Ballhaus aufgestellt werden konnte. NatĂŒrlich habe ich es auch gleich getestet:
Ballhaus

Mittlerweile war das Essen fertig und wir setzten uns an den Tisch. Zuerst habe ich brav mitgegessen. SpĂ€ter bin ich dann von einem zum andern gegangen und habe ĂŒberall mitschnabuliert.
Bei der Nachspeise, Palatschinken mit Heidelbeermouse, habe ich auch zugeschlagen. Allerdings ohne das Mouse.

Als dann der Tisch abgerĂ€umt war, sind meine Eltern und Omi auf die Terrasse gegangen um eine Zigarette zu rauchen (Opi sagt immer, das sind die „Raucherschweinderl”). Ich war ziemlich geschafft und habe mich gut beschirmt zu einem Nickerchen niedergelegt:
gut beschirmt ausruhen

Voll beladen mit Geschenken sind wir dann spĂ€ter wieder nach oben gegangen. O&O haben wir mit einem Haufen schmutzigen Geschirr zurĂŒckgelassen. Aber ich glaube, das störte Opi nicht.

Dez 252008

Kurz nach dem Aufstehen haben Papa und ich uns auf den Weg nach Zwölfaxing gemacht. Wie schon angekĂŒndigt hat das Christkind auch dort ein paar Geschenke fĂŒr mich hinterlassen:
Geschenke

Vor dem Auspacken durfte ich aber noch ein paar Sternspritzer bestaunen. Ich finde die einfach toll:
Sternspritzer

Dann wurde natĂŒrlich ausgepackt und alles getestet:
Opa bestaunt meine KletterkĂŒnste

Aber nicht nur die neuerliche Weihnachtsfeier mit den Geschenken war heute das Besondere. Vor genau zweiundzwanzig Monaten hat Mama mich zur Welt gebracht.

Ein Wahnsinn was ich in dieser Zeit fĂŒr Fortschritte gemacht habe. Vor allem seitdem ich in den Kindergarten gehe. Das Sprechen geht auch jeden Tag besser. Ich rede jetzt schon sehr deutlich und genau, was nicht viele Kinder in meinem Alter machen. Sogar in ganzen SĂ€tzen beginne ich schon zu sprechen.

Auch mein zweiterer Backenzahn lÀsst sich schön langsam blicken. Die Spitzen kann man schon sehen. Da fehlen dann nur noch zwei ZÀhne und mein Milchgebiss ist komplett.
Und nicht zu vergessen: ich bin die ungeschlagene (und leider auch ungekrönte) Meisterin der Puzzle.

Dez 242008

Erst einmal:
Weihnachtsgruß

Nachdem Mittagsschlaf war es endlich soweit. Die Warterei hatte ein Ende:
Mama hat mir etwas HĂŒbsches angezogen. Dann gingen wir langsam ins Wohnzimmer. Als ich um die Ecke kam, konnte ich erst gar nicht glauben, was ich da sah.

WĂ€hrend ich geschlafen habe war anscheinend das Christkind dagewesen. Bis jetzt habe ich ja immer irgendwie geglaubt dass Mami mir da ein MĂ€rchen erzĂ€hlt. Aber jetzt konnte ich mit eigenen Augen sehen, was es alles gebracht hat. Sooo viele Packerl hat es fĂŒr mich da gelassen. Echt ein Wahnsinn:
Weihnachtsgeschenke1

Bald jedoch hatte ich den Überraschungsmoment verkraftet. Jetzt konnte mich niemand mehr halten. Ich stĂŒrzte mich auf die Knie und fing an ein Packerl nach dem anderen auszupacken. Hier eine kleine Auflistung meiner Geschenke:

  • Mein liebstes Baby (eine ganz sĂŒĂŸe Puppe, die ich Lisa getauft habe)
  • das Buch Meine ersten Kinderlieder (da kann ich mit Mami singen)
  • einen Doktorkoffer (falls sich Papa beim Heimwerken verletzt)
  • ein Holzpuzzle
  • eine Prinzessinen Schmuckkassette mit ganz vielen Spangen, Ketten und ArmbĂ€ndern (Opi sagt, das ist mein Tussikoffer)
  • einen Schlafanzug von Hello Kitty (mein Lieblingslabel)
  • einen Putzwagen (den hat das Christkind fĂŒr mich bei Ulli abgegeben)
  • einen Winnie Pooh Wackelbaum (den hat das Christkind bei Patricia vorbei gebracht)

Lange konnte ich mit den tollen Sachen aber nicht spielen. Alles nur kurz antesten. Dann haben Mama und ich uns auf den Weg zu Omi in die Arbeit gemacht. Die Arme musste heute arbeiten. Aber zumindest ein Kurzbesuch muss schon sein, immerhin ist heute Weihnachten.
Papa hat in der Zwischenzeit das Weihnachtsessen vor- und zubereitet.

Lisa habe ich natĂŒrlich zu Omi mitgenommen. Immerhin bin ich fĂŒr sie verantwortlich und kann sie nicht gleich am ersten Tag alleine lassen. Auch das Puzzle habe ich Omi gezeigt.

Wieder zu Hause gab es erst einmal etwas zu essen. Dann durfte ich mit meinen neuen Sachen spielen:
Weihnachtsgeschenke2

Weil Weihnachten ist sogar sehr lange. Als ich endlich ins Bett kam war es schon fast neun Uhr.
Morgen fahre ich dann nach Zwölfaxing. Da wird wieder Weihnachten gefeiert.

Dez 232008

Das Christkind wirft seinen Schatten voraus. Mami und Papi haben sich heute beide ein neues Handy gekauft.

Gut, bei Mami wundert mich das ja nicht. Das macht sie regelmĂ€ĂŸig alle paar Monate. Aber dass auch Papa zugeschlagen hat, hat mich doch verblĂŒfft. Papa kauft sich zwar sonst einiges, aber nie ein Handy.

Wie auch immer. Beide freuen sich darĂŒber. Und wenn meine Eltern glĂŒcklich sind, bin ich es auch!

Allerdings verstehe ich das mit der Telefonnummer noch immer nicht ganz. Wenn sie neue Telefone haben, warum sind sie trotzdem unter der alten Nummer erreichbar? Wie weiß das Telefon das? Schon irgendwie unheimlich und mysteriös. Aber ich werde da auch noch dahinter kommen.

Dez 222008

Nachdem Mama mich vom KiGa abgeholt hatte ging es ab nach Hause zum Spielen. Auf dem Heimweg haben wir schnell einen Sprung zur Omi gemacht. Wir wollten ja unbedingt spionieren, wie Opi den Christbaum aufgeputzt hat. Ist sehr schön geworden.

Zuhause wurde dann aber nicht nur gespielt. Ich habe Mami auch beim AufrĂ€umen geholfen. Schließlich kommt in zwei Tagen das Christkind – und da muss alles glĂ€nzen. Mami sagt, in eine schmutzige Wohnung kommt das Christkind nicht (da werden einige wohl leer ausgehen).

Papa hatte in der Zwischenzeit ein BeratungsgesprÀch wegen einer Augen-OP. Er will sich die Augen lasern lassen. Damit er keine Brille mehr tragen muss.
Am Abend war er dann noch mit seinen Arbeitskollegen zum Essen. Mami und ich sind zu Hause geblieben. Wir haben getanzt und gespielt bis es Zeit zum Schlafen war.

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